Hede Bühl

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Hede Bühl (* 8. Juni 1940 in Haan) ist eine deutsche Bildhauerin.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Große stehende Figur, 1971, Nordhorn

Bühl war eine Schülerin von Joseph Beuys und hat zeitweilig im Atelier von Ewald Mataré mitgearbeitet. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf. In ihren Skulpturen aus Stein oder Metall setzt sich die Künstlerin mit dem menschlichen Körper und vor allem mit dem Kopf auseinander. In ihren monumentalen Werken sind die menschlichen Körper verstümmelt, gefesselt oder geknebelt. Bekannt ist unter anderem ihre am 2. Mai 1984 vor dem Rathaus auf dem Burgplatz in Duisburg aufgestellt Bronzeplastik zur Erinnerung an alle Männer und Frauen der Gewerkschaften, die Opfer des nationalsozialistischen Regimes wurden. Ihr Werk wurde ausgezeichnet mit dem Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste (Berlin), dem Villa-Romana-Preis (Florenz), dem Villa Massimo Stipendiat (Rom) und dem Großen Preis für Skulpturen der Triennale Neu-Delhi.

Hede Bühl ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund; sie lebt in Düsseldorf-Golzheim.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. kuenstlerbund.de: Mitglieder "B" / Hede Bühl (abgerufen am 23. Juli 2015)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hede Bühl: Skulpturen und Zeichnungen. Ausstellungs-Katalog, 1985, ISBN 3924412049
  • Hede Bühl: Köpfe. Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Lübeck 1990

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hede Bühl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien