Hermann Walser

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Hermann Walser (* 11. Dezember 1870 in Biel; † 1. Mai 1919 in Bern; heimatberechtigt in Teufen) war ein Schweizer Geograph und Hochschullehrer aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann Walser war ein Sohn von Adolf Walser, Buchbinder und Kaufmann, und der Elisa Marti. Er war der Bruder von Karl Walser und Robert Walser. Er studierte Geographie, Geologie und Geschichte an den Universität Bern, an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie an der Universität in Leipzig. Er erwarb 1892 das Diplom für das höhere Lehramt. Im Jahr 1896 promovierte er bei Eduard Brückner. Von 1893 bis 1894 arbeitete er als Sekundarlehrer in Herzogenbuchsee. Ab 1894 bis 1909 war er Gymnasiallehrer in Bern. Im Jahr 1909 wurde er Privatdozent und ausserordentlicher Professor. Ab 1911 hatte er einen Lehrstuhl als ordentlicher Professor für Anthropogeographie an der Universität Bern. Walser befasste sich mit dem Kulturlandschaftswandel, der Siedlungsforschung sowie den Beziehungen zwischen Politik und Geographie. Er arbeitete auch am Geographischen Lexikon der Schweiz mit.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • André Zinggeler: Prof. Hermann Walser, Leben und Werk: eine Analyse seiner Notizbücher. Bern 1987. (mit Werkverzeichnis)
  • Georges Grosjean: 100 Jahre Geographisches Institut der Universität Bern, 1886–1986. Bern: Geographische Gesellschaft von Bern 1991, S. 61–66.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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