Landkreis Harburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Harburg Deutschlandkarte, Position des Landkreises Harburg hervorgehoben53.329.96Koordinaten: 53° 19′ N, 9° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Verwaltungssitz: Winsen (Luhe)
Fläche: 1.244,64 km²
Einwohner: 242.871 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 195 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: WL
Kreisschlüssel: 03 3 53
Kreisgliederung: 42 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Schlossplatz 6
21423 Winsen (Luhe)
Webpräsenz: www.landkreis-harburg.de
Landrat: Rainer Rempe (CDU)
Lage des Landkreises Harburg in Niedersachsen
Landkreis Göttingen Landkreis Holzminden Landkreis Schaumburg Landkreis Goslar Region Hannover Landkreis Hildesheim Salzgitter Landkreis Wolfenbüttel Braunschweig Landkreis Wolfenbüttel Landkreis Peine Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Helmstedt Wolfsburg Landkreis Gifhorn Landkreis Nienburg/Weser Landkreis Northeim Landkreis Osterode am Harz Landkreis Diepholz Freie Hansestadt Bremen Freie Hansestadt Bremen Hamburg Hamburg Königreich der Niederlande Nordrhein-Westfalen Hessen Thüringen Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg Sachsen-Anhalt Osnabrück Landkreis Osnabrück Delmenhorst Oldenburg (Oldenburg) Landkreis Wesermarsch Landkreis Vechta Landkreis Emsland Landkreis Grafschaft Bentheim Landkreis Leer Emden Landkreis Leer Landkreis Cloppenburg Landkreis Ammerland Wilhelmshaven Mellum Landkreis Aurich Landkreis Aurich Landkreis Wittmund Landkreis Aurich Landkreis Friesland Landkreis Oldenburg Landkreis Cuxhaven Landkreis Osterholz Landkreis Verden Landkreis Stade Landkreis Harburg Landkreis Lüneburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Heidekreis Landkreis Uelzen Landkreis Celle Landkreis Rotenburg (Wümme)Karte
Über dieses Bild
Stiftskirche in Ramelsloh

Der Landkreis Harburg ist ein Landkreis in der Metropolregion Hamburg im Norden des Landes Niedersachsen. Er entstand 1932 aus dem kleineren Kreis Harburg und dem Kreis Winsen und ist Teil des Lüneburgischen Landschaftsverbands. Seine Kreisstadt ist Winsen (Luhe).

Geografie[Bearbeiten]

Naturräumliche Gegebenheiten[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Nordosten an die Marschgebiete der Unterelbe. Im Nordwesten liegt der Höhenzug der Harburger Berge, in dem sich mit dem 155 Meter hohen Hülsenberg (westlich von Sieversen) auch die höchste Erhebung des Landkreises befindet und grenzt an die Freie und Hansestadt Hamburg, zu der heute auch die für den Kreis namensgebende ehemalige Stadt Harburg (Elbe) gehört. Er umfasst im Süden Teile des Naturparkes Lüneburger Heide und des darin liegenden Naturschutzgebietes Lüneburger Heide sowie Teile der Stader Geest.

Naturräumliche Zuordnung[Bearbeiten]

Der Landkreis Harburg liegt in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Lüneburger Heide (Nr. 64), in der Haupteinheit Hohe Heide (640) und in der Untereinheit Wilseder Endmoränen (640.0) zum Naturraum Schwarze Berge (640.00).

Siedlungsstruktur[Bearbeiten]

Die größte Stadt des Landkreises ist Buchholz in der Nordheide. Die größte Gemeinde ist Seevetal, die mit knapp 40.000 Einwohnern die einwohnerstärkste Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht ist. Insgesamt ist der Landkreis von der Zugehörigkeit zur Metropolregion Hamburg geprägt. So orientiert sich die Siedlungsstruktur vor allem entlang der von Hamburg ausgehenden Verkehrsachsen in Richtung Stade, Rotenburg (Wümme) und Lüneburg.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis Harburg grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an Hamburg mit den Bezirken Harburg und dem Bergedorf, an den Kreis Herzogtum Lauenburg (in Schleswig-Holstein) sowie an die Landkreise Lüneburg, Heidekreis, Rotenburg (Wümme) und Stade (alle in Niedersachsen).

