Ikone

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Sakralbild. Siehe auch: Ikone (Begriffsklärung) bzw. Ikonen (Begriffsklärung).
Gottesmutter von Wladimir, ein Nationalheiligtum Russlands und der russisch-orthodoxen Kirche. Die Marien-Ikone ist ein Arbeit kaiserlicher Werkstätten aus der Zeit der Komnenen, Konstantinopel um 1100.

Ikonen (aus altgriechisch εἰκών, zu eikṓn oder eikón für „[das] Bild“[1] oder auch „Abbild“; im Gegensatz zu εἴδωλον, eídolon „Trugbild, Traumbild“ und εἴδος, eídos „Urbild, Gestalt, Art“) sind Kult- und Heiligenbilder der Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus. Die meist auf Holz gemalten Bilder sind kirchlich geweiht und haben für die Theologie und Spiritualität der Ostkirchen eine sehr große Bedeutung. Der Zweck der Ikonen ist, Ehrfurcht zu erwecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten zu sein, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott. Ikonen werden in der orthodoxen Kirche weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen, sondern sind wesentlicher Bestandteil der byzantinischen Kunst. Vereinzelt gibt es Ikonen auch als Hinterglasmalerei.

Auch die orientalisch-orthodoxen Kirchen, z. B. die koptische Kirche oder die armenische apostolische Kirche, verehren Ikonen in ihrem Kultus, nicht jedoch die assyrische Kirche. In koptischen Ikonen sind Einflüsse altägyptischer Kunst zu finden.

Wortherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Bedeutung „Kultbild“ wurde das Wort Ikone als Exotismus im 19. Jahrhundert aus russisch ikóna entlehnt. Dieses Wort geht auf altkirchenslawischikona“ zurück, das von dem mittelgriechischen εἰκόνα (eikóna) hergeleitet ist. Zugrundeliegt das altgriechische εἰκών (eikṓn) „Ebenbild, bildliche Darstellung“.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wundertätigkeit von Ikonen ist in der Ikone der Schlacht zwischen Nowgorod und Suzdal dargestellt. Nachdem ein Pfeil die Maria orans-Ikone Nowgorods traf, brach ein Himmelsgericht über die Armee Suzdals ein. Nowgorod, ca. 1475
Das emblematische Mosaik im Vestibül über dem Südwestportal der Hagia Sophia bezeugt das Stadt und Hauptkirche der Heiligen Maria gewidmet wurden. Das sie Schutzpatronin Konstantinopels war, ist einer der Hauptgründe der weiten Marienverehrung im Byzantinischen Reich.

Aus literarischen Quellen sind Ikonen seit dem 4. Jahrhundert nachweisbar.[3] Die ältesten erhaltenen Ikonen stammen aus dem 6. Jahrhundert; allerdings sind aus der Zeit vor den Zerstörungen des byzantinischen Bilderstreites (9. Jahrhundert) nur noch sehr wenige Exemplare, meist aus abgelegenen Gegenden, vorhanden. Erst nach 843 werden Ikonen integraler Teil der Orthodoxie, dem Ende des Ikonoklasmus.[4] Seine Definitive Form als Medium eines Heiligenbildes, das zuvor nicht strikt an Tafelbildnisse gebunden war, erhielt es erst im Hochittelalter, als auf Holz gemalte Ikonen. In der Spät- und Postbyzantnischen Zeit beeinflussten Ikonen nicht mehr nur die Welt der Orthodoxie sonder weit darüber hinaus. Portable Ikonen besaßen im Spätmittelalter eine hohe Wertschätzung und wurden damit auch exportiert.[5] Die Quantität spätbyzantinischer Ikonen übertrifft dabei bei weiten diejenige früherer Perioden. Damit verbunden ist gleichzeitig eine Zunahme der Dimensionen. Große Ikonen hatten über 1,5 m Höhe. Damit hatten die Darstellung Überlebensgröße, was früher nur den Wandmosaiken und Fresken vorbehalten war. Die älteren Holz-Ikonen der Mittelbyzantinischen Epoche waren meistens kleineren Formats. Gleichzeitig wurden Privatikonen aus kostbaren Materialien gefertigt: Gold, Silber, Edelsteinen, Elfenbein und Email. Aufgrund des großen Materialwertes wurden sie nur in kleineren Formaten produziert und überlebten auch aufgrund dieser Kostbarkeit. Gleichzeitig existierten auch gemalte Ikonen auf Holz, die einfacher gestaltet waren und schneller verfielen. Nur wenige Ikonen haben sich vor dem 12. Jahrhundert erhalten. Ab diesem Punkt wurden Ikonen zahlreicher wie auch größer. Im 14. und 15 Jahrhundert sind Ikonen von 1,5 m Höhe keine Seltenheit mehr und auch noch größere Exemplare sind nicht ungewöhnlich. Der Hauptantrieb für diese Transformation in Quantität und den Dimension war die Praxis Ikonen am Templon, dem hölzernen oder gemauerten Vorhang der den Altar abschirmte, anzubringen. Schon im 8. Jahrhundert war bekannt das Gemälde an der Außenseite des Templon angebracht wurden. Es war am Architrav wo diese befestigt wurden. Mit der Zeit wurden immer mehr Ikonen am Architrav befestigt, bis irgendwann auch der Raum zwischen den Säulen die Sicht auf das Allerheiligste verdeckte. Damit wurden Holz-Ikonen das übliche Medium der Templon-Bildnisse, was den Handel mit Tafelbildern stimulierte und zu der großen Produktion die die Spätbyzantinische Periode auszeichnet, beitrug.

Im späten 13. Jahrhundert war die Schmückung des Templons sowie die Dimension der dazwischen befestigten Holz-Ikonen zum Standard geworden. Damit bestimmt waren Größen, Formen und Darstellungen. Ikonen zwischen 1,2 bis 1,8 m Höhe nahmen den Platz zwischen den Säulen des Templons ein;

Vor allem aus Griechenland, Mazedonien, Russland, Rumänien und Zypern ist eine Vielzahl von Ikonen erhalten. Wichtigste Techniken sind im 6. Jahrhundert die Enkaustik, seit dem 7. Jahrhundert die Temperamalerei auf Holz, ferner Mosaiksetzerei und Schnitzerei in Holz und Elfenbein. Die zum Kuss ausgestellten Ikonen wurden und werden häufig an bestimmten Stellen mit verzierten Messing-, Eisen- oder Silberblechen, dem Oklad, beschlagen und so geschützt. Motive der Ikonenmalerei sind besonders Christusbilder und Heiligenporträts.

Eine besondere Bedeutung kommen Wundertätigen-Ikonen zu, die immer ein Typus den Marien-Ikone sind. Diese Interdependenz zwischen der ikonographischen Darstellung der Jungfrau Maria und der Wundertätigkeit ist im engsten mit der Hierotopie Konstantinopels verbunden, dem Weltzentrum des Mediterrans im Mittelalter, welches der Jungfrau Maria geweiht als Archetypus des "Umellicus mundi", Neu-Jerusalem symbolisierte und seit dem achten Jahrzehnt des 5. Jahrhunderts zentrales Zentrum der Marienverehrung war.[6] Maria galt in Exegesen und Hymnen als Verkörperung der Heiligen Weisheit, die gefüllt vom Heiligen Geist die Verbindung des alttestamentlichen Archetypus der Heiligen Stadt zum neuen christlichen Archetypus manifestiert, der Kapitale des Byzantinischen Weltreiches.[7] Neben den in der Stadt präsenten Reliquien der Christus- und Marienverehrung waren es besonders Ikonen, die eine Präsenz Mariens in Konstantinopel bekundeten. 3600 Reliquien von 467 Heiligen und 1000 Kirchen Konstantinopels machten Konstantinopel insgesamt zur unvergleichlichen Manifestation christlicher Ideologie.[8] Der Legende wurde die Ikone der Jungfrau Mariae, die der Heilig Lukas gemalt hatte, von Jerusalem nach Konstantinopel gebracht. In den Augen der Byzantiner war dies gleichsam die Ur-Ikone die vom Evangelisten Lukas nach lebenden Vorbildern gemalt als erste nach Konstantinopel gebracht wurde. Aelia Pulcheria die einflussreiche Tochter des Kaisers Arcadius ließ nach allgemeiner Überzeugung der Byzantiner der post-Ikonklastischen Zeit zu Ehren dieser Ikone die Maria geweihte Basilika des Hodegonklosters (Theotokos ton Hodegeon) erbauen, die im 12. Jahrhundert und anfolgend eine besondere Stellung inne Nahm. Es war hier wo die Hodegetria als bedeutendste Ikone Konstantinopels ausgestellt und damit Ziel von Pilgern war. Die Zuschreibung der Autorschaft an den Evangelisten Lukas hängt womöglich mit der Präsenz der Hodegetria in imperialer Symbolik und der Zeremonien, in der die Hodegetria zur Beschützerin der Stadt und des Reiches aufstieg, zusammen.[9] Sie war damit eine der am meisten verehrten Heiligtümer Konstantinopels. Die Aufstellung der Marien-Ikonen sowie der gleichzeitige Marienkult der in der Theodosianischen Epoche seinen Anfang nahm, bestimmte in emblematischer Weise Konstantinopel als symbolischen "Aufenthaltsort" Mariens. In den folgenden Jahrhunderten bildete Maria im Bewußtsein der Byzantiner ein Bollwerk der Stadt, dass diese gegen die Feinde verteidigte.[10] Daraus entstand auch die Manifestation der sich bewegenden Ikonen, die in dem wundersamen Verschwinden und der Wiederkehr der Maria Romana Ikone von Rom nach Konstantinopel, die erst nach Ende des Ikonoklasmus in die Stadt zurückkehrte und vom 11. Jahrhundert an auch eine schriftliche Erzählung von Wundertätigen Ikonen kennt. Über Konstantinopel hinaus wurden Wundertätige Ikonen auch in den Kapitalen der slawischen Orthodoxie bekannt. Moskau, Nowgorod, Suzdal, Veliko Tarnowo und Belgrad besaßen jeweils eine oder mehrere besonders verehrter Ikonen, denen in ebensolcher Weise wie der Hodegetria Konstantinopels das Palladium von Stadt und Reich zufiel.

