Happy Birthday, Türke! (Film)

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Filmdaten
OriginaltitelHappy Birthday, Türke!
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1992
Länge109 Minuten
Stab
RegieDoris Dörrie
DrehbuchDoris Dörrie,
Jakob Arjouni (Roman)
ProduktionGerd Huber,
Renate Seefeldt
MusikMarkus Lonardoni,
Peer Raben
KameraHelge Weindler
SchnittHana Müllner
Besetzung

Happy Birthday, Türke! ist eine deutsche Kriminalkomödie aus dem Jahre 1992. Regie und Drehbuch führte Doris Dörrie. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jakob Arjouni. Der Film hatte am 9. Januar 1992 seine Premiere.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film spielt hauptsächlich in Frankfurt am Main und Kronberg im Taunus.

Der türkischstämmige Privatdetektiv Kemal Kayankaya bekommt Besuch von Ilter Hamul. Diese beauftragt ihn, den Mörder ihres Mannes Ahmed zu finden. Zur deutschen Polizei hat sie kein Vertrauen mehr.

Kemal erkundigt sich unter dem Vorwand, dass er von der türkischen Botschaft sei, auf dem Polizeirevier. Als seine richtige Identität jedoch ans Licht kommt, verweigert man ihm weitere Auskünfte. Bei seinen Ermittlungen in der Familie seiner Klientin Ilter kommt er dahinter, dass Ahmeds verstorbener Schwiegervater Yasif Hamul ihn in die Drogenszene gebracht hatte. Zusammen dealten sie mit Drogen. Ahmed brachte auch Ilters Schwester Ayşe auf Drogen.

Von der drogenabhängigen Prostituierten Hanna Hecht erfährt Kemal, dass auch sie von dem Gespann Ahmed/Yasif mit Drogen versorgt wurde und sie deshalb eine Affäre mit Yasif hatte. Bei seinen Ermittlungen hilft Kemal der pensionierte Kommissar Theobald Löff.

Kemal findet heraus, dass Kriminalkommissar Futt Yasif erpresst hatte mit Drogen zu dealen. Ein Mädchen aus Kronberg, welches dies mitbekam, musste deshalb sterben. Als Yasif aus der Drogenszene aussteigen wollte, kam er bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben, an dem Futt ebenfalls schuld war.

Der Familie erzählt Kemal, dass auch Ahmed von Futt getötet wurde. In Wirklichkeit wurde Ahmed jedoch von seinem Schwager Yılmaz ermordet, aus Rache für seine drogenabhängige Schwester.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ein routiniert inszenierter Krimi mit komödiantischen Tönen, der seinen Reiz aus dem Zusammenprall von türkischer und deutscher Mentalität zu beziehen versucht, dabei letztlich aber zu sehr auf Klischees, oberflächliche Genre-Muster und einige arg brutale Effekte setzt.“

Hansa Czypionka wurde für die Hauptrolle in dem Film mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Happy Birthday, Türke! In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 19. Juni 2017.
  2. https://www.youtube.com/watch?v=XSVSRUVmrG4