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Landkreises Harburg gehörte ursprünglich zum Fürstentum Lüneburg und kam durch welfische Erbteilungen an das Kurfürstentum und spätere Königreich Hannover. Nachdem dieses 1866 von Preußen annektiert wurde, gehörte es seitdem zur Landdrostei Lüneburg in der preußischen Provinz Hannover. Am 12. September 1867 wurden die Städte Harburg und Winsen (Luhe) sowie die Ämter Harburg, Tostedt und Winsen finanz- und militärverwaltungstechnisch zum Steuerkreis Harburg zusammengefasst.

Der Staat Preußen bildete mit Wirkung vom 1. April 1885 aus der Stadt Harburg den Stadtkreis Harburg, aus den Ämtern Harburg und Tostedt den Kreis Harburg (auch Landkreis genannt) und aus dem Amt Winsen und der Stadt Winsen den Kreis Winsen.[2] Beide Kreise wurden dem Regierungsbezirk Lüneburg zugeordnet, der bis zur Auflösung der Regierungsbezirke in Niedersachsen in 2004 bestand.

Sitz des Kreises Harburg war zunächst die Stadt Harburg im Stadtkreis Harburg. Der Landkreis gab 1888 Heimfeld und Wilstorf, 1906 Lauenbruch und 1910 Eißendorf an die Stadt Harburg ab. Am 1. September 1925 wurde außerdem die Gemeinde Wilhelmsburg als nunmehr kreisfreie Stadt aus dem Landkreis Harburg ausgegliedert und zwei Jahre später 1927 mit der Stadt Harburg zur Stadt Harburg-Wilhelmsburg verschmolzen.[3] Am 1. August 1932 wurden der größte Teil des Kreises Harburg und der Kreis Winsen zum neuen Kreis Harburg zusammengelegt. Die Gemeinde Lauenbrück wechselte in den Kreis Rotenburg. Gleichzeitig wurden die Kreisgrenze im Rahmen der Auflösung des Kreises Jork westlich bis an die Este verlegt, damit kamen die Gemeinden Francop, Hove, Neuenfelde, Rübke und Moorende in den Kreis Harburg.[4] Harburg blieb weiterhin Kreisstadt.

Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes gingen zum 1. April 1937 die Stadt Harburg-Wilhelmsburg und aus dem Landkreis Harburg die Gemeinden Altenwerder, Preußisch Finkenwerder, Fischbek, Francop, Gut Moor, Preußisch Kirchwerder, Langenbek, Marmstorf, Neuenfelde, Neugraben, Neuland, Rönneburg, Sinstorf sowie die Ortschaft Overhaken (bis 31. März 1937 Teil der Gemeinde Over) von Preußen an das Land Hamburg über, bevor sie im Jahr darauf in der neu gebildeten Einheitsgemeinde „Hansestadt Hamburg“ aufgingen. Heute sind die Orte zumeist Stadtteile, die überwiegend im Hamburger Bezirk Harburg liegen, in dem der Stadtteil Harburg, der alte Stadtkern von Harburg/Elbe, das Zentrum bildet.

Zum 1. Januar 1939 wurde durch Vereinheitlichung der Verwaltungseinheiten im Deutschen Reich aus der Bezeichnung Kreis Harburg auch offiziell, die schon landläufig verwendete Form Landkreis Harburg.

Harburg blieb jedoch zunächst Sitz des Landkreises Harburg. Nachdem die Kreisverwaltung in Harburg im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war, siedelte sie 1944 ins Schloss nach Winsen (Luhe) um. Unter der britischen Besatzung nach Kriegsende wurde der Landkreis dem aus der Provinz Hannover entstandenen Land Hannover und dem daraus 1946 hervorgegangenen Niedersachsen zugeordnet. 1958 wurde Winsen (Luhe) endgültig als Kreissitz festgelegt. 1961 zog die Kreisverwaltung in einen modernen Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses.

