Klein Schwechten

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Klein Schwechten
Gemeinde Rochau
Koordinaten: 52° 42′ 35″ N, 11° 49′ 52″ O
Höhe: 26 m
Fläche: 18,91 km²
Einwohner: 493 (31. Dez. 2009)
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2011
Postleitzahl: 39579
Vorwahl: 039388
Klein Schwechten (Sachsen-Anhalt)
Klein Schwechten
Klein Schwechten
Lage von Klein Schwechten in Sachsen-Anhalt

Klein Schwechten ist ein Ortsteil der Gemeinde Rochau im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das altmärkische Dorf Klein Schwechten liegt 11 Kilometer nördlich der Kreisstadt Stendal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klein Schwechten war ursprünglich Kirchdorf und landtagsfähiges Rittergut.[1] Im Jahre 1375 waren die Pincerne mit dem Dorf Lutken Schwechten belehnt.[2]

Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Schwechten stammt aus dem Jahr 1200 in einer Urkunde über die Gründung und Ausstattung der Kirche des Klosters Krevese, ausgestellt von Bischof Gardolf von Halberstadt (1193 - 21. September 1201)[3]. Groß Schwechten als Nachbargemeinde wird 1209 erstmals als Grotinswachten erwähnt[4], daher muss es auch ein Klein Schwechten zu diesem Zeitpunkt gegeben haben.

Am 1. April 1926 wurde der Gutsbezirk Klein Schwechten in die Landgemeinde Klein Schwechten eingemeindet.[5]

Zur Gemeinde Klein Schwechten gehörten bis Ende 2010 die Ortsteile Häsewig und Ziegenhagen.

Im Zuge der kommunalen Neuordnung Sachsen-Anhalts wurde Klein Schwechten per Gesetz zum 1. Januar 2011 in die Gemeinde Rochau eingemeindet.

Persönlichkeiten aus Klein Schwechten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Gemeinderatswahlen am 14. Juni 2004 gab es folgende Ergebnisse:

  • CDU 45,6 %
  • Wählergemeinschaft Klein Schwechten 41,0 %
  • Wählergemeinschaft Sport und Kultur 13,4 %

Letzte Bürgermeisterin vor der Eingemeindung war Gabriele Andert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. J. A. F. Hermes, M. J. Weigelt: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Topographischer Teil. In: Band 2. Verlag Heinrichshofen, 1842, S. 303, abgerufen am 13. Mai 2017.
  2. Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, G.m.b.H., Salzwedel 1928, S. 109 f.
  3. „Die Altmärkische Heimat“ – Nr. 3 v. 1932.
  4. Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Hauptteil 1. In: Band 5. Morin, 1845, S. 31, abgerufen am 13. Mai 2017.
  5. Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1926, ZDB-ID 3766-7, S. 16.