Form und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christusikone, Sinai, Katharinenkloster, sechstes Jahrhundert
Andrei Rubljows Dreifaltigkeitsikone, um 1400

Ikonen sind meist Christusikonen, Marienikonen (insbesondere sog. Theotokos-Darstellungen), Apostel- oder Heiligenikonen. Nach orthodoxem Glauben sind auch viele Protagonisten des Alten Testaments Heilige und werden daher ebenso auf Ikonen dargestellt wie die Heiligen späterer Zeiten. Bestimmte Szenen aus der Bibel, dem Leben der Heiligen oder typologische Gruppierungen finden ihre Wiedergabe als Hetoimasia, Deesis, Verklärungs- oder Dreifaltigkeitsikone. Eine Ikone, in deren Zentrum ein Heiliger dargestellt ist umgeben von einem Kranz kleinerer Bilder mit Abbildungen aus seiner Vita, bezeichnet man als Vitenikone. Ikonen haben in der Darstellung gemeinsame Züge, die von westeuropäischen nachgotischen Kunstvorstellungen abweichen und die oft theologisch begründet sind.

  • Die Motive und Typen sind in der mittelalterlichen byzantinischen Ikonografie fest vorgegeben (Bilderkanon), es werden bereits geschriebene Ikonen als Malvorlage verwendet. Schon Andrei Rubljow allerdings änderte Ikonenschemata ab, die heute selbst als kopierfähige Vorlagen verwendet werden (z. B. die Darstellung der alttestamentlichen Dreifaltigkeit ohne die eigentlich verpflichtenden Abram und Sarai).
  • Neue Motive werden gemäß der Ikonografie bestehender Ikonen bzw. nach den Vorgaben des Kanon (Gestik, Mimik, Farbgebung usw.) angefertigt. Im 20. Jahrhundert ist die Zahl der Heiligen in der Westkirche stark gestiegen und der Wunsch, Privatwohnungen oder Kirchen mit einer Ikone zu schmücken, wächst. Zu nennen ist eine Ikone im Dom zu Hildesheim, die sogenannte „Hildesheimer Domikone“, die die Patrone des Doms und das Gotteshaus selbst in einer Neuschöpfung vereint. Beispiele aus dem ostkirchlichen Bereich sind die seit 1990 verbreiteten Ikonen diverser „Neumärtyrer“, d. h. Opfer der kommunistischen Christenverfolgung.
  • Die Figuren auf Einzelikonen, die allerdings nur einen kleinen Teil aller Ikonen ausmachen, sind häufig frontal und axial dargestellt, um eine unmittelbare Beziehung zwischen Bild und Betrachter herzustellen.
  • Die Darstellung von Personen ist bei alten Malstilen strikt zweidimensional, die besondere Perspektive zielt auf die Darstellung selbst. Dadurch wird betont, dass die Ikone Abbild der Wirklichkeit, nicht die Wirklichkeit selbst ist. Seit dem Barock existieren allerdings ebenfalls als kirchenrechtlich rechtmäßig zu verehrende Ikonen in naturalistischer Manier und komplette barocke Kirchenausstattungen. So stellt die neu erbaute Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau eine reine Kirche im Nazarenerstil dar.
  • Der Hintergrund ist auf mittelalterlichen Ikonen üblicherweise goldfarben (seltener silbern), erzeugt meist durch Blattgold, Schlagmetalle oder auch Ockerfarbe. Der goldfarbene Hintergrund symbolisiert den Himmel bzw. das „göttliche Licht“ als die höchste Lichtqualität. Serbische Ikonen zeigen oft einen blauen Hintergrund, griechische verschiedene Farbgründe. Allerdings kennt auch Russland im Mittelalter rotgründige Ikonen (Christus im Thron mit erwählten Heiligen, hl. Johannes Klimakos mit Randheiligen; beide Novgorod zweite Hälfte 13. Jahrhundert).
  • Die Formen sind oft strukturiert und klar, mit flachem Hintergrund, ohne Körperlichkeit, da dies irdisch wäre (Licht und Schatten).
  • Die Farben, die relative Größe der Figuren, ihre Positionen und die Perspektive des Hintergrunds sind im Mittelalter nicht realistisch, sondern haben symbolische Bedeutung. Die Perspektive des Hintergrunds und von Gegenständen im Vordergrund (z. B. Tische, Stühle, Kelche) wird oft gewollt „falsch“ konstruiert, sodass der Fluchtpunkt vor dem Bild liegt (umgekehrte Perspektive).[11] Die Umgebung tritt oft hinter der verehrungswürdigen Person zurück.
  • Alle Personen werden durch Beischriften (Kürzel) in der jeweiligen Sprache (z. B. griechisch, russisch, altslawisch) identifiziert, um sicherzustellen, dass der Bezug auf eine reale Person erhalten bleibt und sich die Verehrung der Ikone nicht verselbstständigt. Eine christliche Ikone wird erst durch die Beschriftung zur Ikone, Ikonen ohne Beschriftung sind nicht verehrungswürdige Bilder und werden nicht geweiht. Auch sonst finden sich oft Schriftrollen bzw. Bücher mit Texten in den Händen der Heiligen, die, wie in der romanischen und gotischen Kunst auch, entfernt mit den Sprechblasen eines Comics vergleichbar sind. Einer Pantokrator-Ikone wird oft ein Evangeliar in die Hand gegeben, welches eine der Intention der Ikone zugeordnete Bibelstelle des Neuen Testaments wiedergibt; oft ist das Evangeliar aber auch geschlossen. Ikonen von Heiligen, die schriftliche oder mündliche Lehren hinterlassen haben, werden oft mit einem Buch dargestellt, dessen aufgeschlagene Seiten eine zentrale Aussage ihrer Lehre enthalten.
  • Die individuelle, schöpferische Ausdrucksweise des Malers ist aus kirchlicher Sicht irrelevant; Ikonenmalerei wird als geistliches Handwerk, nicht als Kunst gesehen, weshalb auch das Wort „Hagiographia“, also Heiligenschreiberei[12], der Herstellung einer Ikone näher kommt. Beim Ikonenschreiben wird der Malende als „Werkzeug Gottes“ angesehen. Oft werden Ikonen von Mönchen, anonymen Schreibern oder in Manufakturen oder Malschulen von mehreren Schreibern hergestellt. Klassischerweise werden Ikonen nicht signiert.
  • Der Firnis einer Ikone besteht aus Öl, seltener aus Wachs oder Dammarharzlösung, in neuerer Zeit auch aus Kunstharzen.

