Klaviersonate Nr. 22 (Beethoven)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 22 F-Dur op. 54 entstand im Jahre 1804.

Die Stellung der Sonate zwischen der Waldsteinsonate und der Appassionata hat nach Joachim Kaiser immer wieder dazu geführt, den Rang dieser „anspruchsvolle[n] zweisätzige[n] Sonate“ betonen zu müssen, weil sie von diesen "Gipfelwerken abendländischer Musik" überragt werde. Ein vollgültiges Werk Beethovens sei sie aber dennoch, entspreche „dem Klischee-Bild der Beethoven-Verächter“ aber kaum. Von "verspielt artifizielle[m]" Charakter bleibe sie „Allem Titanismus und Heroismus, aller rhetorischen Gewaltsamkeit“ fern.[1]

Mit zwei Sätzen und einer relativ kurzen Dauer von 12 Minuten ist sie formell eine kleine Sonate Beethovens.

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erster Satz: In tempo d'un Menuetto, 3/4 Takt, F-Dur, 154 Takte
  • Zweiter Satz: Allegretto, F-Dur, 2/4 Takt, 188 Takte

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joachim Kaiser: Beethovens 32 Klaviersonaten und ihre Interpreten. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1975, S. 383–384.