Zwischen 1968 und 1974 kam es zu einer Reihe von Gebietsreformen. Zunächst wurden am 1. Juli 1968 die Gemeinde Achterdeich in die Gemeinde Stelle sowie am 1. Januar 1970 die Gemeinde Daerstorf in die Gemeinde Neu Wulmstorf eingegliedert.[5][6]

Eine umfassende Neugliederung brachten das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Harburg[7] und das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Cuxhaven/Land Hadeln/Stade[8] am 1. Juli 1972:

  • Durch zahlreiche Gemeindefusionen, bei denen unter anderem die neuen Großgemeinden Neu Wulmstorf, Rosengarten und Seevetal in ihrer heutigen Ausdehnung gebildet wurden, wurde die Zahl der Gemeinden des Landkreises deutlich verringert.
  • Die Gemeinde Obermarschacht aus dem Landkreis Lüneburg wurde in die Gemeinde Marschacht eingegliedert.
  • Die Gemeinden Avendorf, Bütlingen und Tespe aus dem Landkreis Lüneburg wurden zu einer neuen Gemeinde Tespe zusammengefasst, die zum Landkreis Harburg kam.
  • Die Gemeinden Hove und Moorende schieden aus dem Landkreis Harburg aus wurden in die Gemeinde Jork im Landkreis Stade eingegliedert.
  • Die Gemeinden Daensen, Eilendorf, Immenbeck, Ketzendorf und Ovelgönne schieden aus dem Landkreis Harburg aus und wurden in die Stadt Buxtehude im Landkreis Stade eingegliedert. Einige Flurstücke gingen an die Gemeinde Neu Wulmstorf.

Mit dem Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Lüneburg wurde schließlich am 1. März 1974 die bis heute gültige Abgrenzung des Landkreises Harburg geschaffen:[9]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1890 36.736 [10]
1900 48.805 [10]
1910 60.755 [10]
1925 69.308 [10]
1939 65.031 [10]
1950 120.270 [10]
1960 113.200 [10]
1970 144.500 [11]
1980 184.400 [12]
1990 198.416 [13]
2000 232.799 [13]
2010 246.868 [13]

Religionen[Bearbeiten]

Traditionell ist das Gebiet des heutigen Landkreises Harburg evangelisch-lutherisch geprägt. Die Gemeinden gehören zu den beiden Kirchenkreisen Winsen und Hittfeld der Landeskirche Hannovers. Insbesondere nach dem Krieg haben sich durch Zuzug vieler Heimatvertriebener, Neubürger aus West- und Süddeutschland, Gastarbeiter aus Südeuropa und Aussiedler aus Ostmittel- und Osteuropa große katholische Gemeinden gebildet, die zum Bistum Hildesheim gehören. Im Jahr 2001 waren ca. 52 % der Bevölkerung Mitglied der evangelischen Landeskirche Hannover und 7 % Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Ferner leben im Kreisgebiet Muslime, Angehörige von Freikirchen und Zeugen Jehovas.

Politik[Bearbeiten]

Kreistagswahlen[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2011
Wahlbeteiligung: 54,2 %
 %
40
30
20
10
0
38,0 %
30,1 %
16,6 %
4,7 %
4,2 %
1,9 %
1,8 %
1,5 %
1,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-4,8 %p
+1,4 %p
+7,3 %p
-0,9 %p
-5,1 %p
-0,3 %p
+1,8 %p
+1,5 %p
-0,9 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
f 2006: WASG
Sitzverteilung im Kreistag
1
19
10
1
3
1
3
24
19 10 24 
Von 62 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2011
Sitze
2011
Prozent
2006
Sitze
2006
Prozent
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 38,0 24 42,8 27 42,9 28
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,1 19 28,7 18 33,2 22
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 16,6 10 9,3 6 8,6 5
FDP Freie Demokratische Partei 4,2 3 9,3 6 8,2 5
Linke Die Linke 1,9 1 2,2 1
WG Wählergemeinschaft 4,7 3 5,6 3 3,9 2
FW-S FREIE WÄHLER Seevetal 1,8 1
Piraten Piratenpartei Deutschland 1,5 1
FrWi Freie Winsener 0,7 0 2,0 1
AGP Allianz Graue Panther 0,1 0
pdv Nds. Partei der Vernunft Niedersachsen 0,1 0
WGNH-LH Wählergemeinschaft Nordheide im Landkreis Harburg 0,3 0
REP Die Republikaner 1,3 0
DP DEUTSCHE PARTEI 1,0 1
Gesamt 100 62 100 62 100 63
Wahlbeteiligung in Prozent 54,2 49,6 58,8

[14] [15]

Landräte[Bearbeiten]

Ab dem Jahr 2003 handelt es sich um hauptamtliche Landräte.

