Hermann-Sinsheimer-Preis

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Der Hermann-Sinsheimer-Preis ist ein deutscher Literaturpreis, der seit 1983 in ungeraden Jahren von der pfälzischen Stadt Freinsheim vergeben wird. Er ist mit 2500 Euro dotiert. In geraden Jahren verleiht die Stadt die Hermann-Sinsheimer-Plakette. Beide Auszeichnungen, mit denen nicht unbedingt Literaten, sondern in erster Linie Verdienste um die Literatur gewürdigt werden, erinnern an den in Freinsheim geborenen jüdischen Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalisten Hermann Sinsheimer (1883–1950).

Initiator der Auszeichnungen war Gert Weber (1927–2010).[1] Dieser wurde 2006 für sein Lebenswerk selbst mit der Hermann-Sinsheimer-Plakette geehrt.[2]

Preisträger[Bearbeiten]

Hermann-Sinsheimer-Preis
2013 Dieter Hildebrandt[3]
2011 Ivan Nagel
2009 Günther Rühle
2007 Peter Scholl-Latour
2005 Christa Wolf
2003 Walter Kempowski
2001 Ralph Giordano
1999 Marion Gräfin Dönhoff
1997 Siegfried Lenz
1995 Carola Stern
1993 Hilde Domin
1991 Marcel Reich-Ranicki
1989 Walter Jens
1987 Peter Härtling
1985 Ingeborg Drewitz
1983 Wolfgang Schwarz

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Gert Weber, Rolf Paulus (Hrsg.): Schriftsteller und Theaterkritiker zwischen Heimat und Exil – Sinsheimer, Hermann. Auswahl aus dem Gesamtwerk. Pfälzische Verlagsanstalt, Landau (Pfalz) 1986, ISBN 3-87629-099-6.
  2.  Amtsblatt der Verbandsgemeinde Freinsheim: Hermann-Sinsheimer-Plakette 2006. Nr. 9, 2. März 2006.
  3. Dieter Hildebrandt 2013