Ispica

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Ispica
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Ispica (Italien)
Ispica
Staat: Italien
Region: Sizilien
Provinz: Ragusa (RG)
Lokale Bezeichnung: Spaccafurnu
Koordinaten: 36° 47′ N, 14° 55′ OKoordinaten: 36° 47′ 6″ N, 14° 54′ 33″ O
Höhe: 170 m s.l.m.
Fläche: 113,5 km²
Einwohner: 16.061 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 142 Einw./km²
Stadtviertel S. Maria del Focallo, Marza
Angrenzende Gemeinden Modica, Noto (SR), Pachino (SR), Pozzallo, Rosolini (SR)
Postleitzahl: 97014
Vorwahl: 0932
ISTAT-Nummer: 088005
Volksbezeichnung: Ispicesi
Schutzpatron: Madonna del Carmelo
Website: Ispica

Ispica ist eine Gemeinde in der Provinz Ragusa in der Region Sizilien in Italien mit 16.061 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015).

Panorama

Lage und Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ispica liegt 35 km südwestlich von Ragusa am Fluss Ispica auf einer Fläche von 113,5 km². Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft und in der Lebensmittel verarbeitenden Industrie in Konservenfabriken.

Ispica liegt an der Bahnstrecke Canicattì–Syrakus.

Die Nachbargemeinden sind Modica, Noto (SR), Pachino (SR), Pozzallo und Rosolini (SR).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegend um Ispica war bereits in vorgeschichtlicher Zeit von Menschen besiedelt. Dies bezeugt u.a. die Tomba del Principe in einer bronzezeitlichen Nekropole in der Cava d'Ispica. Im Mittelalter bestand ein Ort, den die Normannen ausbauten. Die Stadt wurde von einem Erdbeben im Jahr 1693 zerstört und am gleichen Ort wieder aufgebaut. Bis 1935 hieß die Stadt Spaccaforno.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ispica[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Santa Maria Maggiore von Vincenzo Sinatra mit sehenswertem Hauptaltar und Fresken von Vito D’Anna
  • Kathedrale San Bartolomeo aus dem 18. Jahrhundert mit einer Doppeltreppe von der Piazza Maria Jose aus
  • Kirche Annunziata an dem gleichnamigen Platz, erbaut Anfang des 18. Jahrhunderts, mit schönen Stuckarbeiten
  • Bruno-Belmonte-Palast, das Rathaus im Jugendstil erbaut von Ernesto Basile

In der Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Parco della Forza, ein archäologischer Park um die antike Stadt Spaccaforno
  • Cava d’Ispica, eine tiefe Schlucht aus Kalkstein mit Höhlen

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ispica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.