Irgendwer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelIrgendwer
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch, Russisch
Erscheinungsjahr2017
Länge13 Minuten
Stab
RegieMarco Gadge
DrehbuchMarco Gadge,
René Jacob
MusikKonstantin Kemnitz
KameraNiklas Hoffmann
Besetzung

Irgendwer ist ein deutscher Kurzfilm aus dem Jahr 2017. Er basiert auf einer wahren Begebenheit.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Seniorin Greta erinnert sich an ein Erlebnis am Ende des Zweiten Weltkrieges: Während der Schlacht um Berlin marschiert die Rote Armee in der zerstörten Reichshauptstadt ein. Die junge Greta versteckt sich mit ihrem Vater im Keller eines zerstörten Wohnhauses. Der junge Deutsche Otto beschießt die einrückenden Russen vom Kellerfenster aus, bis er niedergeschossen wird. Die Russen durchsuchen daraufhin den Keller, nehmen Gretas Vater mit. Der junge Soldat Anatolij findet schließlich auch Greta, die sich in einer Kiste versteckt gehalten hatte und vergewaltigt sie. Der russische Kommandant Fjodorow erfährt von dem Vergehen und lässt seine Soldaten antreten, damit Greta den Vergewaltiger identifizieren möge. Fjodorow droht dem Täter die entsprechende Bestrafung, vermutlich die Exekution, an. Greta schreitet die Reihe der russischen Soldaten ab und erkennt Anatolij wieder. Sie verrät ihn jedoch nicht.

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Irgendwer wurde am 3. November 2017 bei den Biberacher Filmfestspielen uraufgeführt.[1] Es folgten Aufführungen unter anderem beim 31. Edmonton International Film Festival, beim Oakland International Film Festival, dem Filmfest Dresden und dem Manhattan Short Film Festival. In Edmonton erhielt der Film den Publikumspreis.[2]

Irgendwer wurde am 1. Dezember 2018 im Rahmen der MDR-Kurzfilmnacht im MDR Fernsehen ausgestrahlt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biberacher Filmfestspiele, aufgerufen am 27. Dezember 2018.
  2. Irgendwer auf der Webseite von Marco Gadge, aufgerufen am 28. Dezember 2018