Johann Legner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johann Legner (* 18. Mai 1954 in Bopfingen; † 14. November 2015 in Berlin[1][2]) war ein deutscher Journalist und Buchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1973 studierte Johann Legner Politologie und Volkswirtschaft an der Freien Universität Berlin und dem IEP Strasbourg. 1979 schloss er als Diplom-Politologe ab. Er arbeitete bis 1985 als Redakteur der alternativen Tageszeitung taz und gehörte Ende 1980 zu den Mitbegründern der ersten Lokalausgabe des Blattes in Berlin.

Später war Legner für den Nachrichtensender n-tv tätig. Von 1996 bis 2000 arbeitete er als Pressesprecher für Joachim Gauck, den damaligen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen. Es folgten Tätigkeiten als stellvertretender, zeitweilig auch kommissarischer Chefredakteur der Lausitzer Rundschau und als USA-Korrespondent der Nachrichtenagentur dapd. Im Oktober 2014 veröffentlichte Legner eine Biographie des 2012 zum Bundespräsidenten gewählten Gauck.

Im Alter von 61 Jahren starb Legner im November 2015 in einem Berliner Krankenhaus.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Sontheimer: Nachruf: Unser Kollege Johann Legner in der taz vom 18. November 2015 (abgerufen am 18. November 2015)
  2. Traueranzeigen in Der Tagesspiegel (abgerufen am 22. November 2015)