Heiner Schönecke

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Heiner Schönecke im November 2009

Heiner Schönecke (* 21. März 1946 in Elstorf, Gemeinde Neu Wulmstorf) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU) und Mitglied des Niedersächsischen Landtags. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er besuchte die Schule in Buxtehude und machte danach eine Ausbildung zum Landwirt. 1972 übernahm er den elterlichen Betrieb und baute diesen zu einem Direktvermarktungsbetrieb mit Filialen in Hamburg aus.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 20. Januar 2013 wurde Heiner Schönecke mit 45,5 % der Erststimmen zum dritten Mal im Wahlkreis 52, für Buchholz in der Nordheide, Hollenstedt, Jesteburg und Tostedt, direkt in den Niedersächsischen Landtag gewählt.[1]

Politischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1968–1972 Vorsitzender der Landjugend im Landkreis Harburg
  • 1972–1984 Ortsverbandsvorsitzender CDU Neu Wulmstorf / Elstorf
  • 1974–2000 Aufsichtsrat Volksbank e.G.
  • 1976–2006 Mitglied im Neu Wulmstorfer Gemeinderat
  • seit 1976 Mitglied im Kreistag des Landkreises Harburg
  • 1984–1996 Fraktionsvorsitzender der CDU Neu Wulmstorf
  • 1996–2007 Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU im Landkreis Harburg
  • seit 2000 Vorsitzender des Fördervereins Freilichtmuseum am Kiekeberg mit über 11.000 Mitgliedern
  • 2001–2007 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg
  • seit 2003 Mitglied des Niedersächsischen Landtags
  • 2006–2012 Stellvertretender Vorsitzender der Verbandsversammlung EWE Oldenburg
  • seit 2006 1. Stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg
  • 2010–2012 Mitglied des Aufsichtsrates EWE-Energie AG
  • seit 2012 Mitglied des Aufsichtsrates der EWE AG

Im Februar 2017 tauchte sein Name im Umfeld der Korruptionsaffäre beim Unternehmen EWE auf. Offensichtlich haben Führungskräfte bei EWE personelle Ressourcen des Unternehmens eingesetzt, um die privaten Biogasanlagen von Heiner Schönecke zu optimieren. Problematisch war, das diese Leistungen ohne Rechnung erfolgten und mögliche Beförderungen dieser Führungskräfte in den Vorstand direkt durch Herrn Schönecke beeinflusst werden können.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heiner Schönecke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahl zum Niedersächsischen Landtag am 20. Januar 2013 | Nds. Landeswahlleiterin. Abgerufen am 21. Februar 2017.
  2. Jürgen Flauger, Sönke Iwersen: Führungschaos bei EWE. In: Handelsblatt, Seite 16. 21. Februar 2017.