Hochkar

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Hochkar
Der Funkturm der Telekom Austria am Hochkar im Februar 2016; dahinter der Noten mit dem Hochkar 360° Skywalk

Der Funkturm der Telekom Austria am Hochkar im Februar 2016; dahinter der Noten mit dem Hochkar 360° Skywalk

Höhe 1808 m ü. A.
Lage Niederösterreich und Steiermark, Österreich
Gebirge Ybbstaler Alpen, Nördliche Kalkalpen
Dominanz 12,1 km → Kaltmauer
Schartenhöhe 607 m ↓ Tremel
Koordinaten 47° 42′ 39″ N, 14° 54′ 5″ OKoordinaten: 47° 42′ 39″ N, 14° 54′ 5″ O
Hochkar (Niederösterreich)
Hochkar
Gestein Dachsteinkalk/Hauptdolomit
Alter des Gesteins Obere Trias

Das Hochkar ist mit einer Höhe von 1808 m ü. A. der höchste Gipfel der an der niederösterreichisch-steirischen Grenze befindlichen Göstlinger Alpen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der in West-Ost-Richtung etwa 15 km lange Bergstock des Hochkars reicht nach Osten bis zum Dürrenstein (1878 m ü. A.) und ist Teil der Gebirgsgruppe Ybbstaler Alpen. Das Hochkar fällt nach Süden steil zu den Tälern des Lassingbachs und der Salza ab, während seine Nordflanke sanfter ist und zur Ybbs entwässert.

Tourismus und Erschließung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hochkar wird im Winter als Skisportzentrum betrieben (Hochkar Bergbahnen, Sitz in Göstling an der Ybbs) und im Sommer als Alm bewirtschaftet. Das Hochkar-Schutzhaus befindet sich auf 1491 m. Es ist mit rund 20 km Pisten und neun Aufstiegshilfen, davon sechs Sessellifte, das bedeutendste Wintersportgebiet Niederösterreichs.

Im September 2012 wurde bekannt, dass das Land Niederösterreich und die Schröcksnadel-Gruppe das Skigebiet übernehmen und in den nächsten drei Jahren fünf Millionen Euro in dessen Ausbau und Betrieb investieren werden.[1]

Von Lassing (Gemeinde Göstling an der Ybbs) führt die Hochkaralpenstraße auf das Hochkar, die bei Bedarf auch von der öffentlichen Buslinie 643 des Verkehrsverbunds Ost-Region befahren wird.

Im Hochkargebiet liegt auch der Hochkarschacht, eine Schachthöhle, sowie das ausgedehnte Leckermoos Hochmoor auf etwa 860 m Seehöhe. Das Hochmoor dehnt sich über 10 ha aus und wird primär durch gelbbraune und rötliche Torfmoose und Bergkiefern (Latschen) dominiert. Eine Wandertour, ausgehend von Göstling an der Ybbs führt am Hochmoor vorbei, das in ca. 45 Minuten umrundet werden kann[2].

Im Juni 2015 wurde der Hochkar 360° Skywalk eröffnet, der rund um den Noten, einen Nebengipfel des Hochkars angelegt ist. Höhepunkte der aus Stahl gefertigten Anlage sind eine 60 Meter lange Hängebrücke und eine Aussichtsplattform, die 8,5 Meter über die Felsen hinausragt und an der Spitze 120 Meter über dem Abgrund schwebt. Von hier bietet sich ein guter Ausblick auf die Gipfel des Gesäuses bis hin zum Dachstein[3]

Ein Kälteeinbruch und Niederschläge im Mai 2019 ermöglichen, dass am Wochenende 18./19. Mai der Lift und die Familienabfahrt nochmals und bei freiem Eintritt für "Sommerschifahrer" geöffnet werden.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hochkar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neustart am Hochkar, nön, abgerufen am 12. September 2012; I bin's da Präsident - Schröcksnadel schlägt wieder zu. Das Ski-Imperium des ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel wächst weiter@1@2Vorlage:Toter Link/www.format.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., format.at, 3. September 2012
  2. Hochfläche Hochreit - Hochmoor. Abgerufen am 27. Juni 2019.
  3. Die Hochkar 360° Skytour auf der Webseite der Hochkar Bergbahnen GmbH
  4. Hochkar öffnet noch einmal die Pisten orf.at, 15. Mai 2019, abgerufen 15. Mai 2019.