Oberkreisdirektoren[Bearbeiten]

  • 1946–1947 Alfred Strack
  • 1948–1949 Hans-Joachim Olschock
  • 1950–1978 Andreas Dehn
  • 1978–1994 Hans-Joachim Röhrs
  • 1994–2002 Hans-Bodo Hesemann

Bundestagswahlen[Bearbeiten]

Der Landkreis entspricht seit der Bundestagswahl 2009 dem Bundestagswahlkreis Harburg. Bei den vorhergehenden Bundestagswahlen gehörte der Landkreis Harburg auch zu den Wahlkreisen Harburg – Soltau bzw. Soltau-Fallingbostel – Winsen (Luhe).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Das Wappen des Landkreises zeigt zum Zeichen seiner Verbindung mit der geschichtlichen Vergangenheit den aufrecht schreitenden, rot gezungten und rot bewehrten, blauen Lüneburger Löwen der welfischen Stammlande mit einem silbernen Schlüssel von Bremen zwischen den Pranken auf goldenem Feld und von 12 roten Herzen umgeben.“[18]

Verkehr[Bearbeiten]

Fernstraßennetz[Bearbeiten]

Bundesautobahnen:

  • BAB 1 Hamburg–Bremen
  • BAB 7 Hamburg–Hannover
  • BAB 39 (bis November 2010 BAB 250) Hamburg–Lüneburg
  • BAB 261 Hamburg-Harburg–Buchholz (Eckverbindung A1/A7)

Bundesstraßen:

  • B 3 Buxtehude–Buchholz–Soltau–Hannover
  • B 73 Hamburg–Buxtehude–Stade–Cuxhaven
  • B 75 Hamburg–Buchholz–Rotenburg–Bremen
  • B 404 Geesthacht–Winsen–Lüneburg

Eisenbahn[Bearbeiten]

Der Schienenpersonennahverkehr im Landkreis ist stark auf Hamburg ausgerichtet und seit 2004 komplett in den Hamburger Verkehrsverbund integriert. Fernverkehrszüge halten seit 2005 nicht mehr im Landkreis. Die Personenzüge werden derzeit durch die metronom Eisenbahngesellschaft, die S-Bahn Hamburg (S3 Hamburg–Stade) und die erixx GmbH (Heidebahn) betrieben. Seitens des Landkreises besteht Interesse an einer Erweiterung des S-Bahnnetzes nach Tostedt und Winsen. Diese Ideen werden von Hamburger Seite aber als nicht umsetzbar angesehen, so dass langfristig eher ein entsprechender Ausbau des Hanse-Netzes realistisch erscheint.

Strecken mit Personenverkehr:

Strecken ohne regelmäßigen Personenverkehr:

Stillgelegte Strecken:

Europas größter Rangierbahnhof, der Rangierbahnhof Maschen befindet sich im Landkreis Harburg.

Busverkehr[Bearbeiten]

Die stadtnahen Orte Neu Wulmstorf, Fleestedt und Meckelfeld sind mit dichten Fahrtfolgen an das Stadtbusnetz von Hamburg-Harburg angebunden. Im übrigen Kreisgebiet verkehrt die KVG Stade. Von Harburg aus bestehen ungefähr stündliche Verbindungen nach Over, Hittfeld - Jesteburg und in die Gemeinde Rosengarten. Sie werden auch abends und am Wochenende betrieben. In diese Kategorie des dichten Überlandverkehrs fällt auch die Linie Buchholz - Jesteburg - Hanstedt. Ein Grundangebot besteht in allen Teilen der Gemeinde Seevetal, bei einigen von der Kreisstadt Winsen ausgehenden Linien und in der Anbindung von Hollenstedt. Zahlreiche Orte sind nur im Schulbusverkehr angebunden, der allerdings von jedermann zum HVV-Tarif benutzt werden kann.

