Hans-Joachim Pysall

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Constanze Pressehaus in Berlin-Tiergarten (2021 abgerissen)

Hans-Joachim Pysall (* 4. Dezember 1929; † 26. April 2019) war ein deutscher Architekt der Braunschweiger Schule.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pysall legte 1955 das Diplom für Architektur an der TU Braunschweig bei Friedrich Wilhelm Kraemer ab. Anschließend war er Assistent an den Lehrstühlen von Kraemer sowie von Julius Petersen. Er arbeitete als Architekt zunächst im Braunschweiger Architekturbüro Prof. Kraemer – Pfennig – Sieverts (KPS) und machte sich 1963 selbstständig. Gemeinsam mit Peter Stahrenberg und Uwe Jensen gründete Pysall 1971 das Architekturbüro Pysall, Jensen, Stahrenberg & Partner (ab 1983: Architekturbüros Pysall, Stahrenberg & Partner) mit Standorten in Braunschweig, Berlin und Hamburg. Schwerpunkt der gemeinsamen Entwürfe und Bauten des Büros waren Schulen und Verwaltungsgebäude.[1] Nach eigener Angabe bekam Pysall im Laufe seiner Tätigkeit 96 Preise in Schulbauwettbewerben, davon 32 erste Preise mit Bauausführung.[2]

Pysall war Stifter der Hans-Joachim-Pysall-Stiftung, die seit 1998 Italien-Reisestipendien für Preisträger des Schinkel-Wettbewerbs vergibt.[3] Sein Nachlass befindet sich in der Sammlung für Architektur und Ingenieurbau der TU Braunschweig (SAIB).[4]

Französisches Gymnasium in Berlin-Tiergarten

Bauten (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Hans-Joachim Pysall. Abgerufen am 20. Juni 2021.
  2. Architekt Pysall erklärt Nordhoff-Schule - Achtung modern!, Videos mit Zeitzeugen zur Sonderausstellung „Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern“ im Braunschweigischen Landesmuseum, 4. Februar 2019, abgerufen am 27. März 2022.
  3. Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin e.V.: Schinkel-Wettbewerb 2010, S. 5. (pdf; 1,2 MB)
  4. Nachlass des Architekturbüros Pysall, Stahrenberg & Partner in der SAIB. Bei: gtas-braunschweig.de, abgerufen am 20. Juni 2021
  5. Nicole Froberg: 1969 Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule, in: freischwimmer Nr. 39, November 2014 - Januar 2015, abgerufen am 27. März 2022.
  6. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste
  7. Architektur und Kunst. Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, S. 2 (pdf; 1,0 MB).
  8. Bürogebäude Kohlhökerstraße 29 Bremen - Architektur-Bildarchiv. In: architektur-bildarchiv.de. 24. April 2019, abgerufen am 14. Oktober 2021.
  9. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste