Jens Rommel

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Jens Rommel (* 13. September 1972 in Ellwangen) ist ein deutscher Jurist und Richter am Bundesgerichtshof.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rommel wuchs in Ravensburg auf. Er absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Augsburg, Lund, Würzburg und Lyon. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen absolvierte er sein Rechtsreferendariat in Augsburg. Er trat 2003 in den Justizdienst des Landes Baden-Württemberg ein. Zunächst war er am Amtsgericht Biberach, am Amtsgericht Riedlingen und schließlich bei der Staatsanwaltschaft in Ravensburg beschäftigt. In den folgenden Jahren war er wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof sowie beim baden-württembergischen Landesjustizministerium tätig und in dieser Funktion u. a. von Mai 2010 bis Januar 2013 Referent bei der Europäischen Union. Danach war er Oberstaatsanwalt in Ravensburg und dort zunächst Abteilungsleiter und schließlich Stellvertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts. Von Oktober 2015 bis Anfang 2020 leitete er die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg. Im Februar 2020 wurde Rommel zum Bundesrichter ernannt.[1]

Jens Rommel ist eigenem Wissen zufolge mit dem 32 km entfernt geborenen Generalfeldmarschall Erwin Rommel „weder verwandt noch verschwägert“.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung Nr. 018/2020 des Bundesgerichtshofs vom 17. Februar 2020
  2. Nazi-Verbrechen: Jens Rommel wird Chef der NS-Strafverfolger. In: Spiegel Online. 13. Oktober 2015, abgerufen am 5. Januar 2017.