Klaus Rinke

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Installation „Zeitfeld“ (1987) am Eingang Auf’m Hennekamp des Südpark Düsseldorf

Klaus Rinke (* 29. April 1939 in Wattenscheid) ist ein deutscher Künstler.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rinke bildete sich in den Jahren 1954 bis 1957 zum Dekorations- und Plakatmaler in Gelsenkirchen aus. Nach dem Studium der Malerei von 1957 bis 1960 an der Folkwang-Schule in Essen unterhielt er in den Jahren 1960 bis 1964 verschiedene Ateliers in Paris und Reims. 1962 hatte er seine erste Einzelausstellung in der Galerie Le Portulan in Le Havre.

1965 kehrte er nach Deutschland (Düsseldorf) zurück und gab die Malerei auf, um sich ersten Wasserarbeiten („12 Faß geschöpftes Rheinwasser“, 1969) und ersten „Primärdemonstrationen“ zu widmen. Er begann eine rege internationale Ausstellungstätigkeit. Von 1970 bis 1976 veranstaltete er Performances und gemeinsame Ausstellungen mit Monika Baumgartl.

Von 1974 bis 2004 war Rinke Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. 1980 gründete er ein Zentrum für Kontemplation in Haan und unterhält seit 1981 ein Atelier und eine Wohnung in Los Angeles. Von 1993 bis 1998 war Klaus Rinke Vorsitzender des Künstlerverein Malkasten und seit 1998 Ehrenmitglied.[1] In 2007 zog Rinke von Haan bei Düsseldorf, wo er seit fast 30 Jahren lebte und arbeitete, nach Neufelden in Österreich.[2]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Götz Adriani (Hrsg.): Klaus Rinke, Zeit Time, Raum Space, Körper Body, Handlungen Transformations. Katalogpublikation Kunsthalle Tübingen, Köln 1972
  • Bernd Fäthke, Klaus Rinke und David Rabinowitch, Ausst. Kat.: 9. Aktion im „Raum 27“, Museum Wiesbaden, 30. Sept. - 4. Okt. 1975
  • Bernd Fäthke, Rinkes Klasse im „Raum 27“, Ausst. Kat.: 10. Aktion im „Raum 27“, Letztes Mal hast du doch gesagt, daß du keine Kunst machst, Museum Wiesbaden, 21.März – 28. März 1976
  • Ursula Eisenbach, Hans-Werner Schmidt (Hrsg.): Klaus Rinke, retroaktiv (1954 - 1991), Richter Verlag, Düsseldorf 1992
  • Ursula Eisenbach (Hrsg.): Klaus Rinke gemacht gedacht. Texte & Interviews, Grupello, Düsseldorf 2004
  • Hannelore Kersting (Bearb.): Kunst der Gegenwart. 1960 bis 2007. Städtisches Museum Abteiberg Mönchengladbach, 2007, ISBN 978-3-924039-55-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ehrenmitglieder im Künstlerverein Malkasten: Klaus Rinke, auf malkasten.org, abgerufen am 7. April 2016
  2. Frank Becker: Klaus Rinke verlässt Haan und sagt: „Ich gehe ja gar nicht“, WZ vom 14. Dezember 2007, abgerufen am 7. April 2016
  3. us [Bruno Russ], Einsame Kreise, Die Aktion Rinke/Rabinowitch, Wiesbadener Kurier, Donnerstag, 2. Oktober 1975, S. 8
  4. us [Bruno Russ], Rinke und seine Schüler, 10. Aktion im Raum 27, Wiesbadener Kurier, Montag, 22. März 1976, us [Bruno Russ], Düsseldorfer Kunstakademie – und was aus ihr hervorgeht, Wiesbadener Kurier, Mittwoch, 24. März 1976, Düsseldorfer Happyning im Museum Wiesbaden, Wiesbadener Kurier, Samstag, 27. März 1976
  5. Neu im Städel: Klaus Rinke „Die Wand“, auf staedelmuseum.de, abgerufen am 7. April 2016