C3 Creative Code and Content

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C3 Creative Code and Content
Rechtsform GmbH
Gründung 2015 nach Fusion
Sitz Berlin
Leitung Lukas Kircher, Rainer Burkhardt, Gregor Vogelsang, Christian Breid[1]
Mitarbeiterzahl 100 (2013)
Umsatz 100 Millionen (2016)
Branche Medien
Website www.c3.co

C3 Creative Code and Content ist eine deutsche Medienagentur und Digitalagentur im Bereich Content Marketing, Corporate Publishing und Editorial Design. Sie entstand im Januar 2015 aus der Fusion von KircherBurkhardt (Berlin) mit Burda Creative Group (München).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Jahresbeginn 2015 vereinten sich der Münchner Verlag Burda Creative Group – eine eigenständige GmbH für Unternehmensmedien innerhalb von Hubert Burda Media – und die Berliner, auf Graphik- und Editorial Design spezialisierte Agentur KircherBurkhardt GmbH zur C3 Creative Code and Content GmbH mit Sitz in Berlin. Burda hält 50 Prozent an der C3 Creative Code and Content GmbH, die beiden Mitgeschäftsführer Lukas Kircher und Rainer Burkhardt je 25 Prozent.[3]

Der Kundenstamm von KircherBurkhardt und Burda Creative wurde unter dem Dach C3 gebündelt. Es sind im Wesentlichen Deutsche Bahn, Bundeswehr, Volkswagen, Robert Bosch, Telekom, Porsche, Allianz, DHL, Edeka und Haniel. Die Schweizer Agentur Arnold.KircherBurkhardt AG, Zürich, an der KircherBurkhardt zu 50 Prozent beteiligt war, bleibt selbständiges Unternehmen, firmiert aber unter der Marke C3 als C3 Creative Code and Content (Schweiz) AG.[4]

Am 10. Februar 2017 endete die Stimmengleichheit zwischen Burda und dem Duo Rainer Burkhardt und Lukas Kircher. An diesem Tag gab Burda die Aufstockung seiner Anteile an C3 bekannt. Das Münchner Verlagshaus kauft den beiden Gründern 35 Prozent ihrer Stimmrechte ab. Die Höhe des Kaufpreises wird nicht genannt.[5]

KircherBurkhardt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KircherBurkhardt war eine auf Corporate Publishing und Content Marketing spezialisierte Agentur in Berlin. Der Graphiker Lukas Kircher gründete das Unternehmen 1999, zunächst als eine auf Zeitungs- und Zeitschriftendesign (Editorial Design) spezialisierte Agentur. Mit Rainer Burkhardt, der 2002 in das Unternehmen eintrat, erweiterte sich die Bandbreite auf Unternehmensmagazine, und die Agentur wurde in KircherBurkhardt umbenannt.

Bedeutende Kunden waren Robert Bosch, das sein Mitarbeitermagazin Bosch Zünder[6] bei KircherBurkhardt produzieren ließ, die Deutsche Bahn mit den Mitarbeitermagazinen DB Welt und der internationalen Ausgabe DB World sowie die Bundeswehr mit dem Y – Das Magazin der Bundeswehr. Das Porsche-Kundenmagazin Christophorus holte KircherBurkhardt gemeinsam mit der Stuttgarter Agentur Headline GmbH, an der sich KircherBurkhardt beteiligte. Im Herbst 2010 wurde aus Headline die eigenständige KircherBurkhardt Stuttgart GmbH.[7]

Burda Creative Group[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burda Creative Group GmbH (kurz: BurdaCreative) war ein Full-Service-Dienstleister für Content Marketing und Corporate Publishing und Teil des Medienkonzerns Hubert Burda Media. BurdaCreative war vor allem auf Kundenmagazinen in Business-to-Business spezialisiert. Die bekanntesten Kunden waren Allianz Global Investors mit dem Magazin Project M, Amway, Citroën mit dem Magazin Passion, die Deutsche Telekom mit dem Musik-Magazin Electronic Beats, die DHL mit Mein Paket, Edeka mit Mit Liebe, Franz Haniel & Cie., Clarins, Media-Saturn-Holding mit dem Magazin Turn On, Sennheiser und viele mehr.

Gegründet wurde das Unternehmen 1994 von dem ehemaligen Handelsblatt-Journalisten Manfred Hasenbeck[8] als Yukom GmbH in München. Um Kapital für weiteres Wachstum zu erlangen, tat sich Hasenbeck mit Burda zusammen, und aus der eigenständigen Yukom wurde die weiterhin eigenständige BurdaYukom GmbH, allerdings jetzt unter dem Dach von Burda. Erst nach Hasenbecks Ausscheiden[9] änderte der Burda-Konzern die Firmierung in Burda Creative Group GmbH, Geschäftsführer wurde der bisherige Verlagsleiter Christian Fill.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide Unternehmen erhielten zahlreiche, auch internationale Auszeichnungen und Awards. Beim Creativranking der Branchendienste cp-monitor, Cpwissen und Horizont war KircherBurkhardt zuletzt jeweils auf Platz eins, BurdaCreative unter den ersten fünf Plätzen.[10][11] 2015 steht C3 Creative Code and Content bei allen drei Diensten auf Platz eins[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website, abgerufen am 10. Juli 2016
  2. Werben & Verkaufen: C3: Kircher Burkhardt und Burda Creative fusionieren Fachportal. 17. September 2014; abgerufen am: 9. Januar 2015
  3. Focus, 17. September 2014: In eigener Sache: KircherBurkhardt und BurdaCreative fusionieren zu C3
  4. Website der C3 Creative Code and Content (Schweiz) AG
  5. C3: Burda stockt seine Anteile auf 75 Prozent auf, Branchendienst cpwissen.de vom 10. Februar 2017
  6. Stuttgarter Zeitung, 7. Oktober 2011, „An den Wandel der Medienwelt angepasst“
  7. Cp monitor, 17. März 2016: „Aus Head-Line wird KircherBurkhardt Stuttgart“
  8. Kress Köpfe: Manfred Hasenbeck, abgerufen am 17. März 2016
  9. w&v, 5. Oktober 2019: Manfred Hasenbeck sagt Yukom "Servus"
  10. Horizont, 21. Februar 2013 "Design-Ranking: Kircher Burkhardt landet erstmals auf Platz 1"
  11. cp-monitor: Die kreativsten CP-Dienstleister, abgerufen am 10. Juli 2016
  12. Drei Jahre in Folge: Deutschlands meistprämierte Content Marketing Agentur: Website, abgerufen am 10. Juli 2016
  13. Gewinnerliste "Shortlist mit allen Gewinnern (PDF)"
  14. Astrid beschert reichlich Preise, Cpwissen vom 28.04.16
  15. Gewinnerliste der Astrid Awards 2016
  16. Award Winners Mercury