Klaus Buhé

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Klaus Buhé (* 5. Januar 1912 in Berlin; † 1996 in Bremen) war ein deutscher Ingenieur, Interpret und freischaffender Komponist. Er ist der Sohn des deutschen Malers und Grafikers Walter Buhe und ältere Bruder von Thomas Buhé.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus Buhé absolvierte zunächst in Leipzig ein Studium zum Ingenieur. In der Folgezeit widmete er sich ausführlich dem Flugzeugbau und Fragen der Aerodynamik, aber entwickelte auch zunehmend ein Interesse für verschiedene Instrumente und deren Klanglaute, denen er sich autodidaktisch näherte. 1938 wurde er zu einem angesehenen Entwurfsingenieur in der Bremer Flugzeugindustrie. Außerberuflich beschäftigte er sich jedoch auch weiterhin intensiv mit Musik.

Während seiner kriegsbedingten Militärzeit in Norwegen, um 1940, betätigte sich Buhé als Orchestermusiker in einem Luftwaffenkorps. In diesen Zeitraum fielen auch seine ersten eigenen Kompositions- und Instrumentationsversuche. 1945 schrieb er Kompositionen für das Nachkriegskabarett Die Hinterbliebenen und erhielt im Folgejahr eine Beschäftigung als ständiger freier Mitarbeiter bei Radio Bremen als Interpret, Komponist und Arrangeur. 1967 begann er in Bremen eine Tätigkeit als Lehrbeauftragter, zunächst an der Pädagogischen Hochschule, später an der Universität und seit 1968 ebenfalls am Konservatorium der Freien Hansestadt Bremen.

In höherem Alter entwickelte Klaus Buhé zunehmend eine intensive Sammeltätigkeit auf dem Gebiet internationaler Folklore, der er mehrere Veröffentlichungen widmete.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Folksongs aus Schottland, Irland und England. Für Bläser, Stabspiele und Schlaginstrumente. Verlag Merseburger, Kassel
  • Gitarren spielt auf. Für hohe und mittlere Singstimme und Gitarre.
  • Auld lang Sygn. Für Singstimme und Klavier
  • Deep river. Spirituals und Folksongs. Für Banjo und Gitarre.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]