Hippolyt von Bray-Steinburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Graf Hippolyt von Bray-Steinburg (* 18. August 1842 in Athen; † 7. März 1913 in München) war ein deutscher Diplomat aus der Familie Bray.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hippolyt von Bray-Steinburg war ein Sohn von Otto von Bray-Steinburg. Er machte 1862 in München sein Abitur. Er studierte an der Universität Bonn und war seit 1863 Mitglied des Corps Borussia Bonn.[1] Von 1869 bis 1870 war er Attaché an der bayerischen Gesandtschaft am preußischen Hof in Berlin. Von 17. August bis 17. Dezember 1870 war er bayerischer Geschäftsträger in Sankt Petersburg. Von 1876 bis 1891 war er Ministerresident des Deutschen Reichs in Belgrad, von 1891 bis 1894 in Lissabon, von 1894 bis 1897 in Stockholm und von 1897 bis 1899 in Bukarest.[2] 1911 wurde er Ehrenbürger von Irlbach.[3] Von Bray-Steinburg war Wirklicher Geheimer Rat und trug das Prädikat Exzellenz. Er war von 1899 bis zu seinem Tod erblicher Reichsrat in der Ersten Kammer der Bayerischen Ständeversammlung.[4]

VorgängerAmtNachfolger
Johann Anton von Saurma-Jeltsch[5]Botschafter des Deutschen Reichs in Belgrad
1876–1891
Ludwig von Wäcker-Gotter
Ludwig von Wäcker-GotterBotschafter des Deutschen Reichs in Lissabon
1891–1894
Eduard von Derenthall
Karl von WedelBotschafter des Deutschen Reichs in Stockholm
1894–1897
Nikolaus von Wallwitz
Kasimir von LeydenBotschafter des Deutschen Reichs in Bukarest
1897–1899
Alfred von Kiderlen-Waechter

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Korpslisten 1910, 19, 408.
  2. Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte, Band 67, Bayerische Akademie der Wissenschaften. Kommission für Bayerische Landesgeschichte, C.H. Beck, 1956, S. 210
  3. Irlbach: [1]
  4. Kösener Corpslisten 1960, 9, 502
  5. Saurma von der Jeltsch: [2]