Hans Paul von Humboldt-Dachroeden

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Hans Paul Wilhelm Alexander Freiherr von Humboldt-Dachroeden (* 26. März 1857 in Ottmachau; † 2. Februar 1940 in Wünsdorf) war ein deutscher Diplomat.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Paul von Humboldt-Dachroeden war Sohn von Wilhelm von Humboldt-Dachroeden (1823–1867) (dem Enkel des berühmten Gelehrten und Staatsmannes Wilhelm von Humboldt) und seiner Frau Hermine von Werder (1830–1903). Der von der Witwe Hermine von Humboldt-Dachroeden beantragte und 1875 vom Kaiser gewährte Freiherrn-Titel erleichterte ihrem Sohn und ihren Enkeln die höhere militärische und diplomatische Laufbahn im späten Kaiserreich. Hans Paul von Humboldt-Dachroeden studierte an der Universität Göttingen Rechtswissenschaften. 1877 wurde er Mitglied des Corps Saxonia Göttingen.[1] Am 21. Juli 1885 heiratete er Elsbeth Schmidt († 1953). Das Paar hatte zwei Töchter und einen Sohn.

Nachdem er 1886 das Assessorexamen bestanden hatte, schlug er die diplomatische Laufbahn im Auswärtigen Amt ein. 1887 wurde er Vizekonsul in London, 1893 Konsul in Moskau, 1901 Konsul in Alexandrien, 1905 Generalkonsul in Kapstadt und 1915 stellvertretender Generalkonsul in Amsterdam.

Von 1920 bis 1923 war von Humboldt-Dachroeden deutscher Gesandter in Lima.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 6. † Freiherr von Humboldt-Dachroeden, Hans Paul Wilhelm Alexander. In: Hasso von Etzdorf, Wolfgang von der Groeben, Erik von Knorre: Verzeichnis der Mitglieder des Corps Saxonia zu Göttingen sowie der Landsmannschaft Saxonia (1840–1844) nach dem Stande vom 13. Februar 1972, S. 193.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Korpslisten 1910, 85, 325a