Modelabel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Verschiedene Jeans mit sichtbaren Labels

Ein Modelabel oder kurz Label ['lɛibəl] ist in der Textilindustrie die eigenständig geführte Abteilung eines Mode- oder Textilunternehmens, die ihre Kleider unter einem bestimmten Markennamen vertreibt. Deutsche Oberbegriffe sind Bekleidungsmarke bzw. Modemarke. Oft wird ein Label mit einem bestimmten Modedesign in Verbindung gebracht, das sich von der Gestaltung anderer Hersteller unterscheidet.

Bezeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich bezeichnete der Begriff Label ein Etikett (englisch „label“), das an den verkauften Waren angebracht war, den Hersteller identifizierte und andere Eigenschaften des Produktes beschrieb. Daraus ist ein abstrakter Begriff für die Marke an sich geworden. Bei Jeans und ähnlichen Produkten gelten die aufgesteppten oder aufgeklebten Etiketten als modische Zierde. Daneben sollen sichtbar auf Kleidungsstücke aufgenähte Firmenembleme die hohe Qualität oder den hohen Preis des Produktes hervorheben und damit dem Träger als Statussymbol dienen. Das Ziel ist, sich von der Masse der Bevölkerung abzuheben, oder sich, wie am Beispiel Coop Naturaline, als ökologisch engagiert zu zeigen.

Deutsche Modelabel haben es bei den in Frankreich stattfindenden Messen vergleichsweise schwer. Ausnahmen sind neben Talbot Runhof[1] das auf Kaschmir spezialisierte Label Allude.[2][3] [4] 

Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Artikel Label im Textil- und Modelexikon; Alfons Hofer; Deutscher Fachverlag; Frankfurt am Main; 7. Auflage 1997; ISBN 3-87150-518-8
  1. Allude, instyle.de, abgerufen am 29. September 2015
  2. Estelle Marandon: Strick von Allude: Kaschmir für Paris, Die Zeit, 9. März 2012
  3. Alfons Kaiser: Pariser Modewoche: Prêt-à-porter aus dem Hinterhof, FAZ, 30. September 2013
  4. DIE ZEIT Verlagsgruppe. In: www.zeit-konferenzen.de. Abgerufen am 3. Oktober 2015.