Heinz Eberhard Strüning

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Heinz Eberhard Strüning 1949

Heinz Eberhard Strüning (* 2. Mai 1896 in Aplerbeck; † 11. März 1986 in Machern) war ein deutscher Maler, Grafiker und Pastellzeichner.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strüning studierte von 1922 bis 1924 an der Kunstakademie Dresden und von 1925 bis 1926 an der Kasseler Kunstakademie. Seit dem Jahr 1927 war er in Leipzig ansässig und seit 1937 bis zu seinem Tod wohnte er in Machern (Sachsen). In den Jahren 1947 bis 1951 lehrte er als Dozent an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und war seitdem freischaffend in Machern tätig. Unter anderen war er Lehrer von Gerhard Eichhorn. Strüning war Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR. Ein zunehmendes Augenleiden führte im Jahr 1984 zur Erblindung. Strüning sagte einst über sich selbst: „Ich schaffe aus dem Vollen, weil ich erfüllt bin bis obenhin mit dem, was ich gestalten will. Es gibt nur ein Gesetz für mich: Gestalten bis zum letzten, dafür lebe ich. Das ist mein künstlerisches Postulat, mein inneres Gesetz.“

Die Leipziger Uni-Kustodie hat im Jahr 1986 einen Katalog seiner Werke herausgegeben[1]. Viele davon sind in Universitätsbesitz. Mehrere Zeichnungen befinden sich im Lindenau-Museum, Altenburg/Thür.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siedlung (Öl auf Hartfaser, 47,5 × 56 cm, 1946; Kunsthalle der Sparkasse Leipzig)[2]
  • Dorflandschaft (Aquarell, 1969)[3]
  • Parkteich (Aquarell, 1970)[4]
  • Bäume (seit 1997 im Bürgermeisterzimmer des Macherner Rathauses)

Ausstellungen (unvollständig)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1948: Halle (Saale)
  • 1956: Halle (Saale), Galerie Henning
  • 1958: Leipzig, Museum der Bildenden Künste
  • 1975: Leipzig, Galerie Kunst der Zeit
  • 1986: Leipzig, Galerie im Hörsaalbau der Universität
  • 1986: Wurzen, Kleine Galerie

Ausstellungsbeteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1948: Leipzig, Museum der Bildenden Künste („Leipziger Kunstausstellung“)[7]
  • 1965: Leipzig, Museum der Bildenden Künste („500 Jahre Kunst in Leipzig“)
  • 1977: Altenburg/Thüringen, Lindenau-Museum („Zeichnung im Bezirks Leipzig“)
  • 1984: Leipzig, Museum der bildenden Künste („Kunst in Leipzig 1949 -1984“)
  • 1972, 1974, 1979 und 1985: Leipzig, Bezirkskunstausstellung

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Strüning, Heinz Eberhard. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 4: Q–U. E. A. Seemann, Leipzig 1958, S. 380.
  • Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 936.
  • Kunstgalerie Gera (Hrsg.): Sammlung Handzeichnungen der DDR. Band 2. Verleger Kunstgalerie Gera, DNB 01448062X, S. 188.
  • Lothar Lang: Malerei und Graphik in der DDR. Edition Leipzig, 1978, DNB 790159538.
  • Karl-Heinz Mehnert: Zum 85. Geburtstag. Heinz Eberhard Strüning. In: Information, Museum der Bildenden Künste Leipzig, 4.1981, 2/3, S. 24–25
  • Rainer Behrens: Requiem für einen Vergessenen. Heinz Eberhard Strüning. In: Kunststoff; (2006), 4, S. 86–88

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. WorldCat
  2. Siedlung, 1946, Heinz Eberhard Strüning - Detailseite Kunstwerk - Kunsthalle der Sparkasse Leipzig. Abgerufen am 21. Juni 2022.
  3. Waltraud; Strüning Rabich: Dorflandschaft. 1969, abgerufen am 21. Juni 2022.
  4. Waltraud; Strüning Rabich: Parkteich. 1970, abgerufen am 21. Juni 2022.
  5. https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/363864/14
  6. https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/363864/18
  7. SLUB Dresden: Leipziger Kunstausstellung 1948. Abgerufen am 21. Juni 2022 (deutsch).