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Kabinett Vogel IV

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kabinett Vogel IV
Landesregierung von Rheinland-Pfalz
Bernhard Vogel
Ministerpräsident Bernhard Vogel
Wahl 1987
Legislaturperiode 11.
Beginn 23. Juni 1987
Ende 8. Dezember 1988
Dauer 1 Jahr und 168 Tage
Vorgänger Kabinett Vogel III
Nachfolger Kabinett Wagner
Zusammensetzung
Partei(en) CDU und FDP
Minister 10
Repräsentation
Rheinland-Pfälzischer Landtag
55 / 100 (55,0 %)

Das Kabinett Vogel IV war das 15. Kabinett der Landesregierung des Landes Rheinland-Pfalz nach dem Zweiten Weltkrieg. Es begann am 23. Juni 1987 und wurde bereits im Dezember 1988 vom Kabinett Wagner abgelöst.

Die CDU hatte bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 1987 am 17. Mai 1987 ihre bisher bestehende absolute Mehrheit verloren.[1] Sie ging daraufhin eine Koalition mit der FDP ein.

Ministerpräsident Bernhard Vogel trat von seinem Amt zurück, nachdem er am 11. November 1988 die Wiederwahl zum CDU-Landesvorsitzenden verloren hatte.[2]

Amt Name Partei Staatssekretär Partei
Ministerpräsident Bernhard VogelCDUHanns-Eberhard Schleyer[Anm. 1]CDU 
Stellvertreter des Ministerpräsidenten Carl-Ludwig Wagner[3]CDU
FinanzenKarl HoppeCDU
Bundesangelegenheiten Albrecht MartinCDUJohannes Neukirchen[Anm. 2] 
Inneres und Sport Rudi GeilCDULeo SchönbergCDU
Justiz Peter CaesarFDPGerhard Michel[Anm. 2]
Soziales und Familie Ursula HansenCDUMaria Herr-BeckCDU
Landwirtschaft, Weinbau und Forsten Dieter ZieglerCDUWolfgang RumpfFDP
Wirtschaft und Verkehr Rainer Brüderle[4] FDP Franz Peter Basten CDU
Ernst Eggers FDP
Kultus Georg Gölter CDU Erwin Heck FDP
Elisabeth Rickal CDU
Umwelt und Gesundheit Hans-Otto WilhelmCDUJohann Wilhelm RömerCDU
Anmerkungen
  1. Chef der Staatskanzlei
  2. 1 2 Ständiger Vertreter im Range eines Ministerialdirektors

Einzelnachweise

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  1. Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1987 auf tagesschau.de
  2. „Gott schütze Rheinland-Pfalz“: Vogel-Sturz schmerzt noch nach 30 Jahren, Trierischer Volksfreund
  3. Biografie von Carl-Ludwig Wagner auf den Seiten der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung
  4. Biografie von Rainer Brüderle beim Deutschen Bundestag