Kishan Hirani

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Kishan Hirani
Kishan Hirani
Kishan Hirani (2014)
Geburtstag 2. Juni 1992
Geburtsort Cardiff
Nationalität WalesFlag of Wales (1959–present).svg Wales
Profi 20182020
Preisgeld 27.825 £[1]
Höchstes Break 133[1] (Ruhr Open 2015)
Century Breaks 11[1]
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 87 (September–Oktober 2019)
Beste Ergebnisse
Ranglistenturniere 1× Runde der letzten 32
Andere Profiturniere 19× Runde der letzten 128
Amateurturniere 3× Sieger

Kishan Hirani (* 2. Juni 1992 in Cardiff) ist ein walisischer Snookerspieler. Durch den Gewinn seiner Gruppe bei der Q School 2018 wurde er für die Main-Tour-Saisons 2018/19 und 2019/20 Profispieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirani nahm seit 2010 häufig an PTC-Turnieren teil, größere Erfolge feierte er aber nie.[2] Nachdem er 2016 noch in der Qualifikation verloren hatte,[3] überstand er beim Paul Hunter Classic 2017 die Qualifikation, verlor aber in der ersten Hauptrunde gegen Chris Wakelin.[4] 2016 gewann er ein Qualifikationsturnier für das Amateurturnier Snookerbacker Classic;[5] 2018 besiegte er Daniel Norris im Finale der Jack Carney Memorial Trophy.[6] Darüber hinaus hatte Hirani im Laufe der Jahre an verschiedenen Events der Pontin’s International Open Series, der EBSA Amateur Play Offs und der Q School teilgenommen und hatte dabei einige Male höhere Runden erreicht, aber stets die Qualifikation für die Snooker Main Tour knapp verpasst. Beim dritten Q-School-Turnier 2018 erreichte er jedoch das Entscheidungsspiel und besiegte in diesem Simon Bedford mit 4:2,[7] sodass er anschließend für zwei Jahre Profispieler werden konnte.[1]

Hiranis erste Profisaison war jedoch geprägt von frühen Niederlagen. Lediglich bei vier Turnieren konnte er je ein Spiel gewinnen, verlor aber in diesen Fällen jeweils in der anschließenden Runde.[7] Somit war er zum Saisonende nur auf Rang 118 der Weltrangliste geführt.[8] Die Saison 2019/20 lief jedoch etwas besser und Hirani konnte insgesamt sechs Spiele gewinnen, sodass er unter anderem die Runde der letzten 32 des German Masters erreichte.[9] Dennoch reichte seine Weltranglistenposition am Ende der Saison nicht für eine Qualifikation für die nächste Saison,[8] sodass Hirani seinen Profistatus verlor.[1] Anschließend verpasste er bei der Q School durch drei frühe Niederlagen die sofortige Wiederqualifikation.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kishan Hirani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Ron Florax: Career Total Statistics For Kishan Hirani - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 15. November 2020 (englisch).
  2. Kishan Hirani. Snooker Database, abgerufen am 31. Mai 2018 (englisch).
  3. Ron Florax: Kishan Hirani - Season 2016-2017 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 8. August 2020.
  4. Ron Florax: Kishan Hirani - Season 2017-2018 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 8. August 2020.
  5. Ron Florax: Kishan Hirani - Season 2015-2016 - Non-professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 8. August 2020 (englisch).
  6. Hirani wins Jack Carney Memorial Trophy. Welsh Snooker, abgerufen am 30. Mai 2018 (englisch).
  7. a b Ron Florax: Kishan Hirani - Season 2018-2019 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 8. August 2020 (englisch).
  8. a b Ron Florax: Ranking History For Kishan Hirani. CueTracker.net, abgerufen am 8. August 2020 (englisch).
  9. Ron Florax: Kishan Hirani - Season 2019-2020 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 8. August 2020 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kishan Hirani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien