Kaiser-Wilhelm-Brücke (Trier)

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Ansicht von der Aussichtsplattform Weisshaus
Ansicht von der Mariensäule
Ansicht nachts vom Martinsufer, über der Brücke die Hochschule Trier und ganz oben das Hotel Kockelsberg

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in der Stadt Trier überbrückt den Fluss Mosel.

Standort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brücke verbindet die östlich der Mosel liegenden Stadtteile Trier-Mitte/Gartenfeld und Trier-Nord mit dem westlichen Stadtteil Trier-West/Pallien. Am östlichen Ufer befindet sich die ehemalige Abtei St. Martin am Georg-Schmitt-Platz und am westlichen Ufer schließt sich der steile Straßenverlauf der Bitburger Straße an.

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brücke überführt auf der westlichen Seite den Straßenverkehr zuerst über die tieferliegende Bonner Straße und eine Eisenbahnlinie, dann in zwei großen Bögen über die Hauptschifffahrtsrinne. In der Mitte des Flusses steht ein Brückenpfeiler auf der Moselinsel, die komplett unter Naturschutz steht. Zwei weitere Brückenbögen überspannen den kleinen Seitenarm der Mosel und den Moselradweg am Ostufer. Der Straßenverkehr wird dort auf den Georg-Schmitt-Platz geführt.

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Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon seit den 1870er Jahren wurde der Bau einer zweiten Moselbrücke in Trier von verschiedener Seite gefordert, man konnte sich zunächst jedoch nicht auf einen Standort einigen. Wegen der Bedeutung für das Landschafts- und Stadtbild wurde vor dem Bau der Kaiser-Wilhelm-Brücke ein Wettbewerb ausgeschrieben, die eingegangenen Entwürfe sahen unter anderem eine Stahl-Hängebrücke vor, was aus Rücksicht auf das Landschaftsbild nicht zur Ausführung zugelassen wurde. Nach dem Siegerentwurf von Prof. Paul Meissner aus Darmstadt wurde die Brücke 1912 erbaut und 1913 eingeweiht, was durch frühe Filmaufnahmen dokumentiert ist. Es handelt sich bei der Brücke um eine Eisenbetonkonstruktion, die aber mit Natursteinen verblendet wurde um keinen Kontrast zur Römerbrücke und den historischen Bauten in der Nähe entstehen zu lassen. Eine ursprünglich geplante Skulptur auf einem der Brückenpfeiler wurde nicht realisiert. 1945 sprengten deutsche Soldaten auf dem Rückzug die Brücke, nach dem Krieg wurde sie wieder errichtet und dabei durch eine Auskragung leicht verbreitert.

Verkehrstechnische Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brücke ist als zweite Moselüberquerung in Trier nach der Römerbrücke erbaut worden und verbindet die Bundesstraße 49 östlich der Mosel mit der Bundesstraße 51 westlich der Mosel. Erst 1973 kam mit der Konrad-Adenauer-Brücke eine dritte Brücke hinzu.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kaiser-Wilhelm-Brücke (Trier) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 49° 45′ 51,1″ N, 6° 37′ 55,2″ O