Hans Jürgen Wulff

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Hans Jürgen Wulff (* 18. Dezember 1951 in Osnabrück) ist ein deutscher Medienwissenschaftler und emeritierter Professor für Medienwissenschaft am Institut für Literaturwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Jürgen Wulff arbeitete lange Zeit als Filmemacher und politischer Erwachsenenbildner. Neben seiner akademischen Ausbildung als Linguist, Philosoph und Pädagoge war Wulff von 1978 bis 1986 als Leiter des Kommunalen Kinos Ibbenbüren tätig und leitete zudem die Einführungsphase des lokalen Fernsehkanals „kanal 4“ in Nordrhein-Westfalen.

Wulff ist Herausgeber verschiedener Zeitschriften und Mitherausgeber der Buchreihe Film- und Medienwissenschaft. Er ist Gründungsmitglied des Münsteraner Arbeitskreises für Semiotik und war Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Film- und Fernsehwissenschaft. Er ist Mitbegründer des Film- und Fernsehwissenschaftlichen Kolloquiums, einer fachwissenschaftlichen Tagung, die seit 1988 jährlich an wechselnden Universitäten stattfindet.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wulff ist Herausgeber zahlreicher Sammelbände zu filmwissenschaftlichen Themen.

  • Mit Elmar Elling, Ludger Kaczmarek u. Karl-Dietmar Möller: Jules und Jim. Film von François Truffaut. Protokoll der deutschen Fassung des Films. Vorw. v. François Truffaut. München: Filmland Presse 1981, ii, 132 S., 32 S. Abb. (= Schriftenreihe François Truffaut. 1.).
  • Zur Textsemiotik des Titels. Mit einem Beitrag v. Ludger Kaczmarek. Münster: MAkS Publikationen 1985, vi, 319 S. (= Papiere des Münsteraner Arbeitskreises für Semiotik. 12.). Zuerst 1979; 2. Aufl. 1983. Zwei Kapitel erschienen auch überarbeitet als Aufsätze; vgl. II.5 u. II.7.
  • Die Erzählung der Gewalt. Untersuchungen zu den Konventionen der Darstellung gewalttätiger Interaktion. Münster: MAkS Publikationen 1985, 147 S., 4 Taf. (= Studien zur Populärkultur. 1.). 2. Aufl. 1990.
  • Konzeptionen der psychischen Krankheit im Film. Ein Beitrag zur "strukturalen Lerngeschichte". Münster: MAkS Publikationen 1985, 219 S. (= Studien zur Populärkultur. 2.). Leicht überarb. Auszüge als "Darstellungsformen psychischer Krankheiten im Film" in: Medizin-Publizistik. Prämissen, Praktiken, Probleme. Hrsg. v. Heinz-Dietrich Fischer. Frankfurt [usw.]: Peter Lang 1990, S. 271–282 (= Grundlagen. 1.). Neudr. unter dem Titel Psychiatrie im Film. Münster: MAkS Publikationen 1995, 219 S. (= Film- und Fernsehwissenschaftliche Arbeiten.).
  • Mitteilen und Darstellen: Elemente einer Pragmasemiotik des Films. Tübingen: Narr 1999, 310 S. (mit Nils Borstnar und Eckhard Pabst)
  • Einführung in die Film- und Fernsehwissenschaft. Konstanz: UVK 2002, 229 S. (= Universitäts-Taschenbücher. UTB 2362.).2., überarb. Aufl. 2008, 250 S. (= Universitäts-Taschenbücher. UTB 2362.)/ (Bachelor-Bibliothek.).
  • Thomas Koebner, Hans Jürgen Wulff (Hrsg.): Filmgenres. Thriller. Philipp Reclam jun., Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-019145-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographische Daten von Hans Jürgen Wulff in Universität Tübingen