Jens Beeck

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Jens Beeck MdB (2017)

Jens Beeck (* 19. September 1969 in Münster) ist ein deutscher Jurist und Politiker (FDP). Im Zuge der Bundestagswahl 2017 gewann Beeck ein Listenmandat und ist seit Oktober 2017 Mitglied des 19. Deutschen Bundestages.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beeck schloss eine Schulausbildung 1988 mit dem Abitur ab. Anschließend arbeitete er in der Gastronomie, bevor sein Studium der Rechtswissenschaften begann. Sein erstes juristischen Staatsexamen legte Beeck 1996 ab. Anschließend war Beeck als Verwaltungsangestellter im Arbeitsamt Nordhorn tätig, zudem absolvierte er seinen Grundwehrdienst. Nach seinem Referendariat schloss sein zweites juristisches Staatsexamen im Jahr 2000 ab.[1][2]

Seit 2001 ist Beeck als selbständiger Rechtsanwalt mit einer eigenen Kanzlei tätig, seine Schwerpunkte sind dabei vor allem Strafrecht, Familien-, Sozial- und Betreuungsrecht. Des Weiteren war zwischen 2000 und 2009 geschäftsführender Gesellschafter einer Internetagentur. Zwischen 2000 und 2010 leitete er nebenberuflich das Büro des Bundestagsabgeordneten Carl-Ludwig Thiele (FDP).[1][2]

Politisches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jens Beeck trat 1987 den Freien Demokraten bei, seit 1991 ist er Mitglied im Rat der Stadt Lingen an der Ems und dort als FDP-Fraktionsvorsitzender tätig. Seit 1992 ist Beeck Ortsvorsitzender der FDP Lingen, heute Ortsverband Emsland-Süd. Zwischen 2006 und 2011 war er zudem FDP-Fraktionsvorsitzender im Kreistag des Landkreises Emsland.[1][2]

Neben seinen politischen Engagement für die FDP ist Beeck Mitglied in verschiedenen sozialen Vereinen und Verbänden, unter anderem der AIDS-Hilfe Emsland, GELingen e.V., Mensa in Deutschland und Hospiz Lingen.[1][2]

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesvertretersitzung des niedersächsischen FDP wählte Beeck im März 2017 auf den zweiten Listenplatz für die Bundestagswahl 2017.[3] Zusätzlich kandidierte Beeck im Bundestagswahlkreis Mittelems. Bei der Bundestagswahl gewann die FDP in Niedersachsen 9,3 Prozent der Zweitstimmen, damit zog unter anderem auch Beeck in den 19. Deutschen Bundestag ein.[4] In seinem Wahlkreis errang Beeck 5,6 Prozent der Erststimmen, hinter Albert Stegemann (CDU, 53,6 Prozent) und Daniela De Ridder (SPD, 26,4 Prozent).[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jens Beeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Jens Beeck: Über mich. Abgerufen am 1. Oktober 2017.
  2. a b c d Jens Beeck: Rechtsanwaltskanzlei Jens Beeck: Berufliche Ausrichtung und Erfahrung. Abgerufen am 1. Oktober 2017.
  3. Ingo Lüttecke: JENS BEECK AUF LISTENPLATZ DER FDP. In: EL-NEWS.de. 31. März 2017, abgerufen am 1. Oktober 2017.
  4. Vorläufige Ergebnisse und Vergleichszahlen 03 Land Niedersachsen. Landeswahlleiter Niedersachsen, 25. September 2017, abgerufen am 27. September 2017 (PDF).
  5. Vorläufige Ergebnisse und Vergleichszahlen im Wahlkreis Nr. 31 Mittelems. Landeswahlleiter Niedersachsen, 25. September 2017, abgerufen am 1. Oktober 2017 (PDF).