Johannes Kempmann

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Johannes Kempmann (* 15. April 1954 in München) ist ein deutscher Politiker (GRÜNE) und Lobbyist in der deutschen Energiewirtschaft.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch der Volksschule in München-Obermenzing absolvierte Kempmann das Abitur in Berlin-Nikolassee. In der Folge studierte er an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaft und Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin. In den Jahren 1983 bis 1986 arbeitete er als selbstständiger Stadt- und Regionalplaner. Der Partei Die Grünen trat er im Jahr 1982 bei, er wirkte 1983 bis 1986 in der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg unter anderem als ehrenamtlicher Pressesprecher und der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad mit. Vom 15. Juni 1986 bis 20. Juni 1994 war er Mitglied des Niedersächsischen Landtags (11. und 12. Wahlperiode). Vom 17. Mai 1990 bis 22. Juni 1992 übernahm er den stellvertretenden Vorsitz der Landtagsfraktion der Grünen.

In den Jahren 1995 bis 1997 arbeitete er als Geschäftsführer der Energieagentur Sachsen-Anhalt; seit 1998 ist er als Technischer Direktor der Städtischen Werke Magdeburg tätig.[1]

Seit 2014 ist Kempmann Präsident der Lobbyistenorganisation Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).[2]

Seit dem 19. August 2016 ist er mit Marianne Tritz verheiratet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 193.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschäftsführung der SWM Magdeburg. Archiviert vom Original am 2. Januar 2012. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sw-magdeburg.de Abgerufen am 12. Juli 2012.
  2. Markus Balser: Wendig. Ein Grüner wird Cheflobbyist der deutschen Energiebranche. In: Süddeutsche Zeitung, 28. Juni 2014, S. 25