Hermes House Band

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Hermes House Band (2010)
Die Hermes House Band (2007)
Die Hermes House Band (2007)

Die Hermes House Band (kurz: HHB) ist eine niederländische Popgruppe, die durch Coverversionen auch im deutschsprachigen Raum populär geworden ist.

Die Band[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde die Hermes House Band 1984 als damals noch rein niederländische Cover- und Partycombo. Sie ging aus dem Rotterdamsch Studenten Corps (RSC) hervor; der Bandname ist von der Rotterdamer Studentenverbindung Sociëteit Hermes abgeleitet. Nachdem die Gründungsmitglieder 1989 ihr Studium beendet haben, stand die Band vor der Auflösung. Als Lösung wurden die Bandmitglieder, welche ihr Studium beendet haben, kurzerhand durch neue ersetzt, welches bis heute ebenso der Fall ist.[1] 1994 wurde durch den damaligen Keyboarder und einen ehemaligen Bassisten das Label Xplo Music gegründet, um ihre Version von I Will Survive zu veröffentlichen. Um ihre Wurzeln nicht zu verlieren folgte 1997 ein weiteres Album mit selbstgeschriebenen Songs auf niederländisch womit sich die Band gegen die Professionalisierung entschied.[2]

Nachdem I Will Survive 1997 und 1998 erneut in den französischen Charts zu finden war, wurde 1999 durch Xplo Music auf Idee des heutigen Managers und vormaligen Mitgliedes der Band, Eugene Lont, die Hermes House Band International (kurz: HHB International) gegründet um auch internationale Anfragen zwecks Promotion und Konzerten bedienen zu können, ohne eine ständig wechselnde Studenten reisen lassen zu müssen. Diese bestand aus den vormaligen Mitgliedern Judith Ansems, Jop Wijlacker und Robin Maas.[2]

Mit Country Roads erfolgte 2001 der endgültige Durchbruch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien.[2]

Nachdem Judith Ansems sich aufgrund ihres dritten Kindes 2005 aus der Band zurückzog, nahm deren Platz deren bisherige Vertretung Sally Flissinger ein. Im Sommer 2006 folgte schließlich das erste Greatest-Hits-Album. 2009 besann sich die Band auf ihre Wurzeln zurück und veröffentlichte das Album Rythm of the Nineties.[2]

Im Dezember 2012 verließ der bisherige Sänger Robin Maas die Band auf eigenen Wunsch.[3]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der internationale Durchbruch erfolgte 1999 mit einer rhythmusbetonten Coverversion von Gloria Gaynors Titel I Will Survive (1995 bereits Nr. 1 in den Niederlanden). Es folgten unter anderem Coverversionen von John Denvers Country Roads, Doris Days Que Sera, Sera (2001) und Live Is Life (Zusammenarbeit mit DJ Ötzi). Einen großen Aufschwung brachte die Zusammenarbeit mit dem britischen Schlagersänger Tony Christie. Is This the Way to Amarillo? wurde mit ihm zusammen neu aufgelegt und als pop-orientierte Partyversion herausgebracht.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK NiederlandeNiederlande NL
1991 010 Hallo Rotterdam Erstveröffentlichung: 1991[5]
1992 Thuis 25
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1992[6]
1997 Strak! Erstveröffentlichung: 1997[7]
1998 Life on Planet Disco Erstveröffentlichung: 1998[8]
1999 I Will Survive – The Party Album Erstveröffentlichung: 9. August 1999
2000 Life Is a Party Erstveröffentlichung: 2000[9]
2001 The Album 7
(23 Wo.)
28
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. August 2001
2004 Get Ready to Party 99
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Juni 2004
2006 No.1 Gold Selection Greatest Hits 79
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Mai 2006
2009 Rhythm of the Nineties Erstveröffentlichung: 8. Mai 2009
2010 Champions! The Greatest Stadium Hits Erstveröffentlichung: 11. Juni 2010

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK NiederlandeNiederlande NL
1994/
1999
I Will Survive
I Will Survive – The Party Album
17
(22 Wo.)
1
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung in den Niederlanden: 1994[10]
Erstveröffentlichung in Europa: 3. Mai 1999
2000 Can’t Take My Eyes Off of You
Life Is a Party
28
(6 Wo.)
75
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Januar 2000
2001 Country Roads
The Album
2 Platin
(27 Wo.)
4
(21 Wo.)
35
(14 Wo.)
7
(14 Wo.)
27
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2001
Que Sera, Sera
The Album
21
(11 Wo.)
23
(13 Wo.)
53
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Oktober 2001
2002 Live Is Life 15
(10 Wo.)
16
(13 Wo.)
26
(15 Wo.)
50
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Juni 2002
(featuring DJ Ötzi)
2003 Those Were the Days
Get Ready to Party
37
(9 Wo.)
65
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. März 2003
Football’s Coming Home (Three Lions)
Get Ready to Party
29
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. August 2003
Suzanna
Get Ready to Party
80
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Oktober 2003
2004 Portugal
Get Ready to Party
61
(5 Wo.)
49
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2004
2005 Is This the Way to Amarillo?
No.1 Gold Selection Greatest Hits
25
(9 Wo.)
45
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. August 2005
(mit Tony Christie)
2006 Football Megamix
No.1 Gold Selection Greatest Hits
39
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2006
2008 The Rhythm of the Night
Rhythm of the Nineties
55
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Februar 2008
2009 Please Don’t Go (Don’t You)
Rhythm of the Nineties
65
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Don’t Worry Be Happy
Rhythm of the Nineties
Erstveröffentlichung: 8. Mai 2009
2010 Chelsea Dagger Erstveröffentlichung: 21. Mai 2010
2012 Hey, We’re Gonna Rock This Place Erstveröffentlichung: 1. Juni 2012
(mit Jürgen Drews)
2017 Ring of Fire

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platin-Schallplatte

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. RP ONLINE: Hermes House Band: Die Partykönige. Abgerufen am 31. Januar 2017.
  2. a b c d Hermes House Band International | The Band | History. 24. Februar 2009, archiviert vom Original am 24. Februar 2009; abgerufen am 25. Februar 2017.
  3. Liebe Freunde, am 1. Dezember hat Robin... - Hermes House Band Int. | Facebook. Abgerufen am 2. Februar 2017.
  4. a b Chartquellen: DE AT CH UK NL Singles NL Alben
  5. Hermes House Band – 010 Hallo Rotterdam. Discogs, abgerufen am 2. August 2013.
  6. Hermes House Band – Thuis. Discogs, abgerufen am 2. August 2013.
  7. Hermes House Band – Strak! Discogs, abgerufen am 2. August 2013.
  8. Hermes House Band – Life on Planet Disco. Discogs, abgerufen am 2. August 2013.
  9. Hermes House Band – Life Is a Party. Discogs, abgerufen am 2. August 2013.
  10. Hermes House Band – I Will Survive. Discogs, abgerufen am 2. August 2013.
  11. Gold–/Platin-Datenbank Deutschland

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]