Jason Bonham

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Jason Bonham (2009)

Jason John Bonham (* 15. Juli 1966 in Dudley, Worcestershire, Großbritannien) ist ein britischer Schlagzeuger, Songwriter und Sänger. Insbesondere ist er bekannt als der Sohn des 1980 verstorbenen Led-Zeppelin-Schlagzeugers John Bonham.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jason Bonham begann mit vier Jahren unter Anleitung seines Vaters das Schlagzeugspiel zu lernen. Mit 17 debütierte er in seiner ersten Band, bevor er 1985 in die Rockband Virginia Wolf eintrat[2] und mit dieser zwei Alben einspielte. Im Jahr 1987 nahm er mit Led Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page das Album Outrider auf und ging mit ihm auf Tournee. Im Jahr darauf trat er mit allen verbliebenen Musikern von Led Zeppelin anlässlich des 40-jährigen Bestehens ihres ehemaligen Plattenlabels Atlantic Records auf.

Sein erstes hardrock-orientiertes Solo-Album mit Eigenkompositionen veröffentlichte er 1989 unter dem Titel The Disregard of Timekeeping. In den folgenden Jahren war er wiederholt mit Led Zeppelin-Coverbands zu sehen und produzierte weitere Alben. Von 2003 bis 2006 spielte er mit der britischen Rockband UFO, im Anschluß daran bis 2008 mit Foreigner. Am 10. Dezember 2007 übernahm er in London beim Reunion-Konzert von Led Zeppelin in der O2 Arena die Rolle seines Vaters als Schlagzeuger.

2010 schloss sich Bonham mit Glenn Hughes, Joe Bonamassa und Derek Sherinian zur Gruppe Black Country Communion zusammen. Die Formation produzierte ein gemeinsames Album. Nach deren Auflösung 2013 gründeten Bonham und Hughes zusammen mit dem Gitarristen Andrew Watt die Band California Breed.[3] In 2014 stieg Bonham bei der Gruppe The Circle des Sängers Sammy Hagar ein und produzierte mit ihnen ein Album.

Bereits 2009 begann Bonham seine Arbeit mit Sänger James Dylan[4], die in dem Projekt Jason Bonham's Led Zeppelin Experience mündete, einer Hommage an die Band seines Vaters. Mit Unterbrechungen und wechselnder Besetzung ist Bonham bis heute damit auf Tournee.[5]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Airrace – Shaft of Light (1984)
  • Virginia Wolf – Virginia Wolf (1986)
  • Virginia Wolf – Push (1987)
  • Jimmy PageOutrider (1988)
  • Bonham – The Disregard of Timekeeping (1989)
  • Bonham – Mad Hatter (1992)
  • Motherland – Peace 4 Me (1994)
  • The Jason Bonham Band – In The Name of My Father: The ZepSet (1997)
  • The Jason Bonham Band – When You See the Sun (1997)
  • Little Steven - Born again savage (1999)[6]
  • Healing Sixes – Enormosound (2002)
  • UFO – You are here (2004)
  • UFO – Showtime (2005)
  • Joe BonamassaYou and Me (2006)[7]
  • Foreigner – Extended Versions (2006)
  • Black Country Communion – Black Country Communion (2010)
  • Black Country Communion – 2 (2011)
  • Black Country Communion – Afterglow (2012)
  • Led Zeppelin – Celebration Day (2012)
  • California Breed – California Breed (2014)
  • The Circle - At Your Service (2015)

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Charlotte Dillon: Jason Bonhamauf allmusic.com.
  2. Metal Music Archive
  3. Glenn Hughes and Jason Bonham launch California Breed. Meldung auf Blabbermouth.net vom 6. Februar 2014 (englisch, abgerufen am 12. Mai 2014).
  4. James Dylan - offizielle Website
  5. Rolling Stone - Jason Bonham's Led Zeppelin Experience Does the Band Proud
  6. William Ruhlmann: Review auf allmusic.com
  7. Hal Horowitz: Review auf allmusic.com