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Heinrich Apel

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Heinrich Apel (* 5. Mai 1935 in Schwaneberg, Provinz Sachsen; † 24. Mai 2020[1]) war ein deutscher Künstler, vor allem Bildhauer und Metall-Restaurator.

Faunbrunnen in Magdeburg

Apel machte das Abitur und absolvierte eine Lehre als Steinmetz. Von 1953 bis 1959 studierte er an der späteren Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein (HIF) bei Gustav Weidanz Bildhauerei. Seitdem lebte und arbeitete er freischaffend in Magdeburg.[2] In der ersten Zeit übernahm er vor allem Restaurierungsaufgaben für das Institut für Denkmalpflege, besonders an den Domen Magdeburg, Halberstadt, Stendal, an der Stiftskirche Quedlinburg und beim Wiederaufbau des Magdeburger Reiters.

Er schuf bedeutende eigenständige Werke für den öffentlichen Raum und architekturbezogene Werke wie Bronzetüren, Brunnen, Architekturdetails und Statuen. Seine Arbeit umfasste auch Collagen, Textilien, Medaillen, Kleinplastiken und Bilder. Laut der Pressestelle der Landeshauptstadt Magdeburg hat kein anderer Künstler „das Antlitz Magdeburgs so bereichert und seine Spuren hinterlassen“.[3]

Apel war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR (VBK). Er hatte eine große Zahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, in der Zeit der DDR u. a. 1967/1968 an der VI. Deutschen Kunstausstellung und von 1972 bis 1988 an der VII. bis X. Kunstausstellung der DDR in Dresden, 1976 in Bagdad an Grafik und Plastik aus der DDR und 1987/1988 in Bonn, München und Mannheim an Bildhauerkunst aus der Deutschen Demokratischen Republik. 1972 beteiligte Apel sich am Bildhauersymposion Vyšné Ružbachy. 1972/1973 hatte er an der HIF einen Lehrauftrag für Keramik.

Im Jahr 2000 übergab Apel der Stadt Haldensleben eine große Zahl von Werken zur dauerhaften Ausstellung auf Schloss Hundisburg.[4]

Ehrungen (unvollständig)

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Eingangspforte des Klosters Unser Lieben Frauen, Magdeburg
Skulptur „Pferd mit Hund“, Altenweddingen

Museen und öffentliche Sammlungen mit Werken Apels (unvollständig)

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Siehe auch Bildindex der Kunst & Architektur[12]

Weitere Plastische Werke

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  • Kniende (1963; Bronze, lebensgroß; Guss in Lauchhammer; Magdeburg, Lichthof der Empfangshalle des Interhotels „International“)[13]
    • Vogelmutter und Junge (1961; etwa 25 × 40 cm; Nordportal)[14]
    • Das Urteil des Paris (1963; etwa 33 × 26 cm; Außenseite der Paradiespforte)[14]
    • Eule
  • Franz Mehring (1985; Holzschnitt, 55 × 39 cm; aus der Mappe „Bildnisse – Porträts von Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung“; Auftrag des VBK; auf der X. Kunstausstellung der DDR)[22]

Ausstellung seit der deutschen Wiedervereinigung

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  • 1995: Magdeburg, Kloster Unser Lieben Frauen (Einzelausstellung „Querschnitte, Plastik, Textilien, Collagen“)
Commons: Heinrich Apel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. ↑ Traueranzeige, in: Mitteldeutsche Zeitung Halle/Saalkreis vom 4. Juli 2020.
  2. ↑ Der Bildhauer Heinrich Apel. In: magdeburg.de. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  3. ↑ #MDBlog: Kunstpfad – Auf den Spuren von Heinrich Apel. In: magdeburg.de. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  4. ↑ Sammlung Heinrich Apel - Schloss- und Gartenverwaltung Hundisburg. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  5. ↑ Stillleben mit Zeitung. In: recherche.smb.museum. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  6. ↑ Frauenkopf. In: recherche.smb.museum. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  7. ↑ Die fünf Sinne. In: recherche.smb.museum. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  8. ↑ Wiederaufbau von St. Petri in Magdeburg (Medaille). In: st.museum-digital.de. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  9. ↑ Theodor Storm. In: st.museum-digital.de. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  10. ↑ Porträtbüste Jenny Marx als junge Frau. In: st.museum-digital.de. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  11. ↑ Porträtbüste Karl Marx als junger Mann. In: st.museum-digital.de. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  12. ↑ Bildindex der Kunst & Architektur - Startseite Bildindex. In: bildindex.de. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  13. ↑ Ruth Pape et al.: Bildende Kunst + Architektur. Baukatalog Teil 4, Potsdam, Magdeburg, Schwerin, Rostock, Neubrandenburg. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1972, Magdeburg, S. 72
  14. 1 2 Ruth Pape et al.: Bildende Kunst + Architektur. Baukatalog Teil 4, Potsdam, Magdeburg, Schwerin, Rostock, Neubrandenburg. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1972, Magdeburg, S. 84/85
  15. ↑ Heinrich Apel: Dryade. In: deutschefotothek.de. 1975, abgerufen am 21. Oktober 2021.
  16. ↑ Heinrich Apel: Hofnarr Fröhlich. In: deutschefotothek.de. 1978, abgerufen am 21. Oktober 2021.
  17. ↑ Eike-von-Repgow-Preis. Abgerufen am 8. November 2013.
  18. ↑ Heinrich Apel: Jenny Marx. In: deutschefotothek.de. 1980, abgerufen am 21. Oktober 2021.
  19. ↑ Yvonne Heyer: Dem Bördedorf ein Stück aus der Dorfgeschichte bewahrt. In: volksstimme.de. 20. September 2010, abgerufen am 12. Januar 2017.
  20. ↑ Heinrich Apel: Albertus Magnus. In: deutschefotothek.de. 1985, abgerufen am 21. Oktober 2021.
  21. ↑ Rathaus Möckern - Stadt Möckern. In: moeckern-flaeming.de. Abgerufen am 18. September 2025.
  22. ↑ Klaus-Dieter Schumacher: Franz Mehring. 1985, abgerufen am 9. August 2026.