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Das Krankenhaus Buchholz und das Krankenhaus Winsen befinden sich in gemeinsamer Trägerschaft des Landkreises. Beide Krankenhäuser sind Teil des Elbe-Heide-Krankenhausverbundes, der mehrere Kliniken im südlichen Hamburger Umland umfasst. Des Weiteren gibt es in Salzhausen das Krankenhaus Salzhausen, dessen Träger eine Genossenschaft ist.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

In Klammern die Einwohnerzahl am 31. Dezember 2013[19].

Königsmoor Otter Welle Tostedt Wistedt Tostedt Handeloh Undeloh Dohren Heidenau Dohren Kakenstorf Drestedt Wenzendorf Halvesbostel Regesbostel Moisburg Hollenstedt Appel Neu Wulmstorf Rosengarten Buchholz in der Nordheide Egestorf Hanstedt Jesteburg Asendorf Marxen Harmstorf Bendestorf Brackel Seevetal Landkreis Harburg Niedersachsen Landkreis Rotenburg (Wümme) Landkreis Heidekreis Landkreis Lüneburg Landkreis Stade Freie und Hansestadt Hamburg Schleswig-Holstein Gödenstorf Eyendorf Vierhöfen Garlstorf Salzhausen Toppenstedt Wulfsen Garstedt Stelle Tespe Marschacht Drage WinsenMunicipalities in WL.svg
Über dieses Bild

Einheitsgemeinden

  1. Buchholz in der Nordheide, Stadt, selbständige Gemeinde (37.876)
  2. Neu Wulmstorf (20.384)
  3. Rosengarten [Sitz: Nenndorf] (13.176)
  4. Seevetal [Sitz: Hittfeld], selbständige Gemeinde (40.159)
  5. Stelle (10.819)
  6. Winsen (Luhe), Kreisstadt, selbständige Gemeinde (33.351)

Samtgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

* Sitz der Samtgemeindeverwaltung

  1. Drage (4149)
  2. Marschacht * (3812)
  3. Tespe (4124)
  1. Asendorf (1873)
  2. Brackel (1747)
  3. Egestorf (2372)
  4. Hanstedt * (5236)
  5. Marxen (1435)
  6. Undeloh (954)
  1. Appel (1859)
  2. Drestedt (776)
  3. Halvesbostel (747)
  4. Hollenstedt * (3536)
  5. Moisburg (1816)
  6. Regesbostel (1059)
  7. Wenzendorf (1265)
  1. Bendestorf (2275)
  2. Harmstorf (891)
  3. Jesteburg * (7748)
  1. Eyendorf (1220)
  2. Garlstorf (1101)
  3. Garstedt (1455)
  4. Gödenstorf (929)
  5. Salzhausen * (4688)
  6. Toppenstedt (2108)
  7. Vierhöfen (966)
  8. Wulfsen (1605)
  1. Dohren (1121)
  2. Handeloh (2355)
  3. Heidenau (2150)
  4. Kakenstorf (1341)
  5. Königsmoor (639)
  6. Otter (1568)
  7. Tostedt * (13.323)
  8. Welle (1208)
  9. Wistedt (1655)

Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten]

Die folgende Liste enthält alle ehemaligen Gemeinden, die jemals dem Landkreis Harburg angehörten.[20][21][10]

