Heine Versand

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Heinrich Heine GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung 1951
Sitz Karlsruhe, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Jürgen Habermann (Vorsitz der Geschäftsführung)
Maximilian Lang
Mitarbeiterzahl 400[1]
Branche Distanzhandel
Website www.heine.de

Firmensitz in Karlsruhe

Die Heinrich Heine GmbH (Eigenschreibweise heine) ist eine Modemarke und seit 1976 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Otto Group. Die Marke bietet Produkte aus den Bereichen Mode und Wohnen an. Der Unternehmenssitz ist Karlsruhe, Baden-Württemberg. Neben Deutschland ist Heine auch in Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden vertreten. Gegenwärtig sind bei heine rund 400 Vollzeit-Mitarbeiter angestellt (Stand März 2019).[2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde das Unternehmen 1951 von Karl Heinrich Heine in Karlsruhe. Das Unternehmen diente zunächst dazu, ein von Karl Heinrich Heine selbst entwickeltes Spiel zu vertreiben. Er entwarf ein Werbemittel, ließ es in einer Auflage von 50.000 Stück kuvertieren und per Fahrrad verteilen. Das so beworbene Spiel wurde insgesamt 100.000-mal in Deutschland verkauft.

heine wurde in den folgenden Jahren ein Versandhaus für Geschenkartikel; auch Kunstgegenstände, russische Ikonen und Antiquitäten wurden auf diese Weise vertrieben. Im Jahr 1969 wurden erstmals Textilien in den Katalog aufgenommen und dienten als Grundlage für die erste Otto-Kooperation im Frühjahr 1974. 1976 wurde der Sitz des Versandhauses heine in Karlsruhe bei einem Großbrand fast vollständig zerstört. Im gleichen Jahr übernahm der Otto-Versand das Unternehmen zu 100 Prozent.

1984 wurden erstmals 100.000 Kataloge in die Schweiz verschickt. Unter dem Namen helline erschien 1991 der erste französische Katalog. Mit der Premiere des Hauptkataloges gab es 1995 heine erstmals auch in Österreich.

Im Juni 1996 ging heine mit seinem Internetauftritt online. 2000 erfolgte die Eröffnung des Onlineshops, seit 2002 sind die Kataloge auch online verfügbar.

Am 1. Januar 2008 übernahm heine die noch ausstehenden Anteile der Manufactum Hoof & Partner KG für schätzungsweise 20 Millionen Euro. heine war bereits seit 1998 mit zuletzt 50 Prozent an Manufactum beteiligt.

Am 15. Oktober 2012 wurde das Team durch Carlos Voekt als Geschäftsführer verstärkt, der für den Bereich Category Management und Werbung zuständig ist und Verena Czaja ablöst, die das Unternehmen zum 31. Dezember 2012 verließ.[3] Voekt verließ das Unternehmen am 31. Januar 2016. Seine Nachfolge trat Sandra Rehm an.[4]

Seit dem 15. April 2018 hat heine wieder zwei Geschäftsführer: Maximilian Lang (Kreativeinkauf und Beschaffung) und weiterhin Jürgen Habermann (Vorsitzender der Geschäftsführung, seit 1. Oktober 2014 zuständig für Finanzen, Vertrieb und Personal).[5]

Beteiligungen der Heine-Gruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

heine ist international vertreten mit Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Österreich und in Frankreich (unter dem Namen helline). Anfang 2006 expandierte heine in die Niederlande. Außerdem hat heine die Tochtergesellschaft KS-Europe, die Dienstleistungen in den Bereichen Lettershop und Marketing Logistics anbietet..[6]

E-Commerce und Neue Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste heine-Website ging bereits im Frühjahr 1996 am Standort Karlsruhe online. Seit 2009 liegt der Fokus verstärkt auf E-Commerce. Damit wurde zum einen der Aktualisierungsgrad der Sortimente erhöht. Zum anderen finden sich online zahlreiche Anwendungen und Features, die inspirierend durch das Sortiment führen. Der stark frequentierte Onlineshop bietet über 22.000 Produkte aus den Bereichen Fashion und Living.[3] Im Bereich M-Commerce brachte heine bislang drei iPhone-Apps und die heine iPad App auf den Markt und verfügt seit 2011 über einen eigenen mobilen Webshop.

Kritik und Sozialverantwortung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Magazin Stern berichtete im Jahr 2007, dass unter anderem bestickte Blusen für den heine-Versand in Indien durch Kinderarbeit gefertigt würden.[7]

Die Otto Group achtet auf die Einhaltung sozialer Mindeststandards ihrer Lieferanten. Im Jahr 2007 wurden die personellen Kapazitäten zur Betreuung des Sozialprogramms in den Märkten so weit verstärkt, dass es für jeden wichtigen Einkaufsmarkt einen Social Officer gibt. Die Otto Group arbeitet in allen genannten Prozessen eng mit NGOs „Non-Governmental Organisations“ zusammen. Darüber hinaus beschäftigt das Unternehmen einen „Asian Representative“, der die Nachhaltigkeitsbelange im asiatischen Raum vertritt.[8]

Nachhaltigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

heine als Unternehmen der Otto Group verfolgt nach eigenen Angaben eine Strategie des nachhaltigen Wirtschaftens, derzeit bestehend aus verschiedenen Initiativen. Die nachhaltigen Produkte weisen folgende Siegel und Zertifikate auf: [9]

Wirtschaftliche Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen durchlief seit 2007 mehrere Einsparungs- und Sanierungsmaßnahmen die bis heute andauern.[10][11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1] Heine Unternehmensportrait
  2. [2]
  3. a b Die Heinrich Heine GmbH Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  4. neu handeln 1.2.16 Abgerufen am 5. Juli 2018.
  5. neu handeln 9.3.18 Abgerufen am 5. Juli 2018.
  6. KS-Europe Abgerufen am 5. Juli 2018.
  7. Stern Dan McDougall, Stefan Schmitz: Otto-Konzern: Kinderarbeit für den Heine-Versand, Stern, 11. Februar 2007
  8. Heine-Info, Sozialverantwortung@1@2Vorlage:Toter Link/www.heine.info (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  9. heine-Unternehmen, Nachhaltigkeit
  10. Schließung des Zentrallagers
  11. Stellenstreichung aufgrund der Umsatzentwicklung (Memento des Originals vom 1. Mai 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.textilwirtschaft.de