Jenseits der weißen Linie

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Filmdaten
Deutscher Titel Jenseits der weißen Linie
Originaltitel Deep Cover
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1992
Länge 112 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Bill Duke
Drehbuch Michael Tolkin
Henry Bean
Produktion Henry Bean
Pierre David
Musik Michel Colombier
Kamera Bojan Bazelli
Schnitt John Carter
Besetzung

Jenseits der weißen Linie (Originaltitel: Deep Cover) ist ein US-amerikanischer Actionthriller aus dem Jahr 1992. Regie führte Bill Duke, das Drehbuch schrieben Michael Tolkin und Henry Bean.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Afroamerikaner Russell Stevens ist ein Polizist. Er denkt häufig an seinen drogenabhängigen Vater, der während eines von ihm begangenen Überfalls vor seinen Augen während seiner Kindheit getötet wurde.

Gerald Carver von der Drug Enforcement Administration, der bei ihm die daraus entstandene latente Aggressivität erkennt, beauftragt Stevens mit einer verdeckt durchgeführten Operation, um einen Drogenring zu zerstören, der von Anton Gallegos und Hector Guzmán, ein lateinamerikanischer Politiker, angeführt wird. Als Drogendealer getarnt, die er dank dieser Aggressivität aufrechterhalten kann, steigt er auf mit Hilfe von David Jason, der sein Partner in dieser Welt wird.

Der Polizist erkennt später, dass Gerald Carver im Auftrag der Regierung ihn nur benutzt hat, um genau diese beiden Drogenbarone zu schützen, weil Hector Guzmán für die US-amerikanische Außenpolitik in Lateinamerika nützlich sein könnte. Er wechselt aus Enttäuschung die Fronten, um sie allein dingfest machen zu können. Dabei muss er sich auch seinen Dämonen stellen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jonathan Rosenbaum schrieb im Chicago Reader, der Film sei ein kraftvoller Thriller voller Überraschungen, origineller Ansätze und seltener politischen Klarheit. Die beeindruckende Darstellung von Jeff Goldblum in der Rolle eines jüdischen Gangsters komme hinzu.[1]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „Versuch, innerhalb eines Psychodramas die Scheidelinie zwischen der Wesensverwandtschaft von Kriminalität und Kriminologie sichtbar zu machen“, der „in Ansätzen stecken“ bleibe. Er sei „immerhin ein spannender Unterhaltungsfilm mit atmosphärischer Dichte und formalem Ehrgeiz nach bekannten Mustern des kritischen Polizeifilms“.[2]

Die Zeitschrift TV Spielfilm 6/2008 schrieb, der Film sei ein „überraschend tiefschürfender Noir-Krimi“. Laurence Fishburne meistere „seine erste Hauptrolle mit Bravour“.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laurence Fishburne und Jeff Goldblum wurden im Jahr 1993 für den Independent Spirit Award nominiert.

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde in Los Angeles – darunter in Hollywood – gedreht.[4] Er spielte in den Kinos der USA ca. 16,6 Millionen US-Dollar ein.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Filmkritik von Jonathan Rosenbaum, abgerufen am 22. März 2008
  2. Jenseits der weißen Linie im Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 22. März 2008
  3. TV Spielfilm 6/2008, Seite 193
  4. Drehorte für Deep Cover, abgerufen am 22. März 2008
  5. Einspielergebnisse für Deep Cover, abgerufen am 22. März 2008