José Eduardo Alvarez Ramírez

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José Eduardo Alvarez Ramírez C.M. (* 22. März 1922 in Berlin, Usulután, El Salvador, Mittelamerika; † 10. Oktober 2000 in San Salvador) war von 4. November 1968 bis 7. März 1987 der erste Militärbischof der Fuerza Armada de El Salvador.

Er war der Sohn von Maria Rarmirez de Alvarez und Jose Eduardo Alvarez und wurde von seinen Schwestern Aida Alvarez Bates in Daly City und Amanda Alvarez Alvarayeros in San Salvador überlebt.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 4. November 1945 wurde er zum Priester der Kongregation der Mission geweiht. Am 7. Oktober 1965 wurde er zum Titularbischof von Tabunia und Weihbischof in San Salvador (El Salvador) ernannt und am 25. Januar 1966 zum Titularbischof von Tabunia geweiht. Am 4. November 1968 wurde er zum Bischof der Fuerza Armada de El Salvador ernannt. Am 9. Dezember 1969 wurde er zum Bischof von San Miguel in El Salvador ernannt.

Am 7. März 1987, wenige Wochen vor seinem 65. Geburtstag, wurde er zum Bischof von der Fuerza Armada de El Salvador geweiht.

Wegen der Untätigkeit der Regierung Arturo Armando Molina bei der Aufklärung des Mordes an Pater Rutilio Grande SJ († 12. März 1977) und zwei weiteren Mitgliedern von dessen Gemeinde blieb Oscar Romero den Feierlichkeiten zum Amtsantritt von Präsident Carlos Humberto Romero am 1. Juli 1977 fern. José Eduardo Alvarez nahm hingegen demonstrativ teil und ließ dazu in der Bistumszeitung seine Dankpredigt abdrucken:

“Dejando aparte la política ... El obispo Barrera de Santa Ana y yo, su obispo de San Miguel y vicario castrense, asistimos a esta ceremonia. - No hay iglesia perseguida. Solo hijos de la Iglesia que ... han perdido el rumbo y están fuera de la ley.””

„Außerhalb jeglicher Politik … haben Bischof Barrera von Santa Ana und ich, Euer Bischof von San Miguel und Militärbischof, an dieser großartigen Zeremonie teilgenommen. - Es gibt keine verfolgte Kirche. Es gibt nur Söhne der Kirche, die … ihren Weg verloren haben und sich außerhalb des Gesetzes stellen.“

José Eduardo Alvarez Ramírez: periódico diocesano, Chaparrastíque[1]

Am 10. April 1997 trat er 75-jährig als Bischof von San Miguel in El Salvador in den Ruhestand.[2]


VorgängerAmtNachfolger
Bischof des Titularbistum Tabunia
7. Oktober 1965 – 9. Dezember 1969
Jean-Baptiste Bui Tuân
Apostolischer Administrator des Militärordinariates von El Salvador
4. November 1968–7. März 1987
Roberto Joaquín Ramos Umaña
Lorenzo Michele Joseph Graziano, O.F.M.Bischof der Diöziöse San Miguel in El Salvador
9. Dezember 1969 bis 10. April 1997
Romeo Tovar Astorga, O.F.M.
Pedro Arnoldo Aparicio y QuintanillaVorsitzender der Salvadorenischen Bischofskonferenz
1980 bis 1983
Marco Rene Revelo Contreras

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. … y un Superior con mitra de obispo, [1];Vor 40 Jahren wurde in El Salvador der "Prophet der Armen" ermordet - Zu seinen Feinden zählte der katholische Armeebischof, Peter Bürger (Publizist) Telepolis 24. März 2020[2]
  2. ’’Find a Grave’’[3];