Heidi Manthey

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Heidi Manthey (* 24. März 1929 in Leipzig) ist eine deutsche Keramikerin und Malerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manthey studierte von 1946 bis 1949 Malerei und Grafik in Leipzig bei Max Schwimmer und Walter Münze. Danach absolvierte sie bis 1952 Keramik-Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei Erika Gravenstein und Charles Crodel. Seit 1956 ist Heidi Manthey freie Mitarbeiterin der HB-Werkstätten für Keramik, die von Hedwig Bollhagen gegründet wurden. Einige Entwürfe schuf sie für die Serienproduktion. Von 1975 bis 1980 hatte sie einen Lehrauftrag für Keramik-Dekor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und von 1980 bis 1997 einen Lehrauftrag für Keramik-Dekor an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle (Saale). Nach dem Tod Hedwig Bollhagens wurde sie künstlerische Leiterin der HB-Werkstätten für Keramik im brandenburgischen Marwitz.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1982 Kunstpreis der DDR

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeiten in Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kunstgewerbemuseum Berlin
  • Märkisches Museum Berlin
  • Kunstgewerbemuseum Schloss Pillnitz Dresden
  • Hetjensmuseum Düsseldorf
  • Keramion Frechen
  • Staatliche Galerie Moritzburg Halle (Saale)
  • Grassimuseum Leipzig
  • Plastiksammlung und Kulturhistorisches Museum Magdeburg
  • Stiftung Schlösser und Gärten Potsdam
  • Staatliches Museum Schwerin
  • Schloss Glücksburg

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heidi Manthey: Keramik ; Staatliche Galerie Moritzburg, Halle, vom 18. September bis zum 31. Oktober 1999; Red.: Rita Grundig. Halle, Saale : Staatl. Galerie Moritzburg, 1999. ISBN 3-86105-038-2.
  • Heidi Manthey: Fayencen. 32 farbige Tafeln. Nachwort von Eckart Krumbholz, Insel Verlag, Leipzig 1983 – Insel-Bücherei Nr. 1050

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]