Ikonen sind heute in der Regel auf grundiertes Holz in Eitempera gemalte Tafelbilder ohne Rahmen. Vermehrt tritt das Malen auf grundierter Leinwand auf, die nach Vollendung auf Holz aufgezogen wird. In der Antike wurde dagegen meist in Enkaustik gemalt. Es gibt auch Mosaiken, Fresken, geschnitzte Ikonen (Elfenbein, Holz) als Flachreliefs bzw. Emailguss. Vollplastische Statuen und Statuetten dagegen waren in der alten Kirche und in der Folge dann auch in der Ostkirche selten, da sie allzusehr an die Idole des Heidentums erinnerten.

Historische Darstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitgenössische Darstellungen und Techniken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theologie der Ikonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christus von Andrei Rubljow, Anfang des 15. Jahrhunderts
Revers der doppelseitigen Poganowo-Ikone mit der Vision des Ezechiel, Konstantinopoler Arbeit um 1400, Sofia Nationales Archäologisches Museum

Die Ikone dient der Vergegenwärtigung (Repräsentanz) christlicher Wahrheiten. Im Zuge des byzantinischen Bilderstreits erfolgte vor allem durch den Kirchenvater Johannes von Damaskus und den Kirchenlehrer Theodor Studites die theologische Begründung der Ikonendarstellung durch den Gedanken der Inkarnation: die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus ermögliche erst die bildliche Darstellung; Gott Vater dürfe ja weiterhin nicht dargestellt werden. Das mit der Unsichtbarkeit Gottes in vorchristlicher Zeit begründete biblische Bilderverbot (Exodus 20, 4 f.) werde gerade nicht verletzt, denn Gott selbst habe es im sichtbaren Christus durchbrochen. Als „Gründungsikone“ konnte dabei das Mandylion, das „Nicht-von-Menschenhand-gemachte Christusbild“ gelten, das gleichsam durch den Willen Christi wunderbarerweise entstanden sei. Die Ikonenverehrung in Form von Metanien, Kuss, Kerzen und Weihrauch richte sich demgemäß nicht auf das Bild, sondern auf die „hinter“ dem Bild präsente Wahrheit. Neben Christusbildern dürften auch Heiligenbilder verehrt werden, denn in den Heiligen wirke der Heilige Geist, der selbst Gott sei und daher zu Recht so verehrt werde. Hier wirkt die Ideenlehre Platons, die in seinem Höhlengleichnis veranschaulicht wird. In diesem Sinne wurde der Bilderstreit schließlich – unter gewissen Auflagen – zugunsten der Bilder entschieden.

Es haben sich zahlreiche Ikonentypologien entwickelt. Die meisten Ikonen werden nach bestimmten Mustern und Vorbildern gemalt. Trotzdem sind die Ikonenmaler frei bei der Ausgestaltung der Details.

Ikonen sind ein wesentlicher Ausdruck der byzantinischen Kunst. Diese Kunst wurde in Griechenland, Bulgarien und besonders in Russland weiter gepflegt. Wichtige Ikonenmalschulen befanden sich in Wladimir, Nowgorod, Twer und Moskau.

Während im 18. und 19. Jahrhundert westliche Einflüsse die Ikonenmalerei veränderten oder aus nichtorthodoxer Sicht sogar verfälschten, besann man sich im 20. Jahrhundert wieder stärker auf die byzantinischen Grundlagen. In Griechenland setzte sich der so genannte neobyzantinische Stil durch, der sich zwei alte Ikonenmalschulen zum Vorbild gemacht hat – die Ikonenmaler der Palaiologen-Zeit und der italo-kretischen Schule. In Griechenland werden allerdings auch noch immer viele Ikonen in westlicher Manier des Nazarenerstils geschrieben.

