Jane Seitz

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Jane Seitz (eigentlich Juliane Sperr; * 17. August 1942; † 4. Januar 1988[1]) war eine deutsche Filmeditorin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jane Seitz war für den Filmschnitt diverser Produktionen von Bernd Eichinger verantwortlich, und war seine Freundin. Sie arbeitete als Schnittmeisterin auch für Hark Bohm, Paul Verhoeven und andere Regisseure.

Seitz beging im Alter von 45 Jahren Suizid.[2] Sie hinterließ eine Tochter, Lisa Seitz.[3]

Wolfgang Rihm vertonte 1988/89 den Text von Seitz’ damaligem Partner Wolf Wondratschek Mein Tod. Requiem in memoriam Jane S. für Sopran und Orchester[4]. Sein Gedichtband Carmen oder Bin ich das Arschloch der achtziger Jahre ist ihr gewidmet[3]. In dem Film Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief beruht die Geschichte der Valerie auf der realen Person der Editorin Jane Seitz[3].

Filme (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. EPD Film, Band 5 (1/88), Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, 1988
  2. Katja Eichinger: BE S. 184–188
  3. a b c Detlef Dreßlein; Anne Lehwald: Bernd Eichinger: die Biografie, Kapitel 6: "Eine tragische Liebe zu dritt"
  4. Interview mit Wolf Wondratschek 1988