Hochkar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hochkar
Hochkar 1.jpg

Der Funkturm der Telekom Austria am Hochkar im Februar 2016; dahinter der Noten mit dem Hochkar 360° Skywalk

Höhe 1808 m ü. A.
Lage Niederösterreich und Steiermark, Österreich
Gebirge Ybbstaler Alpen
Dominanz 12,1 km → Kaltmauer
Schartenhöhe 607 m ↓ Tremel
Koordinaten 47° 42′ 39″ N, 14° 54′ 5″ OKoordinaten: 47° 42′ 39″ N, 14° 54′ 5″ O
Hochkar (Niederösterreich)
Gestein Dachsteinkalk/Hauptdolomit
Alter des Gesteins Obere Trias

Das Hochkar ist ein 1808 m ü. A. hohes Bergemassiv der Ybbstaler Alpen an der Grenze von Niederösterreich und der Steiermark. Das Hochkar fällt nach Süden steil zu den Tälern des Lassingbachs und der Salza ab, während seine Nordflanke sanfter ist und zur Ybbs entwässert.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Hochkargebiet liegt der Hochkarschacht, eine Schachthöhle, sowie das ausgedehnte Leckermoos-Hochmoor auf etwa 860 m Seehöhe. Dieses dehnt sich über 10 ha aus und wird primär durch gelbbraune sowie rötliche Torfmoose und Bergkiefern (Latschen) dominiert. Eine Wandertour, ausgehend von Göstling an der Ybbs, führt am Hochmoor vorbei, das in ca. 45 Minuten umrundet werden kann.[1]

Touristische Erschließung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Lassing (Gemeinde Göstling an der Ybbs) führt die Hochkaralpenstraße auf das Hochkar, die bei Bedarf auch die Grundlage der Buslinie 643 des Verkehrsverbunds Ost-Region bildet. Das Hochkar-Schutzhaus befindet sich auf 1491 m.

Am Hochkar besteht ein Skisportzentrum (Hochkar Bergbahnen, Sitz in Göstling an der Ybbs) Es ist mit rund 20 km Pisten und neun Aufstiegshilfen, davon sechs Sessellifte, das bedeutendste Wintersportgebiet Niederösterreichs. Im September 2012 wurde bekannt, dass das Land Niederösterreich und die Schröcksnadel-Gruppe das Skigebiet übernehmen und in den nächsten drei Jahren fünf Millionen Euro in dessen Ausbau und Betrieb investieren werden.[2]

Im Juni 2015 wurde der Hochkar 360°-Skywalk eröffnet, der rund um den Noten, einem Nebengipfel des Hochkars, angelegt ist. Höhepunkte der aus Stahl gefertigten Anlage sind eine 60 Meter lange Hängebrücke und eine Aussichtsplattform, die 8,5 Meter über die Felsen hinausragt und an der Spitze 120 Meter über dem Abgrund schwebt. Von hier bietet sich ein guter Ausblick auf die Gipfel des Gesäuses bis hin zum Dachstein.[3]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hochkar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochfläche Hochreit - Hochmoor. Abgerufen am 27. Juni 2019.
  2. Neustart am Hochkar, nön, abgerufen am 12. September 2012; I bin's da Präsident - Schröcksnadel schlägt wieder zu. Das Ski-Imperium des ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel wächst weiter@1@2Vorlage:Toter Link/www.format.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , format.at, 3. September 2012
  3. Die Hochkar 360° Skytour auf der Webseite der Hochkar Bergbahnen GmbH