Hermann von Broizem

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hermann von Broizem
Grabstätte Hermann von Broizem auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden

Georg Hermann von Broizem (* 5. Oktober 1850 in Leipzig; † 11. März 1918 in Dresden) war ein sächsischer General der Kavallerie.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georg Hermann entstammte dem alten braunschweigischen Geschlecht von Broizem. Der Vater Eduard von Broizem (1798–1872) war Geheimer Rat und Direktor der II. Abteilung des sächsischen Finanzministeriums, die Mutter Bertha (1810–1861) eine geborene Freiin von Seckendorf.

Nach dem Schulbesuch schlug er 1868 eine Offizierslaufbahn in der Sächsischen Armee ein, nahm 1870/71 am Krieg gegen Frankreich teil und stieg bis 1904 zum General der Kavallerie auf. Als solcher war Broizem ab dem 18. Oktober 1904 Kommandierender General des XII. (I. Königlich Sächsisches) Armee-Korps. Krankheitsbedingt nahm er am 25. September 1910 seinen Abschied. Während des Ersten Weltkriegs wurde Broizem als z.D.-Offizier wiederverwendet und fungierte als Kommandierender General des Stellvertretenden Generalkommandos des XII. (I. Königlich Sächsisches) Armee-Korps.

Verheiratet war er seit 1877 mit Alexandra Gräfin von Fersen (* 1856). Aus der Ehe gingen vier Söhne und drei Töchter hervor.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]