Kirsty Gunn

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Kirsty Gunn (geboren 1960 in Neuseeland) ist eine neuseeländisch-britische Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirsty Gunn besuchte das Queen Margaret College in Wellington. Sie studierte an der Victoria University of Wellington und erwarb an der Universität Oxford einen Magister Phil. Sie zog nach dem Studium nach London und arbeitet seither als freiberufliche Journalistin in Großbritannien.

Ihr Roman Rain wurde 2001 von Christine Jeffs unter dem Titel Rain verfilmt. Der Roman The Boy and the Sea erhielt 2007 den „Book of the Year Award“ des Scottish Arts Council. 2007 veröffentlichte sie mit 44 Things eine Reflexion über ihre Zeit als Vollzeitmutter ihrer Töchter. Der Roman The Big Music gewann 2013 in Neuseeland einen New Zealand Post Book Award. Die Kurzgeschichtensammlung Infidelities („Untreuen“, 2014) handelt von Frauen, die untreu sind, und hat die Einteilung Going Out, Staying Out und Never Coming Home.[1]

Gunn lehrt Schreiben an der University of Dundee.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rain. 1994
    • Regentage : Novelle. Übersetzung von Stefanie Schaffer-de Vries. Berlin : Berlin-Verlag, 1995
  • The Keepsake. 1997
    • Eine Geschichte mit blassen Augen : Roman. Übersetzung von Stefanie Schaffer-de Vries. Berlin : Berlin-Verlag, 1997
  • This Place You Return To Is Home. 1999
    • Zuhause ist, wohin du zurückkehrst : Erzählungen. Übersetzung von Stefanie Schaffer-de Vries. Berlin : Berlin-Verlag, 1999
  • Featherstone. 2002
    • Featherstone : Roman. Übersetzung von Stefanie Schaffer-de Vries. Berlin : Berlin-Verlag, 2004
  • The Boy and the Sea. 2006
    • Der Junge und das Meer. Übersetzung von Bettina Abarbanell. Hamburg : Marebuch, 2005
    • Featherstone : Roman. Übersetzung von Stefanie Schaffer-de Vries. Berlin : Berlin-Verlag, 2004
  • 44 Things. 2007
    • 44 Augenblicke : Aufzeichnungen einer entschiedenen Mutter. Übersetzung und Nachwort von Alexa Hennig von Lange. Zürich : Atrium-Verlag, 2009
  • The Big Music. 2012
  • Infidelities. 2014
  • My Katherine Mansfield Project. Essay. 2015

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jonathan Bastable, Hannah McGill (Hrsg.): The 21st century novel : notes from the Edinburgh World Writers' Conference. Edinburgh : Edinburgh Univ. Press, 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lionel Shriver: Fight or flight. Rezension, in: Financial Times, 8. November 2014, S. 10