Hans Sarkowicz

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Hans Sarkowicz (* 1955 in Gelnhausen) ist seit 1979 beim Hessischen Rundfunk Leiter des Bereichs Kultur und Wissenschaft.[1][2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Sarkowicz absolvierte von 1974 bis 1979 ein Studium der Germanistik und Geschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main und machte den Abschluss M. A.

Sarkowicz ist Lehrbeauftragter am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.[3]

Er veröffentlichte zusammen mit weiteren Autoren Biografien unter anderem über Erich Kästner, Heinz Rühmann oder Philipp von Boeselager. Weiterhin ist er Mitherausgeber der Werke Kästners sowie Autor von rundfunkhistorischen Publikationen etwa über den Hessischen Rundfunk, die alliierte Rundfunkpropaganda im Zweiten Weltkrieg und über das Radio während der Zeit des Nationalsozialismus. Sein bekanntestes Werk ist das mit Alf Mentzer veröffentlichte Schriftstellerlexikon Literatur in Nazideutschland, das in mehreren Auflagen erschien. 2011 wurde es überarbeitet und erweitert unter dem Titel Schriftsteller im Nationalsozialismus publiziert.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • So sahen sie Hessen. Eine kulturgeschichtliche Reise in zeitgenössischen Berichten (mit Bettina Mähler), Theiss, Stuttgart 1988. ISBN 3-8062-0511-6.
  • Rechte Geschäfte. Der unaufhaltsame Aufstieg des deutschen Verlegers Herbert Fleissner, Eichborn Verlag, Frankfurt am Main, 1994. ISBN 3-8218-0458-0.
  • Schneller, höher, weiter. Eine Geschichte des Sports, Insel Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig 1996. ISBN 3-458-16809-5.
  • Mit Franz Josef Görtz unter Mitarbeit von Anja Johann: Erich Kästner - eine Biographie. Erstausgabe Piper 1998, erweiterte Neuausgabe, Piper, München u.a. 2003, ISBN 3-492-23760-6.
  • mit Alf Mentzer: Literatur in Nazi-Deutschland. Ein biografisches Lexikon. Europa-Verlag, Hamburg 2000, erweiterte Neuausgabe, Hamburg/Wien 2002, ISBN 3-203-82030-7, erweitere Fassung als Schriftsteller im Nationalsozialismus 2011 s.u.. (Rezension von Marcel Atze auf Literaturkritik.de [1])
  • mit Joachim Meißner und Dorothee Meyer-Kahrweg: Gelebte Utopien. Alternative Lebensentwürfe, Insel Verlag, Frankfurt a.M., 2001. ISBN 3-458-17086-3.
  • mit Franz Josef Görtz: Heinz Rühmann 1902 - 1994. Der Schauspieler und sein Jahrhundert. Beck, München 2001, ISBN 3-406-48163-9.
  • als Hrsg.: Hitlers Künstler : die Kultur im Dienst des Nationalsozialismus. Nach einer Sendereihe des Hessischen Rundfunks, Insel-Verlag, Leipzig 2004, ISBN 3-458-17203-3. (Rezension von Christian Fuhrmeister) in ArtHist vom 1. April 2005 [2]
  • mit Alf Mentzer: Schriftsteller im Nationalsozialismus. Ein Lexikon. Insel, Berlin 2011, ISBN 978-3-458-17504-9. Wesentlich überarbeitete und erweiterte Version des Buches Literatur in Nazi-Deutschland aus dem Jahr 2002, s.o. Rezension
  • mit Heiner Boehncke: Was niemand hat, find ich bei Dir. Eine Frankfurter Literaturgeschichte. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2012, ISBN 978-3-8053-4498-2.

Hörbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Sarkowicz bei Perlentaucher
  2. Sarkowicz Autoren-Profil beim Suhrkamp Verlags
  3. http://www.uni-frankfurt.de/48186193/zur-Person
  4. Sprechen in finsteren Zeiten in FAZ vom 15. Oktober 2016, Seite L10