Katja Mast

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Katja Mast

Katja Mast (* 4. Februar 1971 in Offenburg) ist eine deutsche Politikerin (SPD). 2017 wurde sie über die Landesliste in den Bundestag gewählt.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1990 am Wirtschaftsgymnasium Offenburg absolvierte Katja Mast bis 1992 eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Offenburg. Anschließend studierte sie die Fächer Biologie, Politologie, Geographie und Pädagogik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1999 legte sie dann das erste Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab.

Von 1999 bis 2003 war Katja Mast als Projektleiterin am Institut für Organisationskommunikation tätig. Von 2003 bis 2005 war sie Referentin beim Personalvorstand der Deutschen Bahn AG.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sie sich seit 1990 für die SPD engagiert hatte, trat Katja Mast 1993 der Partei bei. Von 1993 bis 1996 gehörte sie dem Juso-Landesvorstand in Baden-Württemberg an. Sie war u.a. Juso-Vorsitzende in Offenburg sowie stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Baden-Württemberg. In den Jahren 1992, 2009 und 2010 war sie Mitglied der Bundesversammlung, außerdem hatte sie Delegiertenmandate auf SPD-Parteitagen inne, war langjähriges Mitglied der Antragskommission der SPD Baden-Württemberg und stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD im Enzkreis.

Seit Oktober 2005 ist Katja Mast Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie vertritt den Wahlkreis Pforzheim. Seit Januar 2014 ist sie Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion[2] für Arbeit und Soziales sowie Vorsitzende der Landesgruppe Baden-Württemberg[3]. Zuvor war sie vier Jahre lang stellvertretende Sprecherin für Arbeit und Soziales sowie acht Jahre lang stellvertretende Sprecherin der SPD Landesgruppe Baden-Württemberg. Katja Mast ist über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag eingezogen. Sie ist zudem stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags.

Im Oktober 2011 wurde sie auf dem Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg[4] zur Generalsekretärin gewählt. Für die Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg übernahm Katja Mast die Wahlkampfleitung für den SPD-Landesverband[5]. Nach den starken Verlusten für die SPD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016 trat Mast nicht erneut als Generalsekretärin an.[6]

Bei der Bundestagswahl 2013 stellte sie gemeinsam mit Gernot Erler das Spitzentandem der SPD in Baden-Württemberg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Katja Mast – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gewählte auf Landeslisten der Parteien, der Bundeswahlleiter
  2. Website der SPD-Bundestagsfraktion
  3. Website der SPD Baden-Württemberg
  4. Website der SPD Baden-Württemberg
  5. Katja Mast wird Wahlkampfleiterin der Südwest-SPD. Focus Online, 9. Mai 2015, abgerufen am 23. Dezember 2016.
  6. Breymaier zur SPD-Landeschefin gewählt. SWR Fernsehen, 22. Oktober 2016, abgerufen am 23. Dezember 2016.