Hermann Drewitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hermann Drewitz (* 18. September 1887 in Coswig; † 25. Januar 1955 in Berlin-Schmargendorf) war ein deutscher Politiker (Wirtschaftspartei, später CDU).

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Besuch der Mittelschule in Coswig absolvierte Drewitz eine Bäckerlehre in Dessau. Er war anschließend als Hilfsarbeiter tätig, bestand später die Meisterprüfung im Bäckereihandwerk und gründete 1910 eine eigene Bäckerei in Berlin-Mahlsdorf. Von 1914 bis 1918 nahm er als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er mehrfach inhaftiert.

Partei[Bearbeiten]

Drewitz zählte zu den Begründern der Reichspartei des deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei) und war von 1920 bis 1931 sowie 1932/33 Vorsitzender der Partei auf Reichsebene. Nach dem Zweiten Weltkrieg schloss er sich der CDU an.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Drewitz war von 1919 bis 1921 Stadtverordneter in Berlin und von 1921 bis 1924 Mitglied des Preußischen Landtages. Bei der Reichstagswahl im Dezember 1924 wurde er in den Deutschen Reichstag gewählt, dem er bis Juli 1932 angehörte. Hier war er von 1924 bis 1931 Vorsitzender der WP-Fraktion. Von 1946 bis 1954 war er Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.

Weblinks[Bearbeiten]