Achterdeich
Altenwerder1)
Ardestorf
Ashausen
Avensen
Bahlburg
Beckedorf
Borstel
Bötersheim
Bullenhausen
Daensen2)
Daerstorf
Dibbersen
Döhle
Drennhausen
Eckel
Eddelsen
Egestorf
Ehestorf
Eichholz
Eilendorf2)
Eißendorf1)
Elbstorf
Elstorf
Emmelndorf
Emsen
Evendorf
Everstorf
Finkenwerder1)
Fischbek1)
Fleestedt
Fliegenberg
Francop1)
Friesenwerdermoor
Gehrden
Glüsingen
Groß Klecken
Groß Moor
Gut Moor1)
Handorf3)
Heimfeld1)
Helmstorf
Hittfeld
Holm
Holtorfsloh
Hoopte
Horst
Hörsten
Hove2)
Hunden
Iddensen
Immenbeck2)
Inzmühlen
Itzenbüttel
Jehrden
Kampen
Karoxbostel
Ketzendorf
Kirchwerder1)
Klecken
Klein Klecken
Klein Moor
Langenbek1)
Laßrönne
Lauenbruch1)
Lauenbrück4)
Leversen
Lindhorst
Lübberstedt
Luhdorf
Luhmühlen
Lüllau
Marmstorf1)
Maschen
Meckelfeld
Metzendorf
Moorende2)
Nenndorf
Neuenfelde1)
Neugraben1)
Neuhof1)
Neuland1)
Niedermarschacht
Nindorf
Oelstorf
Ohlendorf
Oldershausen
Ollsen
Ovelgönne
Over
Pattensen
Putensen
Quarrendorf
Radbruch3)
Rade
Ramelsloh
Raven3)
Rolfsen3)
Rönne
Rönneburg1)
Rosenweide
Rottorf
Roydorf
Rübke
Sahrendorf
Sangenstedt
Scharmbeck
Schierhorn
Schwiederstorf
Schwinde
Seppensen
Sinstorf1)
Soderstorf3)
Sottorf
Sprötze
Steinbeck
Stöckte
Stove
Tangendorf
Thieshope
Todtglüsingen
Todtshorn
Tönnhausen
Tötensen
Trelde
Vahrendorf
Wehlen
Wetzen3)
Wilhelmsburg1)
Wilstorf1)
Wittorf3)
1)heute in Hamburg
2)heute im Landkreis Stade
3)heute im Landkreis Lüneburg
4)heute im Landkreis Rotenburg (Wümme)

Alle übrigen Gemeinden sind in den heutigen Gemeinden des Landkreises Harburg aufgegangen.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen WL (Winsen (Luhe)) zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Landkreis Harburg (Hrsg.): Kreiskalender 2012. Jahrbuch für den Landkreis Harburg. Lühmanndruck Harburger Zeitungsgesellschaft mbH & Co. KG.
  •  Joachim Bordt (Hrsg.): Landkreis Harburg Sozial.Report. Zahlen. Daten. Fakten. (Stand: Januar 2011).
  •  Joachim Bordt (Hrsg.): Landkreis Harburg WirtschaftsReport. Zahlen. Daten. Fakten. (Stand: Januar 2012).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Harburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. Die Selbstverwaltungsgesetze für die Provinz Hannover, Kreis– und Provinzial–Ordnung vom 6./7. Mai 1884, Berlin, 1887, Seite 38
  3. Geschichte der Kreisbildung in Deutschland#Provinz Hannover
  4. Preußisches Staatsministerium, § 66, Verordnung über die Neugliederung von Landkreisen, vom 1. August 1932 Preußische Gesetzessammlung, Berlin 1932; Nr. 43, R. von Deckers Verlag, G. Schenk, 1932, Seiten 255–273
  5. Gesetz über die Eingliederung der Gemeinde Achterdeich in die Gemeinde Stelle, 27. Juni 1968
  6. Gesetz über die Eingliederung der Gemeinde Daerstorf in die Gemeinde Neu Wulmstorf, 23. Dezember 1969
  7. Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Harburg, 27. Juni 1972
  8. Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Cuxhaven/Land Hadeln/Stade, 27. Juni 1972
  9. Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Lüneburg, 28. Mai 1973
  10. a b c d e f g h Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMichael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  11. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  12. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981
  13. a b c Regionaldatenbank Niedersachsen
  14. [1] Ergebnisse der Kommunalwahlen 2001 und 2006
  15. [2] Ergebnis der Kommunalwahlen 2011
  16. https://www.landkreis-harburg.de/portal/seiten/landrat-joachim-bordt-901000364-20100.html
  17. Rainer Rempe gewinnt Landratswahl, 26. Mai 2014, Landkreis Harburg
  18. § 2, Satz (1) der Hauptsatzung des Landkreises Harburg in der Fassung vom 23. Juli 2012 abgerufen am 15. März 2014
  19. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014)
  20. Gemeindeverzeichnis 1910: Landkreis Harburg
  21. territorial.de: Landkreis Harburg