Wichtige Ikonenmaler in Russland waren u. a. Feofan Grek, Andrei Rubljow, Dionisij, die Malerdörfer Palech, Mstera, Choluj sowie zahlreiche Altgläubigenateliers im Ural und an der unteren Wolga.

Weitere Zentren der Ikonenmalerei befinden sich in Georgien, Serbien, Mazedonien, Bulgarien, Armenien und Äthiopien. In Rumänien sind die Fresken der Moldauklöster von hoher Bedeutung.

Ikonen sind für die orthodoxe Kirche Fenster in die geistliche Welt – daher auch der meistens goldene Hintergrund, die Zweidimensionalität und die nicht-naturalistische Malweise. In jeder orthodoxen Kirche gibt es die Ikonostase, eine mit Ikonen geschmückte Holzwand mit, wenn die Kirche groß genug dafür ist, drei Türen zwischen den Gläubigen und dem Altar. Der somit abgetrennte Altarraum übernimmt dabei in Kirchen mit einer nur eintürigen Ikonostase zugleich die Funktion der westlichen Sakristei. In großen Kirchen dient als solche das Diakonikon, der Raum hinter der südlichsten Tür, Ostung der Kirche vorausgesetzt. In der Mitte hängt (vom Betrachter aus) rechts der Mitteltür eine Christus-Ikone, links eine Ikone der Gottesgebärerin, dazwischen ist die königliche Tür, durch die der Priester im Evangelienbuch und in der Eucharistie den König der Ehren zur Gemeinde bringt. Während der Eucharistie ist diese Tür offen und der Altar somit sichtbar. Wenn der Priester nicht das Evangelium oder den Kelch der Eucharistie trägt, oder wenn eine andere Person den Altarraum betritt, wird eine der beiden äußeren Türen benutzt.

Ikonen werden verehrt, indem man sich vor ihnen bekreuzigt, sich verneigt oder zu Boden wirft und sie küsst (aber nicht aufs Gesicht der dargestellten Figur), sie also lediglich ehrfurchtsvoll grüßt. Diese Verehrung wird dabei strikt unterschieden von Anbetung die nur Gott zukommt. Auch die Verehrung bezieht sich nach orthodoxer Lehre auf den Dargestellten, nicht auf die Ikone selbst als einen Gegenstand aus Holz und Farbe. Statuen von Heiligen werden dagegen abgelehnt, vor allem da die antiken Griechen Statuen in ihrer Religion viel verwendet hatten und diese daher automatisch mit Götzen identifiziert wurden.

Die meisten Orthodoxen haben auch Ikonen zu Hause, oft in einer „Gebetsecke“ im Wohnzimmer angeordnet, nach Möglichkeit an der Ostwand. Die Gestaltung solcher Gebetsecken ist in den verschiedenen orthodoxen Kulturen unterschiedlich.

Bei den wichtigen „Ikonenmalschulen“ fehlen vor allem Jaroslavl' und Pskov. Dagegen gehört Vladimir weniger dazu. Novgorod, Tver und Pskov spielen vor allem in der Frühzeit bis ins 16. Jahrhundert eine große Rolle, Moskau (Rüstkammer) und Jaroslavl' bis ins beginnende 18. Jahrhundert Danach sind andere Werkstätten von Bedeutung, wie z. B. Palech und Choluj. Bei den Altgläubigenwerkstätten ist es im Ural hauptsächlich Nev'jansk. Auch im Malerdorf Mstera arbeiteten hauptsächlich altgläubige Ikonenmaler. Von hier stammen auch viele der Ikonen, die normalerweise wegen ihrer Feinmalerei Palech zugeschrieben werden. Ebenfalls wichtige Altgläubigenwerkstätten sind die Werkstatt Frolov in Raja, heute Estland, die Werkstätten in Vetka, heute Weißrussland und Syzran an der unteren Wolga.

Ikonenmuseen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ikone am Grab des Heiligen Nikolaus in Bari ist ein Geschenk des serbischen Königs Stefan Uroš III. Dečanski, um 1330.

In Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Ikonen-Museum in Recklinghausen, das im Jahre 1956 eröffnet wurde, ist das bedeutendste Museum ostkirchlicher Kunst außerhalb der orthodoxen Länder. Der zentrale Teil der Sammlung entstammt der Sammlung Alexandre Popoffs, der 1920 in Pris gegenüber dem Elysée-Palast in der "Galerie Popoff" die weltweit größte private russische Kunst-Sammlung der Welt gegründet hat. Mit Mitteln des WDR und der Regierung von NRW und gegen die Interessen des Louvre sowie des Bostoner Museum of Fine Arts wurde Popoffs Sammlung von 50 russischen Ikonen 1967 für 600.000 DM dem Museum gesichert.[13] Über 3.000 Ikonen, Stickereien, Miniaturen, Holz- und Metallarbeiten aus Russland, Griechenland und anderen Balkanstaaten vermitteln einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Themen und die stilistische Entwicklung der Ikonenmalerei und der Kleinkunst im christlichen Osten. Eine holzgeschnitzte Ikonostase gibt einen Eindruck vom Standort der Ikonen in den orthodoxen Kirchen. Die koptische Abteilung des Ikonen-Museums dokumentiert den Übergang von der heidnischen Spätantike zum frühen Christentum in Ägypten mit hervorragenden Werken. Reliefs aus Holz und Stein, Gewebe, Gläser, Bronzen und Kreuze sowie einige Mumienporträts zeugen von der Vielfalt künstlerischer Tätigkeit in Ägypten vom 1. Jahrhundert bis ins frühe Mittelalter.
  • Das im Jahr 1990 eröffnete Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt am Main bildet den östlichen Abschluss des Frankfurter Museumsufers. Situiert ist es in dem Deutschordenshaus. Die neukonzipierten Innenräume des Museums wurden von dem Kölner Stararchitekten Oswald Ungers entworfen. Das Museum geht auf eine Schenkung des Königsteiner Arztes Jörgen Schmidt-Voigt zurück, der im Jahr 1988 etwa 800 Ikonen der Stadt Frankfurt stiftete. Die aus dem 16. bis 19. Jahrhundert stammende Sammlung wurde allmählich durch systematische Ankäufe, Leihgaben oder Schenkungen auf über 1000 Exponate erweitert. Die bedeutendste Erweiterung der Sammlung erfuhr das Ikonen-Museum im Jahr 1999. Aus der Ikonensammlung des Museums für Byzantinische Kunst in Berlin erhielt das Ikonen-Museum 82 postbyzantinische Exponate als Dauerleihgabe.[14]
  • Die Ikonensammlung im Schlossmuseum Weimar: Nach den frühen Bemühungen Goethes, »russische Heiligenbilder« für die Weimarer großherzoglichen Kunstsammlungen zu erwerben[15], begann der Kaufmann und Jurist Georg Haar in den 1920/30er Jahren eine Privatsammlung vorwiegend russischer Ikonen in Weimar aufzubauen. Bis zu dessen Freitod 1945 war die Sammlung in der Villa Haar am Rand des Ilmparks auf circa 100 gemalte Holzikonen und gegossene Metallikonen des 15. bis 19. Jahrhunderts angewachsen. Sie gelangte schließlich durch testamentarische Verfügung in das Weimarer Schlossmuseum. Zu den herausragenden Beispielen russischer Ikonenmalerei gehören die sogenannte Königstür einer Bilderwand (Ikonostase) aus der Schule von Novgorod (15. Jahrhundert) und eine großformatige Ikone mit der Darstellung der Geburt Christi der Schule von Moskau (15. Jahrhundert). Stilistische und ikonographische Vielfalt machen den besonderen Reiz der Weimarer Ikonensammlung aus.[16]
  • Das Landesmuseum Mainz beherbergt die 160 Ikonen umfassende Sammlung des Prinzen Johann Georg von Sachsen. Der Prinz selbst achtete sie als ein Herzstück seiner Interessen und als zentrales wissenschaftliches Anliegen. Er widmete den Ikonen mehrere Einzeluntersuchungen in seinen Schriften. Sämtliche Ikonen in der Sammlung des Prinzen sind post-byzantinisch. Wenige Stücke datieren noch in das 16. Jahrhundert, der größte Teil der Ikonen wurde zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert gemalt.[17]
  • Das Museum im Alten Schloss Schleißheim, ein Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums in München, beherbergt rund 50 Holz-Ikonen, schwerpunktmäßig aus dem 19. Jahrhundert und aus vorwiegend russischen Provenienzen, dazu ungefähr doppelt so viele Metall-Ikonen. Die Ikonen sind Teil der ökumenischen Sammlung Gertrud Weinhold, die 1986 an den Freistaat Bayern überging. 2000 bekam das Haus eine ca. anderthalb Dutzend Stücke umfassende Ikonenstiftung aus privater Hand mit russischen Ikonen des 17. bis 19. Jahrhunderts.
  • Von 1932 bis zu seinem Tod 1946 sammelte Emilios Velimezis Ikonen für das Benaki-Museum. Teile dieser Sammlung wurden mehrmals im deutschsprachigen Raum ausgestellt, darunter im Ikonen-Museum Recklinghausen (1998), im Kunsthistorischen Museum in Wien (2007) und im Pergamonmuseum in Berlin (2007).
  • Im Museum Burg Miltenberg werden russische und griechische Ikonen sowie rumänische Hinterglas-Ikonen aus der Sammlung Joachim und Marianne Nentwig gezeigt.[19]

In der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Musée Alexis Forel in Morges am Genfer See verfügt über eine Sammlung von 130 Ikonen, überwiegend aus Russland (Stiftung Jean-Pierre Müller), die in wechselnden Teilen ausgestellt werden.

In Holland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Ikonenmuseum in Kampen, Holland, wurde 2005 eröffnet. Die Alexander-Stiftung für russisch-orthodoxen Kunst wurde geschaffen, um Sammlungen von Ikonen aus privaten Sammlungen für die Zukunft zu sichern und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 2013 wurde die Sammlung Stefan Jeckel erworben. Die Sammlung besteht aus 1723 Metallikonen; sie gehört zu den größten Sammlungen von Reise- und Metallikonen in der Welt.

