Herennius Modestinus

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Herennius Modestinus (deutsch auch Modestin; * um 185) war ein römischer Jurist.

Modestinus stammte aus dem nördlichen Kleinasien. Er war ein Schüler Ulpians. In Valentinians Zitiergesetz wird er neben Papinian, Iulius Paulus, Gaius und Ulpian gestellt. Er wird in einem Reskript Gordians aus dem Jahr 240 in Verbindung mit einem responsum erwähnt, das er einer Partei gab, an die das Reskript gerichtet war. 345 Passagen in den Digesten sind aus seinen Schriften übernommen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Detlef Liebs: Herennius Modestinus. In: Klaus Sallmann (Hrsg.): Die Literatur des Umbruchs. Von der römischen zur christlichen Literatur, 117 bis 284 n. Chr. (= Handbuch der lateinischen Literatur der Antike, Band 4). C. H. Beck, München 1997, ISBN 3-406-39020-X, S. 195–201

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]