Kloppenheim (Karben)

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Kloppenheim
Stadt Karben
Koordinaten: 50° 13′ 56″ N, 8° 44′ 51″ O
Höhe: 129 m ü. NHN
Fläche: 4,14 km² [LAGIS]
Einwohner: 2246 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 543 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1970
Postleitzahl: 61184
Vorwahl: 06039

Kloppenheim ist ein Stadtteil von Karben im Wetteraukreis in Hessen. Die ehemals eigenständige Gemeinde grenzt südlich an Bad Vilbel sowie westlich an den Bad Homburger Stadtteil Ober-Erlenbach im Hochtaunuskreis. Der zweitkleinste Ortsteil der Stadt wurde am 1. Juli 1970 im Rahmen der hessischen Gebietsreform in die neu gegründete Stadt Karben eingemeindet. Kloppenheim hat eine Fläche von rund 399 Hektar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet von Kloppenheim war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. Der Ortsname wurde erstmals 792 urkundlich erwähnt. Im Deutschen Reich gehörte das Dorf zum Freigericht Kaichen. Seit 1269 erwarb der Deutsche Orden viele Güter und Rechte im Ort. Seit 1424 ist der „Deutschordenhof“ durch Urkunden nachweisbar, im frühen 18. Jahrhundert wurde der Hof umgebaut zum Deutschordensschloss Kloppenheim. Kloppenheim war Sitz einer Deutschordenskommende in der Ballei Franken seit Anfang des 18. Jahrhunderts. 1719 konnte der Orden die hoheitlichen Rechte über den Ort von der Burggrafschaft Friedberg erwerben und den Ort aus dem Freigericht herauslösen. 1809 fiel er an Hessen-Darmstadt.

Am 1. Juli 1970 bildete die bis dahin selbständige Gemeinde Kloppenheim zusammen mit vier weiteren Gemeinden die neue Stadt Karben.[2]

Katholische Kirche St.Johannes Nepomuk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Johannes Nepomuk

Die Katholische Kirche St. Johannes Nepomuk wurde ab 1965 gebaut und 1967 dem Heiligen Johannes Nepomuk geweiht. 1967 zählte die Pfarrkuratie Kloppenheim mit ihren drei Filialen 2.500 Katholiken. 1975 wurden die Filialgemeinde Groß-Karben und Klein-Karben von der Muttergemeinde Kloppenheim abgetrennt. Mitte 2015 erhielt die Kirche eine neue digitale Orgel (Johannus Ecclesia T250, 34 Register)

Kulturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wirtschaftsdaten der Stadt Karben. S. 7 (PDF), abgerufen im Juli 2016.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 359.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kloppenheim (Karben) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien