Johann Heilmann

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Johann Heilmann, seit 1887 Ritter von Heilmann, (* 5. Februar 1825 in München; † 6. November 1888 ebenda) war ein bayerischer Generalleutnant und Militärhistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heilmann wurde zunächst im Kadettenkorps erzogen und trat dann in die Bayerische Armee ein. Er wurde 1859 Hauptmann im Generalstab und machte als Generalstabsoffizier 1866 den Krieg gegen Preußen und 1870/71 den Deutsch-Französischen Krieg mit.

1872 wurde Heilmann zum Kommandeur eines Bataillons im 1. Infanterie-Regiment ernannt, wurde 1873 Oberst und Kommandeur des 4. Infanterie-Regiments. Wenig später ernannte man ihn zum Kommandeur der bayerischen Besatzungsbrigade der Festung Metz. 1883 schied Heilmann als Generalleutnant aus dem aktiven Militärdienst.

Heilmann war in der Historischen Klasse seit 1884 Außerordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften, der er zuvor seit 1852 als Korrespondierendes Mitglied angehörte.[1]

1887 war Heilmann durch Prinzregent Luitpold mit dem Ritterkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone beliehen worden.[2] Damit verbunden war die Erhebung in den persönlichen Adelsstand und er durfte sich nach der Eintragung in die Adelsmatrikel Ritter von Heilmann nennen.

Schon seit jungen Jahren verfasste er eine Reihe militärhistorischer Schriften.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Bayern 1888. R. Oldenbourg Verlag. München 1888. S. 468.
  2. Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Bayern 1888. R. Oldenbourg Verlag. München 1888. S. 27.