Jugendpresse Deutschland

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Jugendpresse Deutschland - Bundesverband junger Medienmacher
Logo Jugendpresse Deutschland
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 2003
Sitz Berlin
Personen Geschäftsführender Vorstand: Maximilian Gens, Julian Kugoth, Jonas Kunze, Oskar Vitlif, Martin Winter

Erweiterter Vorstand: Adrian Arab, Linda Behrisch, Mathias Birsens, Vivien Thais Valentiner[1]

Schwerpunkt Jugendmedien
Mitglieder 15.000 in 16 Landesverbänden[2]
Motto Mehr als Worte
Website www.jugendpresse.de

Die Jugendpresse Deutschland e. V. – Bundesverband junger Medienmacher (JPD) ist eine deutsche jugendeigene Jugendmedien-Organisation.

Tätigkeitsbereiche, Projekte und Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Zusammenschluss von 16 landesweit tätigen Jugendmedien-Verbänden koordiniert die Jugendpresse Deutschland länderübergreifende Aufgaben wie den bundesweit einheitlichen Jugend-Presseausweis oder den Schülerzeitungswettbewerb der Länder. Des Weiteren berät sie angehende Journalisten in Ausbildungs- und Rechtsfragen und fungiert als Herausgeber von Büchern und Zeitschriften, die sich mit Jugendmedien-Arbeit befassen. Teilweise organisiert der Verein für seine Mitglieder auch Seminare, Pressefahrten und größere Veranstaltungen wie die bundesweiten Jugendmedientage, den Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag[3] sowie die Youth Media Convention.[4]

Zu den fortlaufenden Angeboten des Vereins zählen u. a. die Herausgabe der Eventzeitung politikorange, die Mobile Medienakademie[5] (flexibel abrufbares Workshop-Angebot zu den Themen Medienkompetenz und Schülerzeitungsarbeit) und die Internetplattform Jugendmedien.de, auf der junge Medienmacher eigenes Bildmaterial unter den Bedingungen einer Creative Commons-Lizenz anderen Jugendmedien anbieten können.

Im Mai 2008 wurde gemeinsam mit YN Press Russia in Kooperation mit dem Goethe-Institut Moskau und der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch das deutsch-russischsprachige Jugendportal To4ka-treff ins Leben gerufen.[6]

Es ist der größte Mitgliedsverband der European Youth Press und veranstaltet in Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern regelmäßig Reportagefahrten und Austauschprogramme in das europäische Ausland.[7] Darüber hinaus ist der Verband Mitglied der Nationalen Initiative Printmedien und im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.[8]

Status[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Arbeit der Jugendpresse Deutschland ist als gemeinnützig anerkannt. Sie wird u. a. vom Bundesfamilienministerium und projektbezogen von der Bundeszentrale für politische Bildung finanziell unterstützt.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jugendpresse Deutschland ist der Dachverband von 16 regionalen Jugendmedienvereinen. Als solcher ist die Jugendpresse für die Koordination der bundesweiten Arbeit sowie die bundesweite Informationsverbreitung zuständig. Einfluss auf die regionale Arbeit oder die Vereinsstrukturen der einzelnen Landesverbände hat die Jugendpresse nicht. Die Organisation der anfallenden Arbeiten läuft über Mailinglisten, Arbeitstreffen, Projektgruppen und ein mit hauptamtlichem Personal besetztes Büro in Berlin.

Im Kuratorium der Jugendpresse Deutschland sitzen u. a. Anja Reschke, Thomas Krüger, Ulrich Wickert, Thomas Leif, Volker Herres und Klaus Hurrelmann.[9]

Mitgliedsverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jugendpresse Baden-Württemberg (JPBW)
  • Junge Presse Bayern (JPBayern)
  • Junge Presse Berlin (JPB)
  • Jugendpresseverband Brandenburg (JPVB)
  • Junge Presse Hamburg (JPHH)
  • Jugendpresse Hessen (JPH)
  • Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern (JMMV)
  • Jugendpresse-Netzwerk Thüringen (JPNT)
  • Junge Presse Niedersachsen (JPN)[10]
  • Verband der niedersächsischen Jugendredakteure (VNJ)
  • Jugendpresse Rheinland (JPR)
  • Jugendpresse Rheinland-Pfalz (JPRLP)[11]
  • Junge Journalisten Saar (JJS)
  • Jugendpresse Sachsen (JPS)
  • fjp>media, Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt
  • Jugendpresse Schleswig-Holstein (JPSH)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorstellung der aktuellen Vorstandsmitglieder. Abgerufen am 20. März 2017.
  2. Mitmachen in der Jugendpresse. Abgerufen am 11. März 2015.
  3. Jugendmedienworkshop im Bundestag : Workshops und Seminare : Jugendpresse.de. In: www.jugendpresse.de. Abgerufen am 20. November 2016.
  4. Selbstdarstellung auf jugendpresse.de
  5. Mobile Medienakademie : Workshops und Seminare : Jugendpresse.de. In: www.jugendpresse.de. Abgerufen am 20. November 2016.
  6. Website To4ka-Treff
  7. Bereich Internationales auf jugendpresse.de
  8. Initiativen und Kooperationen auf jugendpresse.de
  9. Kuratorium der Jugendpresse Deutschland. Abgerufen am 20. November 2016.
  10. Junge Presse Niedersachsen e.V. Abgerufen am 12. Januar 2017.
  11. Jugendpresse rlp | Landesverband junger Medienmacher. In: jprlp.de. Abgerufen am 20. November 2016.