Klaus-Uwe Gerhardt

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Klaus-Uwe Gerhardt, 2009

Klaus-Uwe Gerhardt (* 22. Mai 1955) ist ein deutscher Autor mit den Arbeitsschwerpunkten Arbeitsmarkt und Sozialpolitik und Kommunalpolitiker für die Partei Bündnis 90/Die Grünen. Er ist zudem als Lehrer tätig.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus-Uwe Gerhardt studierte Wirtschaftspädagogik, Betriebsinformatik, Soziologie, Politologie und Sportwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und an der Technischen Universität Darmstadt. Nach Abschluss als Diplom-Handelslehrer war er bis 1987 als wissenschaftlicher Mitarbeiter u.a. am Institut für Sozialforschung (IfS) tätig. Am Studienseminar Frankfurt II für Berufsbildende Schulen legte er 1989 das Zweite Staatsexamen ab und arbeitet seither als Wirtschaftspädagoge. Klaus-Uwe Gerhardt schrieb seine Dissertation am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und promovierte 2006 zum Dr. rer. pol. an der Universität Potsdam mit der Arbeit Hartz plus. Lohnsubventionen und Mindesteinkommen im Niedriglohnsektor.

Gerhardt ist Berufsschullehrer an der Georg-Kerschensteiner-Schule im hessischen Obertshausen.

Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt seit 1995 in Obertshausen.[1]

Gerhardt gehörte in den 1980er Jahren zu den Mitbegründern der deutschen Diskussion um ein Garantiertes Mindesteinkommen, dessen Einführung er fordert.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hartz plus. Lohnsubventionen und Mindesteinkommen im Niedriglohnsektor, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, ISBN 978-3-531-14842-7, 2006
  • Erwachsenenbildung und Neue Techniken. Auswirkungen der veränderten Sozial- und Wirtschaftsstruktur auf Qualifikationsanforderungen, Kursteilnehmer und Volkshochschule, Offenbach/M.: Eigenverlag, ISBN 978-3-00-020697-9, 1986
  • (mit Arnd Weber): Garantiertes Mindesteinkommen. Für einen libertären Umgang mit der Krise, in: T. Schmid (Hrsg.), Befreiung von falscher Arbeit. Thesen zum garantierten Mindesteinkommen, 2. erheblich veränderte Auflage, S. 18–70, Berlin: Wagenbach-Verlag, ISBN 3-8031-2109-4, 1986, Universitätsverlag Karlsruhe, Karlsruhe 2007, ISBN 978-3-86644-109-5 (PDF; 6,3 MB)
  • (mit D. Hoß, H. Kramer und A. Weber): Die sozialen Auswirkungen der Integration von CAD und CAM. Vorstudie für ein empirisches Hauptprojekt. Teilprojekt II des RKW-Projekts A148/83 „Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen des Einsatzes von integrierten CAD/CAM-Systemen“, Frankfurt/Main: Institut für Sozialforschung, 1983
  • Das dicke Ende kommt noch. Ist Schwarz-Gelb gut für ein Grundeinkommen?, in: AKP - Fachzeitschrift für Alternative Kommunal Politik, 6/2009, S. 48–50, Bielefeld 2009, ISSN 0941-9225.
  • Langzeitarbeitslosigkeit und Grundeinkommen. Strukturveränderungen in der Krise, in: AKP - Fachzeitschrift für Alternative Kommunal Politik, 3/2009, S. 61–63, Bielefeld 2009, ISSN 0941-9225.
  • Garantiertes Mindesteinkommen - eine Forderung für alle(s)? In: Widersprüche 103 (2007), S. 103–117, ISBN 978-3-89370-426-2.
  • (mit Arnd Weber): Mindesteinkommen - Konservativ oder libertär, in: T. Kreuder und H. Loewy (Hg.), Konservativismus in der Strukturkrise, S. 462–483, Frankfurt/M.: Suhrkamp 1987, ISBN 3-518-11330-5.
  • Garantiertes Mindesteinkommen als Möglichkeit sozialrechtlicher Absicherung alternativer Arbeitsformen. Am Beispiel Telearbeit, ETH Zürich, Grin-Verlag 1987, ISBN 978-3-640-11912-7, E-Book 2008 ISBN 978-3-640-14397-9.
  • Eigeninitiative und Sozialpolitik. Zur Diskussion eines garantierten Mindesteinkommens, in: Widersprüche 14, S. 61–69, 1985 ISBN 3-88534-032-1.
  • (mit Arnd Weber): Garantiertes Mindesteinkommen , Alemantschen. Materialien für radikale Ökologie, Ökologische Berufspraxis, hrsg. von der Gesellschaft für Kultur und Ökologie; Band 3, Maintal, S. 69–99, 1983 [1],

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dr. Klaus-Uwe Gerhardt << Grundeinkommen ist wählbar (#btw09). Abgerufen am 25. Oktober 2017.