In Griechenland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ikone der Hodegetria (15. Jahrhundert) im Altarraum (Bema) in der Chiesa Santa Maria Assunta in Villa Badessa

In Serbien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Ikonensammlung des serbischen Nationalmuseums in Belgrad beinhaltete Ikonen des 12. bis 18. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt auf das 14. Jahrhundert. Insbesondere ist die doppelseitige Ikone mit der Darstellung der Maria Hodgeteria und der Verkündung sowie der Ikone Zograf Longins des Heiligen Sava und Simeon bedeutend.
  • Das Museum der Serbisch Orthodoxen Kirche im Patriarchensitz in Belgrad besitzt die bedeutendste Sammlung liturgischer und historischer Exponate des Mittelalters in Serbien in der insbesondere die Ikonen der Wiedererrichtung des Patriarchats von Peć 1557 bedeutend sind.[25]

In Mazedonien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Meisterwerk der Palaiologischen Renaissance ist die Ohrider Verkündung Mariae, Erste Hälfte des 14 Jahrhunderts
  • Das Ikonen-Museum von Ohrid gehört zu den bedeutendsten der Welt. Es beherbergt eine der wichtigsten Sammlungen von Ikonen der Palaiologischen Renaissance.[26]Darunter eine Reihe großformatiger doppelseitiger Marien- und Christus-Ikonen mit Silberbeschlag sowie die bekannt gewordenen Darstellung der Ohrider Verkündung Mariae aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts.

In Bulgarien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ägypten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzengel Gabriel, Konstantinopel oder Sinai, 13. Jahrhundert.
Die Sinai-Ikone des Christus Pantokrator ist eine der bekanntesten Ikonen, 6. Jahrhundert
  • Das Katharinen-Kloster auf dem Sinai besitzt die größte Byzantinische Ikonen-Sammlung der Welt in der sich auch Ikonen die vor dem Ikonoklasmus gefertigt wurden erhalten haben.[27] Die Ikone des Erzengel Gabriel aus dem 13. Jahrhundert wird als ein Meisterwerk der Byzantinischen Kunst angesehen. Die in enkaustischer Technik Hergestellte Ikone des Christus Pantokrator aus dem 6. Jahrhunderts gehört zu den ältesten der Welt.

Abgeleitete Begriffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spezielle Ikonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernhard Bornheim: Ikonen – Ein Sammlerbuch. Augsburg 1990, ISBN 3-8289-0797-0
  • Bernhard Bornheim: Die russische Haus-Ikone im Wandel der Zeit Battenberg, Regenstauf 2008, ISBN 978-3-86646-043-0
  • Helmut Brenske: Ikonen. Legat, Tübingen 2004, ISBN 3-932942-16-7 (1. Aufl. Schuler, München 1976)
  • Helmut und Stefan Brenske: Ikonen. 2. Auflage Verlag Internationaler Kulturdienst München 1997, ISBN 3-926469-51-X (1. Aufl. Rombach, Freiburg i. Br. 1994, ISBN 3-7930-0482-1)
  • Stefan Brenske: Ikonen und die Moderne. Schnell & Steiner, Regensburg 2005, ISBN 3-7954-1680-9
  • Helmut Fischer: Von Jesus zur Christusikone. Imhof, Petersberg 2005, ISBN 3-86568-025-9
  • Pavel Florenskij: Die Ikonostase. Stuttgart 1988, ISBN 3-87838-587-0. (behandelt entgegen seinem Titel nicht nur die Ikonostase, sondern grundsätzliches zum Thema Ikonentheologie)
  • Pavel Florenskij: Die umgekehrte Perspektive. München (Verlag Matthes und Seitz) 1989
  • Helene Hoerni-Jung: Vom inneren Menschen (Ikonen des göttlichen Sohnes). Kösel, Kempten 1995, ISBN 3-466-36415-9
  • Ikonenmuseum Recklinghausen: Ikonen - Restaurierung und naturwissenschaftliche Erforschung. Recklinghausen 1994, ISBN 3-925801-25-1
  • Ikonen der orthodoxen Kirche, Elektronische Ressource/The Yorck Project, Yorck Project: Gesellschaft für Bildarchivierung (Berlin), 2003, 1 CD-ROM : farb., ISBN 3-936122-21-0
  • Richard Zacharuk (Hrsg.): „Lebendige Zeugen.“ Datierte und signierte Ikonen in Russland um 1900. Legat, Frankfurt a. M. 2005, ISBN 3-932942-17-5 (Katalog einer Ausstellung, die 2005 in Frankfurt a. M. stattfand. Er enthält Hinweise zu Werkstätten und Ikonenmalern, sowie viele Beispiele datierter Ikonen.)
  • B. Rothemund: „Handbuch der Ikonenkunst“. 3. Aufl. Slavisches Institut, München 1985
  • Abraham Karl Selig: Die Kunst des Ikonenmalens. Tyrolia, Innsbruck 2006, ISBN 3-7022-2081-X
  • Ioann B. Sirota: Ikonographie der Gottesmutterikonen. Würzburg 1992, ISBN 3-927894-10-9
  • Alfredo Tradigo: Ikonen: Meisterwerke der Ostkirche. Parthas, Berlin 2005, ISBN 3-936324-05-0
  • Gerhard Wolf: „Salus Populi Romani“. Die Geschichte römischer Kultbilder im Mittelalter . VCH, Acta Humaniora, Weinheim 1990, ISBN 3-527-17717-5.
  • Bettina-Martine Wolter (Hrsg.): Zwischen Himmel und Erde. Moskauer Ikonen und Buchmalerei des 14. bis 16. Jahrhunderts. Hatje Cantz, Ostfildern 1997, ISBN 3-7757-0704-2
  • Richard Zacharuk (Hrsg.): Icons – Ikonen. (Ikonen-Museum Frankfurt a. M.) 2. Auflage, Legat, Tübingen 2006, ISBN 978-3-932942-20-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ikone – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Ikone – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IkoneDuden, Bibliographisches Institut; 2016
  2. Kluge Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 24. Auflage, S. ?.
  3. Frank Büttner, Andrea Gottdang: Einführung in die Ikonographie: Wege zur Deutung von Bildinhalten. C.H.Beck, 2006, ISBN 978-3-406-53579-6, S. 30
  4. Annemarie Weyl Carr 2003: Images. Expressions of Faith and Power. In: Helen C. Evan 2004: Byzantium - Faith and Power (1261-1557). S. 143-207. The Metropolitan Museum of Art, New York, Yale University Press, New Haven. ISSBN 1-58839-113-2
  5. Annemarie Weyl Carr 2003: S. 143
  6. Jelena Erdeljan 2017: Chosen Places - Constructing New Jerusalems in Slavia Orthodoxa. Brill, Leiden. ISBN 978-90-04-314711-0 Hier S. 79
  7. Jelena Erdeljan 2017: S. 65
  8. Jelena Erdeljan 2017: S. 69-70
  9. Jelena Erdeljan 2017: S. 80
  10. Jelena Erdeljan 2017: S. 81
  11. Dies ist fast in jeder Kirche gut zu erkennen an der Wiedergabe des Abendmahlstisches in der Ikone über der Königlichen Tür.
  12. Der etwas befremdliche Ausdruck „Ikonen schreiben“ geht zurück auf das altgriechische Verb γράφειν, das „schreiben“ ebenso wie „zeichnen“ bedeutet
  13. Der Spiegel, 3. April 1967 MALEREI / IKONEN Verdammte Sinnlichkeit
  14. ikonenmuseumfrankfurt.de
  15. Arne Effenberger: Goethe und die "Russischen Heiligenbilder". Anfänge byzantinischer Kunstgeschichte in Deutschland. Zabern, Mainz 1990, ISBN 3-8053-1204-0. ISBN 3-8053-1204-0.
  16. Ulrike Müller-Harang: Zur Entstehung und Überlieferung der Ikonensammlung Haar in Weimar. In: "Ihre Kaiserliche Hoheit" Maria Pawlowna - Zarentochter am Weimarer Hof. Teil 2. Deutscher Kunstverlag, München 2004, S. 365–372; Andrea Graef: Die russische Ikonensammlung und die künstlerische Sammlerleidenschaft des Georg Haar. In: Lebendiges Erbe. Die Stiftung "Dr. Georg Haar". Eine Familie - ein Ort - eine Mission. Weimar 2011, S. 39–49.
  17. Sammler – Pilger – Wegbereiter. Die Sammlung des Prinzen Johann Georg von Sachsen. Zabern, Mainz 2004, ISBN 3-8053-3447-8.
  18. Jean-Paul Deschler: Ikonen. Wort Gottes im Bild. Russische Ikonen 16. bis 19. Jahrhundert im Museum Burghalde, Lenzburg. Lenzburg 2002; Museum Burghalde: Museum für russische Ikonen.
  19. http://www.museum-miltenberg.de/pages/museum.burg.-miltenberg.php.
  20. Stella Frigerio-Zeniou; Miroslav Lazović: Icônes de la collection du Musée d'Art et d'Histoire, Genève. Mailand, Genf 2006, ISBN 88-7439-312-1.
  21. Giuseppe De Micheli: La comunità arbëreshë di Villa Badessa oggi: Le eredità del passato come risorsa per il futuro (Diplomarbeit). Università degli Studi “G. d’Annunzio” Chieti – Pescara, 2011, S. 59 (italienisch).
  22. Storia del comune di Rosciano (Geschichte der Gemeinde Rosciano). Abgerufen am 14. Februar 2017 (italienisch).
  23. Museo Comunale delle Icone e della Tradizione Bizantina, abgerufen am 18. Februar 2017
  24. Museo delle Icone e della Tradizione bizantina (Museum der Ikonen und der byzantinischen Tradition). Abgerufen am 21. April 2017 (italienisch).
  25. Vreme, 1. Juni 2013 Otvoren rekonstruisani muzej SPC
  26. Icon-Gallery
  27. Archbishop Damianos 2003: The Icon as a Ladder of Divine Ascent in Form and Color. - Monastary of Saint Catherine, Egypt Sinai. In: Helen C. Evan 2004: Byzantium - Faith and Power (1261-1557). S. 335-201. The Metropolitan Museum of Art, New York, Yale University Press, New Haven. ISSBN 1-58839-113-2