Insa

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Stadt
Insa
Инза
Wappen
Wappen
Föderationskreis Wolga
Oblast Uljanowsk
Rajon Insa
Bürgermeister Wjatscheslaw Wolodin
Gegründet 1897
Stadt seit 1946
Fläche 11 km²
Bevölkerung 18.803 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 1709 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 175 m
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7) 84241
Postleitzahl 433030–433034
Kfz-Kennzeichen 73, 173
OKATO 73 210 501
Website inza.ulo.ru
Geographische Lage
Koordinaten 53° 51′ N, 46° 21′ OKoordinaten: 53° 51′ 0″ N, 46° 21′ 0″ O
Insa (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Insa (Oblast Uljanowsk)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Uljanowsk
Liste der Städte in Russland
Bahnhof Insa

Insa (russisch Инза) ist eine Stadt in der Oblast Uljanowsk (Russland) mit 18.803 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt auf der Wolgaplatte etwa 170 km südwestlich der Oblasthauptstadt Uljanowsk am Flüsschen Sjuksjum (auch Sjuksjumka) unweit seiner Mündung in die Insa im Flusssystem der Wolga.

Insa ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Die Stadt liegt an der Eisenbahnstrecke (Moskau–) RjasanRusajewkaSysran (–Samara; Streckenkilometer 727 ab Moskau), von der hier die Strecke nach Uljanowsk abzweigt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insa entstand 1897 als Stationssiedlung beim Bau der neuen, kürzeren Eisenbahnstrecke Moskau–Samara, die Teil der ursprünglichen, südlichen Linienführung der Transsibirischen Eisenbahn wurde (Fertigstellung der Strecke nach Uljanowsk, damals Simbirsk, 1898; der durchgehenden Strecke nach Samara 1900). Der Name nach dem nahen Fluss wurde vermutlich vom ersja-mordwinischen insejen für Himbeere abgeleitet.

1938 (nach anderen Angaben bereits 1926) erhielt Insa den Status einer Siedlung städtischen Typs und 1946 das Stadtrecht.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 14.237
1959 18.612
1970 19.060
1979 20.320
1989 23.509
2002 20.288
2010 18.803

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptsehenswürdigkeit ist der Ende des 19. Jahrhunderts entstandene, fast original erhaltene Bahnhofskomplex mit Empfangsgebäude, Depot, Krankenhaus usw.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Insa befindet sich das größte Werk Russlands zur Herstellung von Thermoisolationsmaterialien aus in der Nähe geförderten Diatomiten. Daneben gibt eine Zementfabrik sowie Betriebe der holzverarbeitenden, Textil- und Lebensmittelindustrie.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Insa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien