Kirill Michailowitsch Sweschnikow

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Kirill Sweschnikow Straßenradsport
Zur Person
Vollständiger Name Kirill Michailowitsch Sweschnikow
Geburtsdatum 10. Februar 1992
Nation RusslandRussland Russland
Disziplin Straße, Bahn
Zum Team
Aktuelles Team Lokosphinx
Funktion Fahrer
Wichtigste Erfolge

Bronze Weltmeisterschaft 2013 – Punktefahren

Letzte Aktualisierung: 12. Dezember 2018

Kirill Michailowitsch Sweschnikow (* 10. Februar 1992 in St. Petersburg) ist ein russischer Radrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirill Sweschnikow wurde 2010 Europameister der Junioren auf der Bahn in der Mannschaftsverfolgung. Dazu kam noch Silber im Punktefahren und Silber im Madison. Bei der Weltmeisterschaft der Junioren auf der Bahn 2010 folgten Silber im Madison und Bronze im Punktefahren. 2011 folgte dann bei der Europameisterschaft der U23 auf der Bahn der Titel in der Mannschaftsverfolgung. 2012 gewann er in Peking den Bahnrad-Weltcup im Scratch. Im Oktober wurde er Zweiter bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2012 im Punktefahren. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2013 kam Bronze im Punktefahren hinzu.

2014 machte er dann sich auf der Straße auf sich aufmerksam. Er gewann eine Etappe beim Etappenrennen Troféu Joaquim Agostinho in Portugal. Zudem wurde er aufgrund eines positiven Dopingtests, der während der russischen Bahnradmeisterschaften stattfand, kurzfristig suspendiert.[1] 2015 siegte Sweschnikow beim Bahnrad-Weltcup in Cali in der Mannschaftsverfolgung. 2016 wechselte er zu RusVelo.[2] Bei der Settimana Internazionale 2016 in Italien gewann er das Mannschaftszeitfahren.

Sweschnikow war für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert, wurde dann aber zusammen mit Dmitri Strachow und Dmitri Sokolow ausgeschlossen, nachdem ihre Namen im McLaren Report über das systematische Doping von russischen Sportlern aufgelistet waren. Einsprüche der Sportler gegen diesen Ausschluss beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) blieben erfolglos.[3] Im September 2017 reichten die drei Sportler gegen McLaren, die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA sowie den russischen Laborleiter Grigory Rodchenkov vor dem Ontario Superior Court (McLaren ist Kanadier) Klage ein und forderten sieben Millionen Dollar Schmerzensgeld. Das Ausschluss sei einer überhasteten Untersuchung geschuldet und habe ihrem Ruf großen Schaden zugefügt.[4]

Bei der Vuelta a Castilla y León 2018 wurde er auf den ersten beiden Etappen jeweils Etappenfünfter. Auf der Bahn sicherte er sich den russischen Meistertitel im Omnium.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010
  • eine Etappe Vuelta al Besaya
2011
  • Gesamtwertung Tour de La Corogne
2014
2016

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010
2011
2012
2013
2014
2015
2018
  • MaillotRusia.PNG Russischer Meister – Omnium
2020
  • MaillotRusia.PNG Russischer Meister – Zweier-Mannschaftsfahren (mit Lew Gonow)

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sveshnikov nach Positiv-Test suspendiert,Skoda bleibt Tour-Sponsor. radsport-news.com, 5. März 2014, abgerufen am 29. November 2016.
  2. Marion Rousse: Künftig Eurosport statt Lotto Soudal. radsport-news.com, 22. Oktober 2015, abgerufen am 29. November 2016.
  3. Nick Butler: Exclusive: Banned Russian cyclists threaten to sue Rodchenkov after being accused in McLaren Report of taking EPO. In: inside the games. 13. September 2016, abgerufen am 12. September 2017.
  4. Russian cyclists sue WADA and Canadian investigator Richard McLaren. In: beta.theglobeandmail.com. 11. September 2017, abgerufen am 12. September 2017 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]