Hanz (Moderator)

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Hanz (* 3. September 1984 in Stuttgart) ist ein deutscher Moderator, Slam-Poet und Autor.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2008 ist Hanz regelmäßiger und mit über 150 Siegen[1] erfolgreicher Teilnehmer von Poetry Slams im deutschsprachigen Raum. Neben zahlreichen Teilnahmen bei überregionalen Meisterschaften konnte er bei den baden-württembergischen Landesmeisterschaften 2010 (in Heidelberg) und 2015 (in Konstanz) jeweils den Vize-Titel erringen. Mit Alexander Willrich bildete er das Slam-Team Hanz N‘ Roses, dessen größter Erfolg der Einzug ins Team-Halbfinale bei den deutschsprachigen Slam-Meisterschaften 2011 in Hamburg war.[2] Eine Sammlung seiner Texte namens "In fremden Betten schläft es sich doch am besten" erschien mit zugehöriger Hörbuch-CD 2011 im Periplaneta-Verlag, dazu weitere Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften sowie Anthologien. Beim Theaterstück "Slam Kabarett", uraufgeführt in Alma Hoppes Lustspielhaus in Hamburg, führte er 2012 Regie.[3] Das Stück ging anschließend auf Deutschland-Tournee.

In zahlreichen Städten, vornehmlich in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz tritt Hanz als Veranstalter und Moderator von Poetry Slams auf, unter anderem in Ludwigsburg[4], Aalen, Heidenheim, Landau, Marbach[5], Schwäbisch Gmünd, Singen und Ingelheim. 2016 bildete er gemeinsam mit Thomas Geyer und Nikita Gorbunov das Veranstalter-Trio der zwanzigsten deutschsprachigen Slam-Meisterschaften in Stuttgart. Dort moderierte er neben der Eröffnungsgala auch das Einzelfinale im Beethovensaal der Liederhalle[6], aus dem Philipp Scharrenberg siegreich hervor ging. 2017 moderiert er das Finale der Science-Slam-Meisterschaften in Ulm.[7] Auch PowerPoint-Karaoke-Veranstaltungen werden von Hanz in diversen Städten durchgeführt.[8]

Hanz ist Gründungsmitglied der Lesebühne "Abendgestaltung für Fortgeschrittene" in Aalen, Heidenheim und Ludwigsburg, ebenfalls gehören dort Tino Bomelino, Das Lumpenpack und Nektarios Vlacholpoulos zum festen Ensemble.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hanz: In fremden Betten schläft es sich doch am besten. Periplaneta, 2011, ISBN 978-3-940767-62-2. (inkl. Hörbuch-CD)
  • Hanz, Alexander Willrich (Hrsg.): sLam PHoetry: Bühnentexte aus dem Lit-Café. Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, ISBN 978-3-924080-45-7.

Weitere Texte erschienen in (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alexander Willrich: Poetry Slam für Deutschland. Lektora-Verlag, 2010, ISBN 978-3-938470-47-3.
  • Andreas Weber (Hrsg.): Zettelwirtschaft Nr. 13. Münster 2011.
  • Michael Gans: Literarisches Schreiben in Schule, Hochschule und Freizeit. Schneider, 2012, ISBN 978-3-8340-1114-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Über uns. Abgerufen am 13. November 2017.
  2. Hanz N' Roses | Slam 2012. Abgerufen am 13. November 2017.
  3. Hanz (Poetry Slam) - Künstler Detail. Abgerufen am 13. November 2017.
  4. Südwest Presse Online-Dienste GmbH: Premiere für Poetry Slam in der Karlskaserne. In: swp.de. (swp.de [abgerufen am 13. November 2017]).
  5. Marbacher Zeitung, Stuttgart, Germany: Oberstenfeld: Autoren stellen sich der „Dichterschlacht“. (marbacher-zeitung.de [abgerufen am 13. November 2017]).
  6. Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart, Germany: Bilanz der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften: Stuttgart als Hochburg der Kreativität. In: stuttgarter-nachrichten.de. (stuttgarter-nachrichten.de [abgerufen am 13. November 2017]).
  7. Deutsche Science Slam Meisterschaft 2017. Abgerufen am 13. November 2017.
  8. Tauben, Physik und Sex - urkomische Präsentationen beim Powerpoint-Karaoke. In: donaukurier.de. (donaukurier.de [abgerufen am 13. November 2017]).