Juvenile

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Dieser Artikel behandelt den US-amerikanischen Rapper; zu anderen Bedeutungen siehe Juvenile (Begriffsklärung).

Juvenile (* 25. März 1975 in New Orleans, Louisiana; bürgerlich Terius Gray) ist ein US-amerikanischer Rapper.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gray begann als 10-Jähriger sich für Rap und Hip-Hop zu interessieren. Seit seinem 12 Lebensjahr schreibt und rappt er eigene Texte und gründete mit Freunden, zu denen auch Young Buck gehörte, die Gruppe UTP. Da die Gruppierung nicht erfolgreich ist, hält sich Grey mit Gelegenheitsjobs über Wasser und wechselt zwischen den Jobs und Freestyleveranstaltungen.

Als er die Inhaber vom Label Cash Money Records kennenlernte, erhielt er einen Vertrag und veröffentlichte sein Debüt „Solja Rags“, das mit 200.000 verkauften Platten allein im Dirty South zum Erfolg wird.

1998 veröffentlichte er das Album „400 Degreez“, die Single „Back That Azz Up“. Aufgrund der Erfolge erhielt er diverse Nominierungen und Auszeichnungen. Mit den nachfolgenden Veröffentlichungen „Tha G-Code“(1999), „Project English“(2001) und „Playaz of da Game“(2002) konnte er jedoch nicht an die Erfolge der ersten beiden Alben anknüpfen. 2002 erschien „Juvenile presents UTP: The Compilation“. Ende 2003 meldete er sich mit einem weiteren Soloalbum „Juve the Great“ zurück.

Mitte 2005 verließ Juvenile das Label Cash Money Records wieder und kam später mit seinem Label UTP Records bei Atlantic Records unter Vertrag und veröffentlichte 2006 das Album Reality Check, das auf Platz 1 der Billboardcharts stieg.[1] Auf diesem Album verarbeitete er unter anderem den Verlust seines Besitzes durch den Hurrikan Katrina in seinem Heimatort New Orleans.[2]

Am 29. Februar 2008 wurde Juveniles zu diesem Zeitpunkt vier Jahre alte Tochter Jelani ermordet.[3] An der Beerdigung des Mädchens nahm der Rapper nicht teil.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soloalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[5][6] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1995 Being Myself 137
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Februar 1995
erst 1999 als Remixed-Version in den Charts
1998 400 Degreez 9 4-fach-Platin
(100 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. November 1998
Verkäufe US: 4.900.000+[7]
1999 Tha G-Code 10 Platin
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 1999
Verkäufe US: 1.000.000+
2001 Project English 2 Gold
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. August 2001
Verkäufe US: 500.000+
2003 Juve the Great 28 Platin
(41 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Dezember 2003
Verkäufe US: 1.000.000+
2006 Reality Check 1 Gold
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. März 2006
Verkäufe US: 500.000+
2009 Cocky & Confident 49
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Dezember 2009
2010 Beast Mode 58
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Juli 2010

weitere Soloalben

  • 1997: Solja Rags
  • 2012: Rejuvenation
  • 2014: The Fundamentals

Kollaboalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[5][6] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 The Beginning of the End 122
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2004
mit Wacko und Skip als UTP

weitere Kollaboalben

  • 2002: Gotta Get It (mit JT the Bigga Figga)
  • 2002: The Compilation (mit Wacko und Skip als UTP)
  • 2004: Nolia Clap (mit Wacko und Skip als UTP)
  • 2007: Back Like We Left Something (mit Wacko und Skip als UTP)

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[5][6] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 The Greatest Hits 31
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 2004

weitere Kompilationen

  • 2000: Playaz of da Game
  • 2005: Raw

Mixtapes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: Undefeated
  • 2012: Mardi Gras
  • 2012: Nino the Magnificent
  • 2012: Juvie Tuesday
  • 2015: Mardi Gras 2

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[5][6] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1998 Ha
400 Degreez
68
(10 Wo.)
1999 Back That Thang Up
400 Degreez
19 Gold
(30 Wo.)
feat. Mannie Fresh und Lil Wayne
Verkäufe US: 500.000+
Bling Bling
Chopper City in the Ghetto
36
(19 Wo.)
B.G. feat. Big Tymers, Lil Wayne, Turk und Juvenile
Tha Block Is Hot
Tha Block Is Hot
72
(11 Wo.)
Lil Wayne feat. Juvenile und B.G.
2000 U Understand
Tha G-Code
83
(6 Wo.)
2001 Set It Off
Project English
65
(15 Wo.)
From Her Mamma (Mamma Got Ass)
Project English
65
(15 Wo.)
2003 In My Life
Juve the Great
46
(17 Wo.)
feat. Mannie Fresh
2004 Slow Motion
Juve the Great
1 Gold
(28 Wo.)
feat. Soulja Slim
Verkäufe US: 500.000+
Nolia Clap
The Beginning of the End
31
(20 Wo.)
mit Wacko und Skip als UTP
2006 Rodeo
Reality Check
41 Gold
(19 Wo.)
Verkäufe US: 500.000+

weitere Singles

  • 1995: Conversation with the Man Above
  • 1997: Solja Rag
  • 1999: Follow Me Now
  • 2000: I Got That Fire (feat. Mannie Fresh)
  • 2004: Bounce Back (feat. Birdman)
  • 2006: What’s Happenin’
  • 2006: Way I Be Leanin’ (feat. Mike Jones, Paul Wall, Skip und Wacko)
  • 2009: Gotta Get It
  • 2009: We Be Getting Money (feat. Shawty Lo, Dorrough und Kango Slim)
  • 2010: Drop That Thang
  • 2011: Power (feat. Rick Ross)

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    • 2001: für das Album „Project English“
    • 2005: für die Single „Slow Motion“
    • 2006: für das Album „Reality Check“
    • 2006: für die Single „Rodeo“
    • 2012: für die Single „Back That Thang Up“

Platin-Schallplatte

  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    • 2000: für das Album „Tha G-Code“
    • 2004: für das Album „Juve the Great“

4x Platin-Schallplatte

Land Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Quellen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 5 6 riaa.com
Insgesamt 5 6

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Juvenile's New Reality Scores Billboard #1 (Englisch)
  2. MTV.de: Juvenile flüchtete vor Katrina
  3. MTV.de: Juveniles 4-jährige Tochter ermordet!
  4. MTV.de: Juv ging nicht zur Beerdigung seiner Tochter
  5. a b c d Chartquellen: US
  6. a b c d Auszeichnungen für Musikverkäufe: US
  7. US-Verkäufe 400 Degreez

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]